Befreie dich von deinem materiellen Leben – Teil II

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4. Einnahmen für deine Reisekasse

Du warst schon fleißig! Du hast tatsächlich den Mut gehabt, dein materielles Leben auszusortieren und dich schon um die Verwahrung von dem, was du behalten willst, gekümmert. Nun geht es um alles, was du aussortiert hast. Wohin damit? Auf den Müll? Nein! Du willst auf Reisen gehen – dafür ist jeder Cent wichtig. Also versuche dein Reisebudget auszubauen. Wie du das machst, erfährst du jetzt…

Welche Fragen du dir zuerst stellen musst

  1. Welchen monetären Wert hat der Gegenstand aktuell?
  2. Willst du den Gegenstand verkaufen oder lieber verschenken?

Rechtfertigt der Gewinn den Aufwand, den du mit dem Verkauf des Gegenstandes hast?

  1. Welchen Preis strebst du für den Gegenstand mindestens an?

Stell dich ggf. auf Verhandlungsgespräche ein

Bei Verhandlungsgesprächen beginnst du immer mit einem höheren Preis

  1. Wo kann ich den Gegenstand am einfachsten, schnellsten und profitabelsten verkaufen?
  2. Wie erhält der Käufer den Gegenstand? (Postversand, Selbstabholung,…)

  3. Bis wann musst/willst du alles verkauft haben? (Setze dir ein Zeitlimit!)

Flohmarkt

Schnapp alles was geht und miete ein paar Meter auf dem nächsten Flohmarkt bei dir in der Nähe. Frag vielleicht noch zwei Freunde die dir beim Transport, Auf-und Abbau und Verkauf helfen. Das macht gleich mehr Spaß.

Garagenverkauf/HausFlohMarkt

Das war meine Variante! Ich habe in meiner Wohnung alle kleineren Gegenstände, welche zum Verkauf stehen, aufgebaut und Freunde um Unterstützung beim Verkauf gebeten. Um den HausFlohMarkt zu bewerben habe ich in online Gruppen in sozialen Netzwerken und in den Tageszeitungen der Region kostenlose Anzeigen geschaltet/gepostet. Zusätzlich habe ich beim Spazieren gehen in der Nachbarschaft ca. 1.000 Flyer verteilt und kleine Plakate aufgehängt. Der Aufwand hat sich für mich gelohnt. Von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr Nachmittags habe ich fast alles verkauft und meine Reisekasse um ca. 1.500 Euro aufgebessert. Davon sind bereits Kosten für Frühstück, Mittag- und Abendessen für meine Freunde und mich abgezogen.

Kleinanzeigen – Tageszeitung

In vielen regionalen Tageszeitungen kannst du kostenlos Kleinanzeigen schalten. Genau das richtige für dich. Du wirst dich wundern, wie viele Leser auch nach solchen Anzeigen Ausschau halten!

Online Kleinanzeigen

Einige Internetportale bieten kostenlose online Kleinanzeigen an. Teilweise ist es sogar über eine App möglich, und das in nur wenigen Minuten. Ich habe dafür ebay Kleinanzeigen genutzt. Kategorie auswählen, Titel und Beschreibung eingeben, Foto hochladen und Preis angeben – fertig. Über die online Kleinanzeigen habe ich meine Möbel und wertvolleren Gegenstände verkauft, alles zur Selbstabholung.

5. Mach anderen eine Freude

Du weißt, dass sich jemand über einen Gegenstand sehr freuen würde, ihn sich aber nicht unbedingt leisten kann? Mach anderen eine Freude und verschenke ein paar Sachen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als einem anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Vielleicht hast du noch eine schöne Geschichte zum Gegenstand, die du gleich dazu erzählen kannst.

6. Tue Gutes

Auch in Deutschland gibt es viele hilfsbedürftige Menschen. Mach etwas Gutes und spende Kleidung, Möbel, Haushaltsgegenstände. Ich habe zum Beispiel an eine Organisation Bettwäsche und Decken gespendet, die sich um verwahrloste Hunde kümmert. Winterkleidung ging an die Obdachlosen in Frankfurt am Main und Möbel an einen sozialen Verein in Hanau. Informiere dich, wie du in deiner Region Gutes tun kannst. Es gibt immer jemanden der sich um Unterstützung freut. Getreu dem Motto: Geben und Nehmen!

7. Müllhalde Adé

Nachdem du nun auf sämtlichen möglichen Wegen dein Hab & Gut verkauft und verschenkt hast, bleibt dir nur noch ein letzter Schritt übrig: Die Müllhalde! Pack alles in dein Auto (oder Mietauto) und fahre zur nächst gelegenen Müllhalde (informiere dich zuvor über die Öffnungszeiten und Preise). Du kannst hier fast alles loswerden, auch Sondermüll. Es macht richtig Spaß, dein altes materielles und aussortiertes Leben vollständig hinter dir zu lassen. Ich habe die letzten alten Holzmöbel klein geschlagen und mit den Müllbeuteln Weitwurf trainiert. Wenn noch etwas zu gebrauchen ist – einfach an die Seite stellen, wenn es jemand will wird es mitgenommen.

8. Lebe deine Freiheit

Es ist ein so befreiendes Gefühl! Nachdem du über einige Monate hinweg dein altes Leben aussortiert hast und nach und nach hinter dir gelassen hast, ist nun der Zeitpunkt da. Du bist frei von allem materiellen in deinem Leben, was du nicht wirklich gebrauchst. Kein Gegenstand ist jetzt mehr in der Lage, dich zu beeinflussen. Du bist auf dem besten Weg, deinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Du bist auf dem Weg minimalistisch zu leben. Du bist auf dem Weg zu deinem Neuanfang! Lebe Nachhaltig und Umweltbewusst. Lebe deine Freiheit.

Welche Ideen hast du angewendet? Welche Ergänzungen hast du zu meinem Artikel? Ich freue mich, wenn du dein Feedback und neue Anregungen in den Kommentaren hinterlässt!


Travelastic - Kommentare

2 Gedanken zu „Befreie dich von deinem materiellen Leben – Teil II“

  1. Ich habe meine Habseligkeiten überwiegend im Freundeskreis verteilt. Allerdings nicht mit der Frage “wer hat etwas Platz im Keller für meinen Kram”, sondern “wer hat Nutzungsbedarf an…”.? Ein schöner Gedanke zu wissen, dass mein Beamer und meine Surround-Anlage genutzt werden für Heimkinoabende, meine Fahrräder auf Münchens Strassens unterwegs sind, meine Teak-Gartenmöbel in einem Wochenendhaus am Ammersee genutzt werden und mein Kajak ab und zu auf der Isar schaukelt. Quasi eine win-win-Situation!

    1. Hallo Gerhard,

      schön zu hören, dass auch du es so gemacht hast. Es ist einfach schön zu wissen etwas gutes zu tun bzw. dafür zu sorgen, dass gutes weiterhin genutzt wird.

      Deine
      Francesca

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