Archiv der Kategorie: Europa

Herbsttrip mit Aufenthalt in einem Boutique Hotel Zürichs

STADTTRIP IN DEN HERBSTFERIEN MIT AUFENTHALT IN EINEM HOTEL IN ZÜRICH

COOLES PFLASTER IN FARBENFROHER UMGEBUNG

Wenn die Natur ihr farbenfrohes Kleid anlegt und die Touristenströme nachlassen, dann beginnt die beste Zeit, eine Stadt und ihre Kultur zu erobern.

Zürich bei Nacht (c) Sorell Hotels
Lichter von Zürich (c) Sorell Hotels

Direkt an der Promenade des Zürichsees und den Ufern des Flusses Limmat, mit Blick auf die bunten Wälder, die sich am Uetliberg emporziehen, ist Zürich im Herbst ein ausgesprochen schöner Ort für einen Städtetrip.

ZÜRICHER OPER

Durch seine Experimentierfreude hat sich das Schauspielhaus Zürich internationalen Ruhm erspielt und wurde 2002 und 2003 mit dem Titel “Theater des Jahres” ausgezeichnet.

Zimmer im Hotel in Zürich (c) Sorell Hotels
Ein Boutique Hotel Zürichs (c) Sorell Hotels

In den letzten Jahren gastierten im Züricher Opernhaus namhafte Komponisten und Dirigenten. Nach wie vor gibt sich das Who-is-Who der Opernwelt in der Züricher Oper die Klinke in die Hand. Die besondere Liebe der Oper in Zürich gehört den Werken von Richard Wagner.

Karten für das Opernhaus kann man über die Rezeption vieler Hotels Zürichs ordern.

BOUTIQUE HOTEL ZÜRICH

Sucht man ein Hotel in Zürich in dieser Jahreszeit, so fällt die Wahl vorzugsweise auf eines der Hotels Zürichs, das im Stadtzentrum liegt, um alle Sehenswürdigkeiten und kulturellen Highlights fußläufig erreichen zu können.

Ein Boutique Hotel Zürichs, das Sorell Hotel Seefeld, liegt ganz zentral im angesagten Viertel Seefeld und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Zürichsee, Bellevue Platz und Oper. Nur wenige Gehminuten sind es bis zum Hauptbahnhof.

Hotel in Zürich: am besten zentral (c) Sorell Hotels
Hotel in Zürich (c) Sorell Hotels

Farbgebung und Lichteffekte, die zusammen mit der Künstlerin Garda Alexander geschaffen wurden, schaffen in diesem Boutique Hotel Zürichs eine Atmosphäre des Wohlbefindens und Behaglichkeit. Das Treppenhaus als Herzstück konkurriert auf sehr phantasievolle Weise mit der Farbenwelt der umgebenden Natur. Dazu kommen regelmäßige Ausstellungen des Designers und Künstlers Milan Spacek und machen damit neugierig und stimmen die Gäste bereits im Hotel darauf ein, Zürichs Kunstszene mit über 100 Galerien zu entdecken.

Kunst in einem Boutique Hotel Zürichs (c) Sorell Hotels
Kunst von Garda Alexander (c) Sorell Hotels

Die 38 Zimmer in dem attraktiven Hotel in Zürich sind bequem mit dem Aufzug zu erreichen. Im Frühstückssaal, dem Speiseraum und an der Bar sorgt ein individueller und sehr persönlicher Service für das leibliche Wohl der Gäste. Solange die Sonne die Außentemperaturen noch erwärmt, ist täglich von 17 bis 19 Uhr Terrassenzeit mit einem Aperitif und kleinen Leckereien.

Den Herbst in Zürich kann man ganz im Zeichen von Kunst und Genuss erleben, sei es beim Schlendern durch die mittelalterliche Altstadt, einem Ausflug in die wundervolle, farbenfrohe Natur oder beim inspirierenden Kulturerleben.

Im Interview: Jonas von JourneyBook zu “Deine Stadt”

Jonas von JourneyBook berichtet heute von seiner Stadt – Hannover in Niedersachen.

DEINE STADT

Travelastic berichtet nicht nur von Menschen und Aktivitäten, sondern natürlich auch von Reisezielen aus aller Welt. Jede Stadt ist einzigartig durch die Menschen, die Infrastruktur, die Architektur, Restaurants und Bars, Events und Festivals, Sightseeing-Points uvm.

Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte, geheime Lieblingsplätze, must do’s und no go’s. Was macht deine Stadt zu deiner Stadt? Was macht deine Stadt so besonders? Was gibt es nur in deiner Stadt?

Francesca: In welcher Stadt lebst Du?

Jonas: Hannover / Niedersachsen / Deutschland

Francesca: Was ist für Dich das besondere an Hannover?

Jonas: Hannover ist „grüner“ als viele denken und oft erlebt man, wenn Leute von Außerhalb her ziehen, dass diese dann positiv überrascht sind, wenn du Hannover kennen lernst. Sicher gibt es einige weniger schöne Ecken, aber die Kunst besteht ja darin das Schöne zu sehen und an schöne Orte zu gehen anstatt sich über Macken zu beschweren!

Francesca: Wer sollte Hannover besuchen/nicht besuchen?

Jonas: Wer ein Faible für Feuerwerke hat, ist in Hannover genau richtig – gefühlt vergehen keine zwei Wochen ohne Feuerwerk (zumindest im Sommer).

Francesca: Welche speziellen Tipps hast Du um die Geheimnisse von Hannover zu entdecken?

Jonas: Das gilt nicht nur für Hannover, aber wenn du die Bewohner der Stadt nach ihren Lieblingsecken fragst, bekommst du viele Empfehlungen. Das passt vom Restaurant bis zur Disco oder einem Event.

Francesca: Mit welchen Problemen und Herausforderungen muss ein Reisender in Hannover rechnen?

Jonas: Man sagt Hannoveraner seien nicht herzlich oder freundlich, aber das hält sich meiner Meinung nach in Grenzen.

Francesca: Wie lernt ein Reisender Hannover am Besten kennen?

Jonas: Ein super Start ist das Neue Rathaus (Wichtig: Auch wenn es alt aussieht – es ist neuer als das „Alte Rathaus“) – dort kannst du mit einem schrägen Lift auf die Kuppel hinauffahren und hast von dort einen super Ausblick. Man ist auch in der Nähe vom Maschteich und Maschsee und kann zu Fuß in die Altstadt und zur Innenstadt.

Francesca: Wann ist die Beste Reisezeit für Hannover?

Jonas: Juni, Juli, August

Francesca: Warum ist das die Beste Reisezeit?

Jonas: Weil du im Sommer Parks, Seen und Teiche am besten genießen kann und draußen picknicken oder etwas unternehmen kann.

Francesca: Wie lange sollte ein Reisender für Hannover mindestens/maximal einplanen?

Jonas: Mindesten einen Tag, maximal 6-8 Tage für die Highlights, ansonsten hälst du es auch ein Leben lang hier aus.

Francesca: Warum ist Hannover nicht “perfekt”?

Jonas: „perfekt“ halte ich für subjektiv. Für mich hat sie die richtige Größe und genug zu bieten. Andere sehen vielleicht nur die weniger schönen Stadtteile oder die wenigen Möglichkeiten für Aktivitäten. Da muss Jeder für sich entscheiden was er braucht, was ihm wichtig ist und was vielleicht auch nicht so wichtig.

Francesca: Was hat keine andere Stadt?

Jonas: Abgesehen von den Unmengen an Feuerwerken, gibt es den Maschsee mit dem Maschseefest.

Francesca: Wie hat sich Hannover seit Deiner Ankunft verändert und was denkst Du wie sich diese Stadt zukünftig verändern wird?

Jonas: Hannover selbst hat mich vermutlich nicht sehr verändert. Dafür haben es die vielen Menschen die ich hier kennengelernt habe und die Freundschaften, die sich entwickelt haben.
Für die Zukunft schätze ich, dass Hannover touristisch langsam aber sicher immer attraktiver wird.

Vielen Dank an Jonas von JourneyBook. Erzähl mir von deinem Besuch in Hannover und was du zuletzt in dein JourneyBook geschrieben hast.


Travelastic - Kommentare

Im Interview: Nathalie von Travelastic zu “Deine Stadt”

TRAVELASTIC GASTAUTORIN NATHALIE

Nathalie Richter (c) N.R.
Nathalie Richter (c) N.R.

Nathalie Richter ist 23 Jahre alt und kommt aus Frankfurt. Sie schreibt für Travelastic aus purer Freude am Schreiben und Geschichten erzählen. Neben Ihrer Vollzeit Tätigkeit beginnt Sie nun als Travel Blogger. Dafür war Sie letztes Jahr für 9 Monate in Südafrika und hat währenddessen Ihre Liebe zum Reisen entdeckt, die Sie gerne mit Dir teilen möchte! Erfahre mehr über Nathalie…hier

DEINE STADT

Travelastic berichtet nicht nur von Menschen und Aktivitäten, sondern natürlich auch von Reisezielen aus aller Welt. Jede Stadt ist einzigartig durch die Menschen, die Infrastruktur, die Architektur, Restaurants und Bars, Events und Festivals, Sightseeing-Points uvm.

Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte, geheime Lieblingsplätze, must do’s und no go’s. Was macht deine Stadt zu deiner Stadt? Was macht deine Stadt so besonders? Was gibt es nur in deiner Stadt?

Francesca: In welcher Stadt lebst Du?

Nathalie: Frankfurt am Main/ Hessen / Deutschland

Francesca: Was ist für Dich das besondere an Frankfurt am Main?

Nathalie: Ich wohne schon seit ich klein bin in Frankfurt, leider bin ich nicht der größte Fan davon. Was ich jedoch an Frankfurt schätze, ist das Internationale und dass du einfach alles, was du brauchst oder toll findest, um die Ecke hast – du musst nicht weit fahren.

Francesca: Wer sollte Frankfurt am Main besuchen/nicht besuchen?

Nathalie: Goethefans sollten auf jeden Fall im Goethehaus vorbeischauen – und allgemein sind Kulturfans in Frankfurt richtig, denn wir haben das Museumsufer!!! Für jeden Fan ist sicher was dabei, denn die Auswahl ist riesig. Auch unser berühmter Weihnachtsmarkt und im Dezember und die “Nacht der Museen” oder das “Museumsuferfest” in Mai/August sind einen Besuch wert.

Francesca: Mit welchen Problemen und Herausforderungen muss ein Reisender in Frankfurt am Main rechnen?

Nathalie: Es ist immer sehr voll und laut und die Menschen sind oft im Stress d.h. die Freundlichkeit lässt oft etwas zu wünschen übrig. Frankfurt ist sehr international – wenn jemand damit nicht umgehen kann, könnte es Probleme geben. Außerdem gibt es leider viele Obdachlose und Drogenabhängige am Frankfurter Bahnhof.

Francesca: Wie lernt ein Reisender Frankfurt am Main am Besten kennen?

Nathalie: Ich würde sagen durch “Coachsurfing” – denn jeder hat seinen Lieblingsspot in der Stadt und so lernst du oft Ecken kennen, die du sonst auf “Standarttouren” nicht sehen würdest! Das ist der beste Weg, um neue Lieblingsrestaurants oder Bars kennenzulernen.

Francesca: Wann ist die Beste Reisezeit für Frankfurt am Main?

Nathalie: Juni, Juli, August

Francesca: Warum ist das die Beste Reisezeit?

Nathalie: Es ist super schöner Sonnenschein und es gibt jede Woche ein neues Fest! Z.b. das Fressgastfest, die italienische Woche, Mainfest…..und viele mehr!

Francesca: Wie lange sollte ein Reisender für Frankfurt am Main mindestens/maximal einplanen?

Nathalie: 1 Woche

Francesca: Warum ist Frankfurt am Main nicht “perfekt”?

Nathalie: Frankfurt ist groß, international und viele Kulturen prallen aufeinander – außerdem gibt es Obdachlosigkeit und viele Menschen mit Drogenproblemen.

Francesca: Was hat keine andere Stadt?

Nathalie: Museumsufer, Goethehaus, das Shoppingcenter “MyZeil”.

Vielen Dank an Gastautorin Nathalie. Wie gefällt dir Frankfurt am Main und welche Tipps hast du für uns?


Travelastic - Kommentare

Im Interview: Robert von Flug-Verspätet.de zu “Deine Stadt” – Dublin

ROBERT VON FLUG-VERSPAETET.DE

(c) Robert Sander
(c) Robert Sander

Zurzeit bin ich noch Master-Student der Informations-wissenschaft in Darmstadt. Ich habe bereits 2 Erasmus-Semester gemacht und bin ziemlich reisefreudig. Neben dem Bloggen ist die Fotografie eines meiner Hobbys.

Ich mache ein Praktikum bei Flug-Verspaetet.de im Bereich Online-Marketing und SEO. Dort bin ich u.a. auch für den Firmenblog zuständig, der sich viel mit dem Thema Reisen beschäftigt.

Seit April 2016 bin ich für den Blog tätig. Interessant finde ich vor allem, dass es sich um ein junges Start-Up handelt und man daher viele Freiheiten hat und verschiedene Dinge ausprobieren kann.

Flug-Verspaetet ist ein Verfechter von Passagierrechten. Wir setzen uns dafür ein, dass Reisende, deren Flüge verspätet oder annulliert wurden, tatsächlich ihre gesetzlich geregelte Entschädigung erhalten. Laut einer EU Verordnung aus dem Jahr 2004 haben Fluggäste in diesem Fall nämlich umfangreiche Rechte, etwas, das die Fluggesellschaften stets unter den Tisch kehren und somit viele Passagiere um ihren Entschädigungsanspruch bringen. Konkret hat man z.B. bei einem verspäteten Flug (ab 3 Stunden), einer Flugannullierung oder wenn ein Flug überbucht wurde ein Recht auf finanzielle Entschädigung. Diese beträgt bis zu 600 € pro Passagier und ist nicht abhängig vom Ticketpreis. Allerdings wissen sehr viele Passagiere nicht um ihre Rechte – und falls doch werden sie wie gesagt von den Airlines oft ignoriert oder abgewimmelt.

Unser Unternehmen setzt die Rechte der Passagiere, notfalls auch vor Gericht, durch. Diesen entstehen dabei keine Kosten, auch wenn ein Fall einmal verloren gehen sollte. Lediglich im Erfolgsfall erhalten wir eine Provision auf die Entschädigung.

DEINE STADT

Travelastic berichtet nicht nur von Menschen und Aktivitäten, sondern natürlich auch von Reisezielen aus aller Welt. Jede Stadt ist einzigartig durch die Menschen, die Infrastruktur, die Architektur, Restaurants und Bars, Events und Festivals, Sightseeing-Points uvm.

Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte, geheime Lieblingsplätze, must do’s und no go’s. Was macht deine Stadt zu deiner Stadt? Was macht deine Stadt so besonders? Was gibt es nur in deiner Stadt?

Francesca: In welcher Stadt lebst Du?

Robert: Zurzeit lebe ich in Darmstadt (nähe Frankfurt am Main), aber in meinem Beitrag zu „Deine Stadt“ geht es um Dublin. Dort habe ich ein halbes Jahr gelebt und studiert.

Francesca: Was ist für Dich das Besondere an Dublin?

Robert: Mir hat gefallen, dass Dublin zwar einerseits einer europäische Großstadt ist, aber andererseits auch klein und familiär wirkt. Außerdem ist es dort wunderbar grün – ok, aber das ist es überall in Irland.

Francesca: Wer sollte Dublin besuchen/nicht besuchen?

Robert: Eigentlich würde ich sagen, jeder wird einen Platz in Irland finden, der ihm gefällt. Selbst für Menschen, die nicht sehr gesellig sind und keine Lust auf die vielen Pubs haben, werden ihre ruhige „Ecke“ finden. Auch als Ausgangspunkt für eine Inselrundreise oder Wanderungen ist Dublin gut geeignet. In der Nähe befinden sich z.B. Howth oder die Wicklow Mountains, wo man schöne Wandermöglichkeiten hat. Zu erster kommt man sogar mit dem Bus!

Wer allerdings eine Metropole erwartet, ist in Dublin an der falschen Adresse.

Francesca: Welche speziellen Tipps hast Du um die Geheimnisse von Dublin zu entdecken?

Robert: Mir hat es gefallen, sich einfach treiben zu lassen. Viele interessante Sachen siehst du, wenn du dich zu Fuß auf den Weg machst. Besonders, wenn du die (bekannten) Sehenswürdigkeiten als Ausgangs- oder Zielpunkt nimmst und (sofern die Distanzen nicht zu weit sind) zu diesen hinläufst, kannst du viel entdecken. Zum Beispiel gibt es kleine Parks oder gute Kneipen, die nicht im Stadtkern liegen.

Francesca: Mit welchen Problemen und Herausforderungen muss ein Reisender in Dublin rechnen?

Robert: Der Verkehr kann definitiv ein Problem sein – auch wenn du mal vom Linksverkehr absiehst. Im Vergleich zu Deutschland geht es auf den Straßen wesentlich hektischer zu. Auch die Fußgänger halten sich eher selten an Verkehrsregeln wie rote Ampeln. Allerdings ist dies echt Gewöhnungssache, im Endeffekt bin ich die ganze Zeit jeden Tag einmal quer durch die Stadt zur Uni und zurück geradelt – Wenn du deinen Weg kennst und furchtlos bist, geht das 😉

Nicht sehr gelungen ist der öffentliche Nahverkehr. Der Weg zum Flughafen in die Stadt ist noch ok. Allerdings werden in vielen Bussen die Haltestellen nicht angesagt oder angezeigt, sodass es schwer ist, den richtigen Stop zu finden. Auch sind die Preise recht hoch und eine gescheite Verbindungsauskunft gibt es auch nicht. Dafür gibt es aber oft W-LAN in den Bussen!

Francesca: Wie lernt ein Reisender Dublin am Besten kennen?

Robert: Am besten bei einem leckeren Pint mit den Einheimischen quatschen. Viele Iren wirken zwar auf den ersten Blick recht unfreundlich, aber das ist meist nur Fassade.

Francesca: Wann ist die Beste Reisezeit für Dublin?

Robert: Im Winter ist es natürlich am ungemütlichsten – allerdings wird es nur sehr selten wirklich kälter als 0 Grad. Im Spätsommer ist es dagegen sehr schön, und es gibt durchaus noch warme, sonnige Tage. Bei gutem Wetter solltest du auf jeden Fall einen Ausflug an den Strand machen!

Grundsätzlich wechselt das Wetter sehr schnell. Selbst wenn morgens der ganze Himmel bewölkt ist und es regnet, kann nach ein bis zwei Stunden bereits wieder die Sonne am strahlend blauen Himmel scheinen. Generell regnet es zwar (gefühlt) wirklich häufiger als bei uns in Deutschland, allerdings nicht so lange.

Francesca: Wie lange sollte ein Reisender für Dublin mindestens/maximal einplanen?

Robert: Mindestens zwei volle Tage solltest du schon einplanen, drei sind auf jeden Fall besser. Und wenn du länger bleibst, bekommst du die Zeit auch gut „rum“. Spätestens nach einer Woche hast du aber alles Wichtige gesehen und hatte auch genug Zeit um entspannten Aktivitäten nachzugehen.

Allerdings eignet sich Dublin, wie bereits erwähnt, prima als Start- und Endpunkt einer Irland Rundreise. Die gesamte Insel ist wunderschön und deshalb sollte ein solcher Roadtrip auf jeden Fall in Erwägung gezogen werden.

Francesca: Warum ist Dublin nicht “perfekt”?

Robert: Besonders im nördlichen Teil fällt auf, dass es (wie in fast allen Städten) eine starke Kluft zwischen armer und reicher Bevölkerung gibt. Durch die Wirtschaftskrise wurden viele Menschen arbeitslos. Außerdem sind die Preise ziemlich hoch – das gilt zwar auch für Lebensmittel, aber grade auf dem Wohnungsmarkt werden richtig krasse Mieten verlangt.

Francesca: Was hat keine andere Stadt?

Robert: Das gute Bier 😉 Nein, Spaß beiseite: Der Mix zwischen Großstadt und den vielen ruhigen Ecken macht Dublin einzigartig. Dazu kommen die Leute, die oft einen einzigartigen Charakter haben.

Francesca: Wie hat sich Dublin seit Deiner Ankunft verändert und was denkst Du wie sich diese Stadt zukünftig verändern wird?

Robert: Aus der Ferne ist dies schwer zu beurteilen. Ich hoffe, jetzt wo die Wirtschaftskrise in Irland wieder einigermaßen vorbei ist, dass die sozialen Gegensätze wieder schrumpfen. Leider bin ich da etwas pessimistisch, da grade in boomenden Städten Gentrifizierung eine große Rolle spielt. Immerhin muss man auch sehen, dass fast 1/3 aller Iren in oder um Dublin herum lebt. Es ist davon auszugehen, dass die Stadt immer weiter wächst – hoffentlich ohne ihren Charme zu verlieren.

Vielen Dank Robert für die tollen Einblicke in das Leben in Dublin. Ich freue mcih schon auf meinen ersten Besuch in Dublin.


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