8 Alltagsgegenstände als Sportgerät

Sich fit zu halten auf Reisen ist wichtig, denn wer fit ist, kann seine Reise viel mehr genießen und wird durch die Strapazen, die eine Reise mit sich bringen kann, nicht geschwächt. Es gibt viele Möglichkeiten, sich körperlich fit zu halten. Zuhause gehst du ins Fitnessstudio, in vielen Hotels gibt es Fitnessmöglichkeiten und oft gibt es sogar Outdoor-Geräte, zum Beispiel am Strand oder in Parkanlagen.

Theoretisch kannst du auch Kleingeräte ins Reisegepäck einpacken – doch wer versucht nicht, das Gewicht und den Umfang seines Gepäcks möglichst gering zu halten? Bei jedem Gramm wird gespart, und so bleiben die Fitnessutensilien dann doch zuhause liegen.

Schaust du dich einmal mit offenen Augen um, bietet die Natur von sich aus viele Möglichkeiten als gute Alternativen für Fitnessgeräte. Doch nicht nur dort gibt es viele Trainingsgelegenheiten, auch der Alltag bietet Equipment, welches ein intensives Training ermöglicht. So ist das Wetter keine Ausrede mehr und selbst bei übelstem Dauerregen kann intensiv drinnen sowohl Ausdauer als auch Kraft trainiert werden.

Aus diesem Grund möchte ich heute einige Alltagsgegenstände vorstellen, mit denen ein effektives Training möglich ist, um richtig fit zu werden und zu bleiben:

1) Flaschen

Flaschen sind nicht nur gut, um daraus zu trinken. Füllst du sie mit Sand, können Sie als Zusatzgewichte eingesetzt werden. Je nach Wahl der Flasche (Glas oder PET) und nach Menge des Sandes kann das Gewicht dem aktuellen Trainingsstand angepasst werden.

Auch kann die Flasche maximal bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt werden. Durch den Widerstand, den das Wasser beim vor- und zurück pendeln erzeugt, entsteht ein intensiver Trainingseffekt für die tieferliegende Muskulatur.

Mit 2 Flaschen und etwas Klebeband kannst du ein Trainingsgerät „basteln“, welches ebenfalls sehr individuell eingesetzt werden kann und viele Vorteile bietet: Eine Flasche wird mit Wasser gefüllt, beide Flaschen werden mit den Öffnungen so aufeinander gestellt und mit Klebeband fixiert, dass das Wasser nicht auslaufen kann. Trainiert man dann zum Beispiel Kniebeugen und hält die Flaschen in den ausgestreckten Armen horizontal, so dass das Wasser nicht hin und her plätschert sondern die Wage hält, wird noch viel mehr das Zusammenspiel aller Muskeln untereinander gefördert, Kraft- und Kraftausdauer können gesteigert werden und auch die Konzentration und Aufmerksamkeit wird geschult.


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2) Bücher

Bücher sind ein optimales Zusatzgewicht fürs Training, wenn gerade keine Hanteln verfügbar sind. Durch ihre unterschiedlichsten Größen und Dicken gibt es für jeden Trainierenden das passende Gewicht. So bekommt ein großes, schweres Fachbuch, welches sonst nur selten aus dem Regal geholt wird, eine ganz neue Bedeutung.

3) Handtücher oder saubere Putzlappen

Wichtig ist, dass die Tücher gut auf dem Fußboden gleiten, dann sind der Trainingsvielfalt keine Grenzen gesetzt: Zum warm werden steht der Trainierende mit jedem Fuß auf jeweils einem Handtuch und gleitet über den Fußboden vor und zurück, ohne die Füße anzuheben. Die Arme gehen im Rhythmus passend vor und zurück. Schon das richtige Tempo und die Schrittlänge lassen den Trainierenden ordentlich ins Schwitzen kommen. Fortgeschrittene können die Handtücher unter die Hände legen und gleitende Liegestütze machen.

4) Der Tisch

Klimmzüge mal anders: Der Trainierende hängt sich von unten an die Tischplatte. Der Rumpf ist fest und der Oberkörper wird hochgezogen, bis sich das Kinn über der Tischplatte befindet. Bei der Abwärtsbewegung wird der Körper soweit nach unten bewegt, dass er den Fußboden noch nicht berührt, dann geht es gleich wieder in die Aufwärtsbewegung. Diese Übung kann auch mit einem Besenstiel durchgeführt werden. Dieser wird dann über 2 Stühle gelegt, die links und rechts des Trainierenden stehen. Durch die Stange sind die Hände besser positioniert und je nachdem, ob im Obergriff oder Untergriff trainiert wird, variiert die Belastung der verschiedenen Muskeln.

5) Zollstöcke

Einen Zollstock findest du in jedem Werkzeugkeller, manchmal sogar mehrere. Die Zollstöcke werden auseinander geklappt und zu einem Kreis gefaltet. Hast du mehrere Zollstöcke zur Verfügung, können die einzelnen Kreise in einer Reihe auf den Fußboden gelegt werden und bieten nun eine perfekte Trainingsmöglichkeit für die unterschiedlichsten Koordinationsübungen.

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6) Rucksäcke

Einen Rucksack hat sicherlich jeder Reisende bei sich und auch dieser kann mit ins Training einbezogen werden. Zum Beispiel als Gewicht für die unterschiedlichsten Kräftigungsübungen: Je nachdem, womit der Rucksack befüllt wird, kann sein Gewicht variieren. Er muss nicht nur auf dem Rücken getragen werden, füllt man einen ausrangierten Rucksack zum Beispiel mit Sand, kann er auch wie ein Medizinball ins Training involviert werden.

7) Bobbycar

Welches Kind hat es nicht in seinem Fuhrpark? Das klassische Bobbycar steht noch immer hoch im Kurs bei den Kleinsten. Einfach mal nachfragen bei dem Kind vom Hotelzimmer nebenan oder bei der Kinderbetreuung am Pool, ob man sich das Gefährt für einen Moment ausleihen kann und dann loslegen: Die Füße auf dem Fußboden, den Rumpf stabil, kein Hohlkreutz, die Hände halten das Bobbycar seitlich fest. Mit langsamen Bewegungen wird nun das Bobbycar vor und zurück geschoben, die Füße bleiben immer an der gleichen Stelle auf dem Fußboden. Das gibt einen festen straffen Bauch, versprochen! Und mit einem lockeren Lächeln während der Übung findet man sicher gleich ein paar Fans, die einen vom Pool aus zujubeln und anfeuern.

Zum Abschluss möchte ich noch eine Trainingsmöglichkeit vorstellen, die überall vorzufinden ist:

8) Treppen

Sowohl treppauf als auch treppab trainieren die Muskulatur und die Ausdauer sehr effektiv. Besonders wer viel unterwegs ist, wird immer wieder auf Treppen stoßen. Statt diese gemütlich zu erklimmen, sollten auf folgende Kleinigkeiten geachtet werden und schon hast du nebenbei etwas für dich getan: Den Körper in eine Grundspannung bringen, sprich Po und Bauch fest anspannen, der Rücken wird gerade gehalten, die Schultern fallen lassen, Schulterblätter hinten aktiv zusammenziehen und die Arme werden im rechtem Winkel in Schulter- und Ellbogengelenken locker neben dem Oberkörper gehalten. Zügig geht es jetzt die Treppen nach oben oder nach unten. Wer möchte, kann noch die Knie bei jedem Schritt betont nach oben ziehen. Besonders das Absteigen der Treppen hat einen positiven Effekt auf die Haltemuskulatur der Beine, die Kniegelenke erhalten hierdurch eine gute Stabilität.


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