Cape Town – The most beautiful city – Teil 2

Kapstadt von seiner schönsten Seite – Teil 2! Schließlich gibt es noch viel zu sehen. Wie schon versprochen, gibt es noch die Brillenpinguine am Boulders Beach – du wirst einen kleinen Preis bezahlen müssen, um die Lebewesen aus der Nähe betrachten zu können, jedoch sind es umgerechnet nur ein paar Euro und die sind es wert! Boulders Beach liegt in Simons Town, ein Strandabschnitt von Kapstadt. Wenn du keinen Mietwagen hast, zu faul zu fahren bist oder es einfach in einer Gruppe erleben möchtest, kannst du an der Waterfront zu dem Touristenzentrum gehen und nach einer Tour fragen. Dort ist auch das Erlebnis „Pinguin“ dabei.


(c) Nathalie Richter
(c) Nathalie Richter

Nathalie Richter ist 23 Jahre alt und kommt aus Frankfurt. Sie schreibt für Travelastic aus purer Freude am Schreiben und Geschichten erzählen. Neben Ihrer Vollzeit Tätigkeit beginnt Sie nun als Travel Blogger. Dafür war Sie letztes Jahr für 9 Monate in Südafrika und hat währenddessen Ihre Liebe zum Reisen entdeckt, die Sie gerne mit Dir teilen möchte!


Praktisch wäre es, direkt „Cape Point“ und das „Cape of Good Hope“ dranzuhängen – Vorsichtig, hier besteht Verwechslungsgefahr! 😉 Der Cape Point ist das östliche Ende der Halbinsel, jedoch nicht der südlichste Punkt, was man öfter mal liest oder wo sieht. Dort befindet sich auf der Spitze ein Leuchtturm, welchen du entweder zu Fuß oder mit der Seilbahn erreichen kannst. Das Kap der guten Hoffnung ist der südwestlichste Punkt in Südafrika. Dort gibt es das bekannte Schild, was ein beliebter Spot für Bilder ist (Ich erkläre mich schuldig J).

Ein Tip: Ich finde diese beiden Ziele sind es wert, gesehen zu werden, aber lieber in der Nebensaison. In der Hauptsaison kommt ein Touristenbus nach den anderen und man muss Schlange stehen, um sich den Leuchtturm, bzw. ein berühmtes Bild mit dem „Kap der guten Hoffnung“ zu ergattern. Außerdem lenkt es meiner Meinung nach einfach etwas von der Schönheit ab.

Diese drei Erlebnisse kann man einfach und an einen Vormittag unter einen Hut bringen.

Vielleicht kann man hinten dran noch eine Runde am Camps Bay abhängen – hier sind auch manchmal Promis unterwegs. Das Wasser jedoch ist eiskalt – nur so als Vorwarnung. Jedoch gibt es hier gute RestaurantS und du kannst bei einem leckeren Mittagessen den Blick aufs Meer genießen.

Hout Bay kann man selbst mit dem Auto erkunden oder man springt in den „Hop on – Hop Off Bus“ (siehe Artikel Kapstadt Nr. 1). Hier kann man unglaublich guten frischen Fisch essen, Townships besichtigen (mit einem local guide). In Hout Bay beginnt der Chapman´s Peak Drive der einen direkt nach Nordhoek führt, jedoch ist diese Strecke nicht ungefährlich – also vorsichtig fahren. Townships, ja oder nein, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer Interesse an meinen Standpunkt hat, kann gerne genauer nachfragen. Mich würde deine Meinung auch interessieren!

LAST FRIDAY NIGHT

Ein weiteres persönliches Highlight von mir: Der Shimmy Beach Club! Eintritt ist nicht teuer und die Atmosphäre ist einfach super. Getränke sind super, doch man muss sich in diesem Club nicht die Kante geben, um Spaß zu haben 😉 Es gibt einen Innen- und Außenbereich. Draußen befindet sich sogar ein Pool, in den man im Sommer einspringen kann, du hast Blick auf das Meer (wenn abends die Sonne untergeht und ganz Kapstadt in Lichtern scheint – traumhaft) und man kann abends, bevor die Party losgeht, sehr gut essen, es stehen viele tolle Menüs zur Auswahl. Er ist schnell und einfach mit dem Auto (oder Taxi) zu erreichen. Der Außenbereich ist auch nur mit Strand „belegt“. Also wenn ihr wo anders als in der Long Street  feiern wollt – das ist mein Rat. Auch ein Besuch wert ist „Tiger Tiger“, jedoch ist dies eine etwas längere Autofahrt.

Noch ein kleiner Tip zum Schluss: Falls ihr aus den Norden kommt, also Johannesburg nach Kapstadt (beide Richtungen sehr beliebt) oder aus der Garden Route (Knysna, Plettenberg Bay, Mossel Bay) empfiehlt es sich, einen Nacht in Heidelberg zu verbringen. Ein kleiner Vorort, an den man nicht wirklich was machen kann – es ist mitten in Nirgendwo! Ich persönlich fand das jedoch toll. Ansonsten sitzt man den ganzen Tag im Auto und ist vollkommen kaputt, wenn man dann in Kapstadt ankommt, wo das Leben eh schon tobt. Diese eine Nacht könnte auch für dich goldwert sein, um nochmal Energie für die Großstadt zu tanken.

THIS COULD BE PARADISE

Natürlich sind auch die Ortsteile rund um Kapstadt einen Besuch wert, z.B. Hermanus eignet sich hervorragend für einen Tagesauslauf, wenn man sich Wale anschauen möchte (Achtung: Nur zu bestimmten Jahreszeiten! Und Glück spielt auch eine Rolle). Jedoch ist auch die Stadt an sich ein Tagesausflug wert. Paarl (u.a. Weingebiet) ist auch eine Möglichkeit.

Und wenn du auf Natur stehst, darfst du natürlich nicht die botanischen Gärten von Kirstenbosch vergessen, die schon im Teil 1 von Kapstadt erwähnt wurden.  Sonntags finden auch oft Open Air Konzerte statt. Hier wachsen, neben 1000 anderen heimischen südafrikanischen Pflanzen, die Protea – die Nationalpflanze von Südafrika und einer meiner absoluten Lieblinge. In ihrer vollen Pracht ist sie kaum zu übertreffen! Ich habe mir auch die Samen für Deutschland gekauft – jedoch weiß ich nicht, ob ich hier damit Erfolg haben werde, aber ein Versuch ist es wert.

Übrigens, wenn du eine „low budget Reise“ planst, gibt es in Südafrika auch den “Baz Bus“, DER Bus für Backpacker in Südafrika. Er hält auch in Kapstadt, macht eine Tagestour nach Simons Town (und viele andere Optionen!)  und fährt durch das ganze Land. Das ist auch eine sehr gute Möglichkeit, wenn nicht so viel Geld zur Verfügung steht und du kein Mietwagen hast.

Ich hoffe, du hast ein bisschen Lust auf diese Stadt bekommen! Sie ist wirklich wunderschön und ich fühle mich dort so unglaublich frei, ein Gefühl, was ich hier in Frankfurt nicht habe. Es ist einfach dieser südafrikanische Flair! Es gibt so viele tolle Dinge, auch welche, die ich hier nicht aufgezählt habe. Am besten, du schaust es dir einfach selber an.

Im nächsten Teil geht es mal um was ganz anderes – nämlich Madeira! Auch Blumeninsel oder Insel des ewigen Frühlings bekannt. Ich war vor ein paar Jahren dort und eine Rückkehr ist schon in Planung.


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