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Im Interview: Anja von das Fliegende Klassenzimmer zu “Warum bist Du Blogger?”

Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog
Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog

Auch, wenn es allem SEO Gedöhne etc. widerspricht, mein Blog ist ein Mix aus Unterrichtsbeiträgen, Hinweisen auf solche und Themen rund um das Thema Reisen. Kurz gesagt: Mein Blog ist eben mein Blog. Deshalb wechseln vermutlich auch die Genres. Mal eine nüchterne Tourenbeschreibung, dann wieder ein ausführliches Reisetagebuch oder eine sarkastische Momentaufnahme. Gleiches gilt für die Unterrichtsbeiträge. Hier versuche ich die Waage zwischen kostenlosen Beiträgen, kostenpflichtigen und Werbung für meine Veröffentlichungen zu halten.

WARUM BIST DU BLOGGER?

Du liebst es zu schreiben, deine Gedanken mit Fremden zu teilen, neue Produkte zu testen, Menschen zu inspirieren, deinen Alltag zu teilen. Du bist Blogger! Warum bloggst du und über welche Themen? Was ist dir wichtig und was weniger? Ist es nur Zeitvertreib für dich oder willst du etwas bewegen? Erzähle mir warum du Blogger bist. Travelastic berichtet heute von Anja von dem Blog “Das fliegende Klassenzimmer”

Welche Begriffe treffen auf Dich zu und warum? (Blogger, Digitaler Nomade, Globetrotter, Quer-Denker, Abenteurer)

Uff, das ist schwer. Zum einen, weil ich mich mit so Kategorien immer etwas schwer tue, denn sie haben für mich auch was mit Abgrenzung zu tun. Zum anderen, weil ich die meiste Zeit ja ein fast normales Leben führe. Gut ich bin gerne unterwegs und es gibt im Moment nichts schöneres für mich als nach einem anstrengenden Tag auf dem Rad auf meiner Isomatte zu sitzen und etwas zu kochen. Aber erstens sage ich ganz bewusst „Im Moment“, denn das kann ja in ein paar Jahren schon wieder ganz anders aussehen. Vielleicht gibt es dann nichts schöneres als … keine Ahnung, mit Reisen und Zelt wird es aber in jedem Fall zu tun haben. Und zweitens gibt es ja auch die vielen Tage und Wochen an denen ich morgens aufstehe, damit meine Tochter rechtzeitig zur Schule kommt und ich anschließend auch zur Arbeit gehe oder eben an den Schreibtisch, um Unterrichtsmaterialien zu erstellen, was ja auch Arbeit ist.

In welcher Form bist Du zum aller ersten Mal mit dem Bloggen in Berührung gekommen?

 

Unbewusst immer bei meiner Recherche nach Unterrichtsthemen und Informationen. Bewusst darüber nachgedacht, selber einen Blog zu machen habe ich in einer mehr oder weniger verzweifelten Nacht, als ich mich mal wieder gefragt habe, wie ich meine ganzen Ideen am Besten an die Menschheit bringen kann und im Idealfall auch noch Geld damit verdiene.

An welchen Orten bloggst Du?

 

 

Eigentlich überall. Ich bin ja noch nicht so lange dabei, angefangen habe ich natürlich an meinem Schreibtisch. Nach Weihnachten habe ich mir dann ein Tablet gekauft und nun weite ich meinen Radius immer weiter aus. Im Moment bevorzuge ich den Balkon und der Text über die Zugfahrkarte ist entstanden als ich auf einer Bank im Grünen gesessen habe und meiner Tochter bei der Reitstunde zugeguckt habe, na ja oder eben nicht zugeguckt habe.

Was ist ein No-Go auf einem Blog?

 

 

Ein absolutes NO-GO und das betrifft nicht nur Blogs sind für mich rassistische, fremdenfeindliche und in jedweder Weise diskriminierende Äußerungen.

Was ist ein Must-Do auf einem Blog?

 

 

Oje, da triffst du einen wunden Punkt. Ich finde es total wichtig, dass man weiß, mit wem man es zu tun hat. Sprich eine ordentliche Seite ÜBER MICH. Wunder Punkt deshalb, weil ich mich da selber noch scheue. Fotos von mir sind nicht so mein Ding, ich bin eben keine zwanzig mehr und sehe in Radklamotten auch nicht so prickelnd aus. Na ja mit diesem Interview gebe ich ja immerhin ein Foto preis, In Zeiten von Selfies, Facebook, etc. werden das viele sicher nicht verstehen, aber ich habe mich innerhalb kürzester Zeit entschieden sozusagen die analoge Welt zu verlassen und nun taste ich mich sozusagen Schritt für Schritt vor. Wer weiß, vielleicht gibt es in ein paar Jahren Bikinibilder, wobei ich hoffe, soweit wird es nicht kommen.

Wo findest Du Inspiration für Deinen Blog?

 

 

Das ist eigentlich ganz unterschiedlich. Natürlich gucke ich mir auch andere Blogs an, aber meistens fallen mir einfach Bruchstücke und Formulierungen ein und die versuche ich dann zu einem Text auszubauen.

Ein perfekter Tag als Blogger?

 

 

Ist doch klar oder? Morgens in der Sonne sitzen und einen Artikel schreiben und den Tag über verfolgen, wie die Säule in der Statistik nach oben schnellt. Der krönende Abschluss sind dann noch ein paar nette Kommentare etc.

Wie waren Deine aller ersten Erfahrungen mit Deinem Blog?

 

Super. Ich fand es einfach klasse, dass sich gleich ein paar Leser gefunden haben und hatte das Gefühl, dass die Idee mit dem Blog vielleicht doch nicht so doof war, wie ich am Morgen nach der Erstellung gedacht habe.

Wie viele Stunden pro Woche investierst Du in das Bloggen?

 

Immer wollen alle von mir wissen, wie viele Stunden ich für was brauche. Das ist bei meinen Unterrichtsbeiträgen auch so, zumal sie teilweise auch stundenweise abgerechnet werden. Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht und es hängt auch von meiner Auftragslage ab. Außerdem habe ich einen Job in dem ich oft Leerlauf habe und schon mal die ein oder andere Zeile schreibe. Na ja und dann gibt es natürlich all die Momente in denen einem Ideen durch den Kopf gehen, was man schreiben könnte. Also Hut ab, vor allen, die hier genaue Zeitangaben machen können, ich kann es nicht. Sicher ist allerdings, dass ich gerne noch viel mehr Zeit für meinen Blog hätte.

Erzielst Du Einnahmen mit dem Bloggen und kannst Du davon leben?

 

Nein, ich nehme zwar an verschiedenen Affiliatetprogrammen teil, aber soweit ich das bisher überblicke ohne Erfolg. Aber mein Traum ist natürlich schon mit 65 irgendwo in Hinterpusemuckel zu sitzen und von dem Blog leben zu können.

Wie bist Du auf Deinen Blognamen gekommen?

 

Eigentlich wollte ich meinen Blog Lebenskünstlerin nennen, aber das gab es irgendwie schon. Na ja und da ich mich ja nicht zwischen einem Blog für Unterrichtsmaterial und einem Reiseblog entscheiden konnte habe ich mich dann für eine Kombination entschieden und da fand ich die Geschichte von Erich Kästner ganz passend. Wobei der Titel etwas irreführend ist, denn ich habe irrsinnige Flugangst und fliege grundsätzlich nicht, wenn zwischen Hin- und Rückflug nicht mindestens vier Wochen liegen.

Eine Woche ohne Technik – wie reagierst Du?

 

Ich weiß es noch nicht. Bis zum letzten Sommer hatte ich nicht einmal ein internetfähiges Handy und ehrlich gesagt hab ich mich immer über die Leute aufgeregt, die Abends auf dem Campingplatz über ihren Computern gehockt haben. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich bald genau zu diesen Leuten gehöre, ich hätte ihn ausgelacht. Aber ich hätte auch jeden ausgelacht, der mir in meiner Motorradzeit gesagt hätte, dass ich die Strecke 10 Jahre später mit dem Rad fahre. Solange ich mit meiner Tochter fahre ist Arbeiten und da gehört für sie auch der Blog dazu, TABU, also werde ich mich heimlich, wenn sie duschen ist mit meinen Mails zufrieden geben und wie in all den Jahren all meine Gedanken erst einmal auf Papier bringen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ordentlich in den Fingern jucken wird.

Wie lange brauchst Du im Durchschnitt für einen Beitrag?

 

Da beißen sich sozusagen Frage 9 und Frage 13 in den Schwanz. Bei manchen Texten setze ich mich einfach hin und sie dauern eben so lange, wie ein Text mit einem immerhin flotten Zweifingersystem braucht und mit anderen verbringe ich Tage und Nächte. Dummerweise weiß ich bis heute nicht, welche letztendlich besser sind.

Welche Reaktionen erhältst Du von Familie und Freunden zu Deiner Tätigkeit?

 

Durchweg positive, denn irgendwie haben mir immer alle in den Ohre gelegen, dass ich schreiben soll. Selbst meine Mutter, die den ganzen neuen Medien eher ablehnend gegenüber steht findet es gut.

Herzlichen Dank an Anja für dieses tolle Interview und die spannenden Themen!


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Im Interview: Anja von das Fliegende Klassenzimmer zu “Erzähl mir wer Du bist”

Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog
Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog

Auch, wenn es allem SEO Gedöhne etc. widerspricht, mein Blog ist ein Mix aus Unterrichtsbeiträgen, Hinweisen auf solche und Themen rund um das Thema Reisen. Kurz gesagt: Mein Blog ist eben mein Blog. Deshalb wechseln vermutlich auch die Genres. Mal eine nüchterne Tourenbeschreibung, dann wieder ein ausführliches Reisetagebuch oder eine sarkastische Momentaufnahme. Gleiches gilt für die Unterrichtsbeiträge. Hier versuche ich die Waage zwischen kostenlosen Beiträgen, kostenpflichtigen und Werbung für meine Veröffentlichungen zu halten.

ERZÄHL MIR WER DU BIST

Travelastic berichtet nicht nur von Reisezielen und Aktivitäten, sondern auch von Menschen. Von Menschen aus aller Welt. Die Geschichte eines jeden ist das, was die Welt und das Reisen so faszinierend macht.

Jeder hat seinen eigenen Lebensstil, eigenen Prioritäten, eigene Vorstellungen vom Leben. Genau das ist es, was dich unter anderem ausmacht. Du zeigst eine von vielen Varianten, ein inspirierendes, glückliches Leben zu leben. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Du glaubst, dein  Leben ist nicht besonders? Dann geh auf reisen und lerne, wie besonders du und dein Leben sind. Lerne, dass jeder eine Geschichte zu erzählen hat. Dein Leben ist für einen Menschen im Urvolk mitten im Dschungel eine unglaubliche Geschichte, ebenso wie du fasziniert vom Leben im Dschungel oder vom Wüstennomaden bist. Travelastic veröffentlicht Geschichten von Menschen. Travelastic berichtet von dir und heute von Anja von dem Blog “Das fliegende Klassenzimmer”

Francesca: Was sind Deine herausstechenden Eigenschaften?

Anja: Ich behalte solange die Ruhe bis ich  innerlich koche und nur noch brüllen kann. Aber davon abgesehen, meint zu mindestens mein Umfeld, dass ich gut erzählen und schreiben kann. Ohne jetzt nazistisch wirken zu wollen, manchmal stimme ich sogar zu.

Francesca: In welchen Städten / Ländern / Kontinenten hast Du gelebt?

Anja: Ich bin in Köln geboren und habe dreizehn Jahre meines Lebens in Tübingen gelebt. Bis ich wieder nach Köln, bzw. nach Bergisch Gladbach gezogen bin. Zuhause fühle ich mich allerdings überall dort, wo ich die Heringe für mein Zelt in den Boden schlagen kann.

Francesca: Welches waren wichtige Ereignisse in Deinem Leben?

Anja: Das hört sich jetzt vielleicht pathetisch an, aber es war tatsächlich die Geburt meiner Tochter.

Francesca: Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

Anja: Mal ehrlich, müssen Reiseblogger immer glücklich sein? Ich  für meinen Teil kenne durchaus Tage an denen mich das Kopfkino nicht in Ruhe lässt und ich mir über Tod und Teufel Sorgen mache. Um dem zu entgehen, versuche ich im Heute zu leben, wenn das nicht hilft gibt es immer noch Gesichtsmasken und Schaumbäder oder ein gutes Buch. Kommt es ganz hart empfehle ich Schokoladeneis mit Schlagsahne im Schaumbad mit Gesichtsmaske.

Francesca: Was entfaltet bei Dir große Emotionen?

Anja: Wenn viele Menschen zusammen etwas Gutes erreichen.

Francesca: Wie sieht Dein persönlicher Lebensentwurf für Deine Zukunft aus?

Anja: Ganz einfach, ich habe gar keinen Lebensentwurf, dass habe ich vor circa sechzehn Jahren bemerkt, als ich mit meiner Tochter schwanger war und ich nicht wusste ob ich das Kind wirklich haben wollte. Damals sagte eine Freundin zu mir:,, Anja du musst wissen, ob das Kind in dein Lebensentwurf passt!“ Da erst ist mir klar geworden, dass ich gar keinen Lebensentwurf hatte und daran hat sich bis heute nichts geändert. Klar gibt es viele Dinge, die ich gerne noch machen möchte, aber ich habe auch gelernt, dass es oft anders kommt als man denkt. Was ich in keinem Fall will, ist eine typische alte Frau werden, aber das sagen sicher alle in einem gewissen Alter und werden es dann doch. Mir schwebt da eher so etwas wie Wagenburg vor. Aber auch das sehe ich realistisch: welche Wagenburg hat schon Bock auf eine alte Rentnerin. Ich lass es einfach mal auf mich zukommen, das hat bisher auch immer ganz gut funktioniert.

Francesca: Welchen Einfluss hat Deine Umgebung auf Deinen Charakter und Dein Handeln?

Anja: Ich denke, dass man sich noch so oft vornehmen kann, sich nicht von seiner Umgebung beeinflussen zulassen, doch gelingen tut es vermutlich in den seltensten Fällen. Dennoch versuche ich immer meinen eigenen Weg zu gehen und meine Meinung und zu vertreten.

Francesca: Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?

Anja: Ich ärger mich, weil meine Tochter um kurz vor 6 aufsteht, obwohl sie erst um 7.30 aus dem Haus geht und ich jedes Mal wach werde. Um kurz vor 7 dröhnt dann ein Mama durch mein Zimmer und ich quäle mich mühsam aus dem Bett und leiste ihr beim Frühstück Gesellschaft. Ich selber bekomme um die Uhrzeit noch nicht runter. Wenn sie weg ist mache ich mich fertig und gehe je nach Wochentag arbeiten oder schreibe an meinen Unterrichtsbeiträgen. Abends essen wir dann gemeinsam und zweimal die Woche gehe ich schwimmen. Wenn ich richtig gut drauf bin schaffe ich es nach der Arbeit auch noch für eine kurze Runde auf’s Rennrad, aber das ist leider viel zu selten.

Francesca: Wie setzt Du das Thema “Nachhaltigkeit” um?

Anja: Ganz einfach: Ich fahre Rad und Zug. Wobei ich ehrlich gesagt dabei auch aus der Not eine Tugend gemacht habe, denn erstens habe ich kein Auto und zweitens habe ich Flugangst. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mit Auto auf mein Rad verzichten würde. Ich finde einfach, dass man nicht jeden Kilometer mit dem Auto zurücklegen muss. Gleiches gilt für den Flieger. Klar gibt es Ziele, die mit der Bahn nicht gehen, aber es gibt auch ganz viele Locations, die man durchaus mit der Bahn erreichen kann und ich kann allen Nichtbahnreisenden nur sagen: „Die DB ist immer für ein Abenteuer gut, zumindest, wenn man ein Rad dabei hat.“

Francesca: Wie engagierst Du Dich sozial?

Im Moment leider gar nicht, da ich zu viel arbeite und das bereitet mir auch immer wieder ein schlechtes Gewissen. Aber ich schaffe es einfach nicht mich regelmäßig irgendwo einzubringen. Dafür versuche ich bei meiner Arbeit so viel zu helfen, wie möglich. Beispielsweise indem ich immer wieder versuche Dolmetscher aus dem nahegelegenen Dönerladen heranzuziehen, wenn es bei mir Verständigungsproblemen kommt. Na ja und wenn dann mal wieder so ein paar rechte Spinner Stimmung machen versuche ich auch bei der Gegendemonstration dabei zu sein.  Und wenn es letztendlich auch nur die Tat einer Schreibtischtäterin ist: Indem meine Unterrichtsbeiträge sensible Themen behandeln hoffe ich natürlich in dem ein oder anderem Schüler eine gewisse Sensibilität zu wecken.

Herzlichen Dank an Anja für dieses tolle Interview und die spannenden Themen!


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Inspirierende Reisezitate


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Die ultimative Packliste für deinen Meditationskurs

Im Februar 2016 war ich für 10 Tage in einem Meditationskurs in Bogor/Jave/Indonesien. Ich wäre froh gewesen eine gute Packliste zu haben um mir diese Tage noch ein wenig angenehmer zu gestalten.

Du willst auch für 10 Tage in einen Meditationskurs gehen? Dann wünsche ich dir schon jetzt eine sehr intensive und inspirierende Zeit. Doch was genau solltest du eigentlich einpacken?

Hier findest du die ultimative Packliste für deinen nächsten Meditationskurs. Wichtig: Die Packliste kann isch je nach Land und Jahreszeit leicht ändern. Die Basis jedoch ist die gleiche.

DAS SOLLTEST DU AUF JEDEN FALL EINPACKEN

  • Bettwäsche

Kläre vor Anreise mit dem Zentrum ab, ob Bettwäsche bereitgestellt wird oder nicht.

  • Dünne Decke oder Schlafsack

In Bogor habe ich eine sehr dünne Decke gestellt bekommen. Jedoch war der Temperatur-unterschied zwischen Tag und Nacht so groß, dass ich Nachts gefroren habe. Nimm daher lieber eine eigene Decke mit.

  • Sarong

Ich bin ja ein absoluter Fan von Sarongs. Immer vielfältig einsetzbar, leicht, klein und pflegeleicht. Beim meditieren hat sich ein großteil immer einen Sarong über die Beine oder den Rücken gelegt. Das macht es gleich noch angenehmer.

  • Bequeme Kleidung die nicht eng am Körper anliegt, nicht durchsichtig ist und alles bedeckt

Je nach Land ist die Kleidung sehr wichtig. Kläre vor Kursbeginn mit dem Zentrum ab was zu beachten ist. Generell ist weite bequeme Kleidung zu empfehlen in der du dich wohlfühlst.

  • Waschmittel für Handwäsche

In einigen Meditationszentren ist Technik komplett verboten, inkl. Waschmaschinen. Wenn du Wäsche waschen musst, dann per Hand. Dazu ist es sinnvoll ein Handwaschmittel mitzubringen.

  • Handtuch

Ein eigenes Hand- und/oder Badetuch sollte bei jeder Reise im Gepäck sein.

  • Hygieneprodukte

Bring deine eigenen Hygieneprodukte mit. Denk dran: Schminke, Parfüm und alles weitere lenkt ab und ist daher nicht gern gesehen. Also lieber gleich alles zuhause lassen. Hilfreich ist auch Desinfektionsgel oder -spray.

  • Taschenlampe

Die meisten Meditationszentren liegen abgelegen von Städten in der Natur. Sinn ist dem Stress, der Lautstärke und der Beeinflussung von außen zu entfliehen. Daher ist es auf dem Gelände öfters dunkel. Eine Taschenlampe macht dann einiges leichter.

  • Regenschirm oder -jacke

Ich war zur Regenzeit in Java. Geregnet hat es daher jeden Tag und ich war über meine Regenjacke sehr froh. Kläre auch hier vor Kursbeginn ab, ob dies notwendig ist oder nicht.

  •  ggf. eine Uhr oder ein Wecker

Zum aufstehen und für den jeweils nächsten Tagesabschnitt benötigst du keinen Wecker. Die Glocke ist mehr als laut genug. Selbst mit Ohropax konnte ich diese nicht überhören. Ein Uhr ist jedoch ganz nett um sich hin und wieder zu orientieren.

  • Mückenspray und -netz

Ich hatte Glück und keine Probleme mit Mücken. Du solltest aber auf jeden Fall abklären ob Mücken im Bereich des Zentrum unterwegs sind und ggf. Vorsorge treffen.

  • Ohropax

Ich habe immer ein paar dabei. Ob im Flugzeug bei der Meditation oder bei Konzerten.

  • Schlafmaske

Ich schlafe besser wenn es richtig dunkel ist, daher empfehle ich grundsätzlich immer eine Schlafmaske dabei zu haben.

  • warme Socken

Wenn du viele Stunden am Stück sitzt, wird es irgendwann selbst an warmen Tagen kalt an den Füßen, jedenfalls bei mir. Also einmal warme Kuschelsocken einpacken.

  • Trinkflasche zum nachfüllen

Ich habe meine Trinkflasche vergessen – nicht gut. Deshalb habe ich zu jeder Mahlzeit versucht 4 Gläser zu trinken.  Hat ganz gut geklappt. Aber zwischendurch wäre es dennoch gut gewesen einfach einen Schluck Wasser trinken zu können. Also immer deine Trinkflasche dabei haben.

DAS SOLLTEST DU AUF KEINEN FALL EINPACKEN

Bei einem Meditationskurs geht es um Ruhe und in sich kehren. Ablenkungen jeglicher Art stören bei deiner Meditation. Also bringe die folgenden Dinge gar nicht erst mit.

  • MP3 Player
  • Laptop
  • Kamera
  • EBook
  • Bücher
  • Schreibsachen
  • Musikinstrumente
  • kurze Hosen, Kleider, Tops, usw.
  • Lebensmittel
  • Medikamente
  • Alkohol
  • Drogen
  • Zigaretten, Tabak u.ä.
  • Tiere
  • Pelz
  • Schmuck
  • religiöse Objekte
  • Wertgegenstände
  • Parfüm

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Wenn der Hahn noch nicht kräht…

Am Ankunftstag im Vipassana Meditaitons Center in Bogor habe ich mich als neuer Student für den Vipassana Meditationskurs angemeldet. Ab dem ersten Tag und für die nächsten 10 Tage werde ich einen strengen und für mich sehr herausfordernden Zeitplan einhalten. Der Zeitplan dient den Teilnehmern um das kontinuierliche meditieren zu gewährleisten. Du sollst die best möglichen Resultate mit Hilfe des Zeitplans im 10-Tages Meditationskurs erreichen. Da du dich freiwillig anmeldest und teilnimmst, wird erwartet, dass du den Zeitplan möglichst genau einhältst. Was das genau bedeutet und warum ich definitiv kein Frühaufsteher bin erfährst du jetzt.

WENN DER HAHN NOCH NICHT GEKRÄHT HAT…

Jeden morgen um 4 Uhr beginnt das Läuten der Glocke mit 12 Wiederholungen. Ich werde aus meinem Schlaf gerissen und frage mich “Warum? Ich will schlafen! Es ist viel zu früh!” Ich habe 30 Minuten Zeit um aufzustehen, mein Bett zu machen, mich anzuziehen, mich zu waschen und in die Meditationshalle zu gehen.

Wie du bereits gemerkt hast bin ich absolut kein Frühaufsteher. Ich schlafe gern aus. Deswegen gab es auch mal ein oder zwei Tage an denen ich mir gedacht habe “mhhhhh…ich bleib liegen und geh später zur Meditation” – falsch gedacht. Wer liegen bleibt wird kurz nach 4:30 Uhr mit einer kleien Glocke direkt vor der Zimmertür oder alternativ auch direkt im Zimmer nochmals geweckt und gebeten sich in die Meditationshalle zu begegeben. Guten Morgen!

MEDITATION BEI SONNENAUFGANG

Der Tag beginnt entspannt mit zwei Stunden Meditation ab 4:30 Uhr morgens. Ich gehe in die Meditationshalle, setzte mich auf mein Kissen, packe mich warm mit meinen Kuschelsocken und Sarong ein und meditiere. Ich bin müde, es ist kalt mitten in Java und es fällt mir schwer die richtige Körperhaltung über die gesamte Dauer zu halten. Aufrecht sitzen, im Schneidersitz, Augen zu und sich ganz der Technik widmen. Doch von Tag zu Tag fällt es mir leichter.

LECKER FRÜHSTÜCK!

Langsam beginnt mein Magen zu knurren – ich habe hunger. Um 6:30 Uhr endet die erste Meditations Sitzung, die Glocke läutet und alle begeben sich zur “Kantine”. Es wartet jeden Tag ein  ausgiebiges Frühstück. Heißes Wasser, schwarzer Tee und Kaffeepulver zum trinken. In einer Ecke steht Toastbrot, Schokocreme, Erdnussbutter, Marmelade und Butter. Auf einem großen Tisch steht jeden Tag ein leicht abgewandeltes typisch Indoensisches Frühstück mit Reis oder Nudeln und Gemüse, auf jeden Fall herzahft. Jeden Tag bekommst du zwei bis drei Stückchen Obst – immer lecker und für deutsche oftmals exotisch. Das Frühstück geht ca. 30 Minuten, dann ist Pause.

NUTZE DEINE ZEIT

Ab 7 Uhr morgens habe ich für eine Stunde Pause. Wie ich diese Stunde nutze ist mir überlassen. Wie schon erwähnt – ich schlafe gern aus. Was habe ich also gemacht? Richtig – geschlafen!

GRUPPENMEDITATION

Um 8 Uhr leutet wieder die Glocke. Ich bgegebe mich auf meinen festen Platz in der Meditaitonshalle und lost geht es. Wie bei jeder Sitzung wird zu Beginn und Ende ein Audiotext vorgespielt um sich richtig auf die Meditation einzulassen und wieder entspannt zurückzukehren.

LERNE DIE TECHNIK

Nach einer 5 minütigen Pause beginnt direkt die nächste Meditationsphase um 9 Uhr. In dieser zwei stündigen Phase gibt es via Audiodatei neue Anweisungen wie du genau meditieren sollst. Es ist wichtig, alle bekannte und bereits erprobten Techniken außen vor zu lassen und isch ausschließlich auf diese eine zu konzentrieren. Jeden Tag werden entweder die neuen oder die alten Studenten durch die jeweiligen Meister geprüft. Geprüft wird die zuletzt erlernte Technik und die richtige Ausführung.

ICH HABE HUNGER

Was soll ich sagen? Ja, ich esse gern. Und auch wenn sich den ganzen Tag zu meditieren nach keiner großen Anstrengung anhört, kann ich dir versichern, es ist anstregnend. Für Körper und Geist. Um 11 Uhr gibt es Mittag essen. Und ich bin überrascht von der Qualität und Auswahl. grundsätzlich gibt es jeden Tag ein neues typisch indonesisches Gericht. Immer mit Gemüse und meistens mit Tofu. Es wird ausschließlich vegetarisch gegessen. Auch immer dabei ist Reis – das Grundnahrungsmittel in Indonesien! Achtung bei den separaten Saucen. Es gibt meistens eine kleine Schüssel mit einer dünenn Sauce in der viel Obst, Kräuter und vor allem Chillis schwimmen – super scharf aber richtig lecker. Einfach ausprobieren, nur nicht zu viel nehmen. Essen kannst du dir immer so viel nehmen wie du magst, denn es ist nicht gestattet eigenes Essen mitzubringen.

EIN KLEINER SPAZIERGANG

Von 11:30 Uhr bis 13 Uhr ist Pause. In dieser Zeit wasche ich meine Wäsche per Hand – ja, hier gibt es keine Technik, auch keine Waschmaschinen – und gehe spazieren. Während dieser 10 Tage ist es nicht gewünscht Sport zu treiben. Dieser könnte die Konzentration stören und den Erfolg minimieren. Wenn du Fragen an den Lehrer hast, kannst du dies nach vorheriger Anmeldung in dieser Pause wahrnehmen.

MEDITATION DEN GANZEN TAG

Ab 13 Uhr meditiere ich wieder. Zunächst bis 15:30 Uhr. In dieser Zeit sitze ich auf meinem Kissen in der Meditationshalle und veresuche die Anweisung richtig umzusetzten. Es ist schwieriger als du es dir vermutlich vorstellst. Wie genau diese Technik aussieht erfährst du in einem weiteren Artikel.

Ab 15:30 Uhr werden die Anweisungen wiederholt und ergänzt. Du hast grundsätzlich immer genug Zeit alle Anweisungen zu hören, zu verstehen und umzustetzten.

TEATIME

Nach 4 Stunden Meditation gibt es wieder eine Pause inkl. Essen. Moment, da war noch was…achso – Abends gibt es keine Mahlzeit. Was? Ja! Am ersten Tag habe ich gedacht “Nein, bitte nicht, ich habe hunger!” Also habe ich mir Alternativen gesucht. Zunächst einmal viel trinken. Ich habe zu jeder Mahlzeit versucht vier Gläser Tee zu trinken. Damit nimmst du Flüssigkeit zu dir und füllst deinen Magen. Mehr zum Thema “Richtiges Trinken” erfährst du hier… Eine Kleinigkeit gab es für die neuen Studenten allerdings schon noch: drei Stückchen Obst. Am ersten Tag habe  ich wirklich gehungert. Ab den zweiten Tag habe ich morgens und Mittags einfach noch mehr gegessen und damit das fehlende Abendessen ausgeglichen.

ABENDMEDITATION

Draußen wird es langsam dunkel und die Abendmeditation beginnt. Um 18 Uhr treffen sich wie gewohnt alle in der Meditationshalle. Für eine Stunde wird meditiert.

TAGESABSCHLUSS AUF VIDEO

Jeden Tag gibt es um 19 Uhr einen Abschluss auf Video. Für eine Stunde wird die Technik des meditierens erläutert, die Hintergründe und die Entstehung dieser Technik. Auf was zu achten ist und wie du die Meditaiton in dein tägliches Leben einbauen kannst. Alle Viedeos findest du kostenlos online bei YouTube. Die Links Liste ich dir direkt auf und ein Video (Tag 1) kannst du dir direkt ansehen um einen Eindruck zu bekommen. Wichtig: Die Viedeos sind alle auf englisch.

10 Day Vipassana Course – English

GEMEINSAMES EINSTIMMEN AUF DIE NACHT

Nach einem anstrengenden und intensives Tag geht es nach dem Abschluss mittels Video noch ein letztes mal in die Meditationshalle um bis 21 Uhr zu meditieren. Ein letztes mal zur Ruhe kommen, den Tag für sich Revue passieren lassen und sich auf die Nachtruhe einstellen. Spätestens um 21:30 Uhr müssen die Lichter in den Zimmer aus sein. Gute Nacht

Hier kannst du dir gern nochmal den genauen Zeitplan ansehen:

Vipassana Timeplan – English


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Die beste Musik für Reisende! – Teil VI

…music was my first love…

Musik kann jede  Situation optimal untermalen – was wäre ein Film ohne gute Musik, schon bei Stummfilmen wurde die Musik als Ergänzung zum Schauspiel gewählt um die richtige Stimmung im Publikum zu erzeugen. Im realen Leben wählen wir die Musik. Backpacker aus aller Welt wurden gefragt:

Welche Lieder verbindest du mit deinen Abenteuern, mit dem Reisen?

Jedes Quartal gibt es 20 neue Songs für dich! Lass dich inspirieren und nimm die besten Lieder mit auf deine Reise!


1. Barry Manilow – Copacabana

At the copa. Copacabana. The hottest spot north of Havana. At the copa. Copacabana. Music and passion were always in fashion
At the copa, they fell in love…

2. Mamma Mia Soundtrack – Our Last Summer

We made our way along the river. And we sat down in the grass by the Eiffel tower. I was so happy we had met. It was the age of no regret. Oh, yes. Those crazy years. That was the time of the flower-power…

3. Cat Stevens – Portobello Road

Getting hung up all day on smiles. Walking down portobello road for miles. Greeting strangers in indian boots, yellow ties and old brown suits. Growing old is my only danger…

4. Charlie Winston – Summertime Here

We’re too slow, beaten by the heat. You need a real reason to get onto your feet. It’s too long since we’ve watered the flowers. And every year we’re hoping for some April showers. But they won’t come, no they won’t come. And I’m done with us digging holes. Because it’s summertime here all year long round…

5. Nancy Sinatra – Summer Wine

Strawberries, cherries and an angel’s kiss in spring. My summer wine is really made from all these things. Take off your silver spurs and help me pass the time. And I will give to you summer wine…

6. Clueso – Wir Wolln Sommer

Durch die Gegend ziehn genau wie letztes Jahr. Und vor diesem Bild gestreift. Mal ich den Tag an und such Halt. Ich trag die Stühle aus dem Restaurant. Schaff warme Plätze, dass man sitzen kann. Ich mal die graue Wand in weiß. Den Himmel blau und tau das Eis. Ein bisschen Trost. Uuuuuh wir wolln Sommer. Denn es regnet nur und wird nicht warm…

7. Pharrell Williams – Happy

Because I’m happy. Clap along if you feel like a room without a roof. Because I’m happy. Clap along if you feel like happiness is the truth. Because I’m happy. Clap along if you know what happiness is to you. Because I’m happy. Clap along if you feel like that’s what you wanna do…

 8. Joe Cocker – Summer In The City

Hot town, summer in the city. Back of my neck gettin’ dirt and gritty
Been down, isn’t it a pity? Doesn’t seem to be a shadow in the city. All around people looking half-dead. Walking on the sidewalk, hotter than a matchhead. But at night it’s a different world…

9. Max Herre feat. Philipp Poisel – Wolke 7

Und du willst jemand anders sein, wer kann das sein, mir fällt keiner ein. Und du willst nicht machen, was du machst. Trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze Nacht. Falscher Stolz, Eitelkeit. Dein Leben, doch für das Leben keine Zeit. Mit dieser Leere Bücher vollgeschrieben…

10. Silbermond – Leichtes Gepäck

Siehst die Klamotten, die du nie getragen hast und die du nie tragen wirst und trotzdem bleiben sie bei dir. Zu viel Spinnweben und zu viel Kram. Zu viel Altlast in Tupperwaren. Und eines Tages fällt dir auf dass du 99% davon nicht brauchst. Du nimmst all den Ballast und schmeisst ihn weg. Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck…


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11. Bonnie Somerville – Winding Road

And it’s a winding road. I’ve been walking for a long time. I still don’t know. Where it goes. And it’s a long way home. I’ve been searching for a long time. I still have hope. I’m gonna find my way home. And I can see a little house. On top of the hill. And I can smell the ocean. The salt in the air…

12. James Blunt – Postcards

We chased the sun til it got away. On a bicycle that your daddy made. But not made for two. Then we sat out on your rocking chair. You with a flower in your hair. That I found for you. But then Monday always comes around. And it’s sad ’cause I can’t see you now. Want you to know you’re always in my head. I’m sending postcards from my heart…

13. Lena – Traffic Lights

How long will it take. Have I got time for a shower. You could jump on the blue line. Take a bus from the station. And I’ll meet you out there. Get a train if it’s alright. Don’t care what we do. Cos the night is ours. As long as we do what we do for hours. How long will it take
Have I got time for a shower. You could jump on the blue line…

14.  Rosenstolz – Willkommen

Willkommen in unsrer Welt. Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. Gibt’ noch so viel mehr was wir nicht begreifen. Niemals seh’n. Wenn sie uns jagen und uns fragen. Werden wir sagen was sie niemals hören wollen. Wer will schon zurück…

15. Taylor Swift – Welcome To New York

When we first dropped our bags on apartment floors. Took our broken hearts, put them in a drawer. Everybody here was someone else before. And you can want who you want. Boys and boys and girls and girls. Welcome to New York. It’s been waiting for you…

16. Kid Rock – All Summer Long

Splashing through the sand bar. Talking by the campfire. It’s the simple things in life, like when and where. We didn’t have no internet. But man I never will forget. The way the moonlight shined upon her hair…

17. Johannes Oerding – Einfach Nur Weg

Vielleicht in Paris vom Eifelturm spucken. Mit dem Taxi nach London sich die Juwelen angucken. Vielleicht in Berlin erstmal was trinken gehen und dann im eiskalten Moskau um die Häuser ziehen…

18. The Sonics – Have Love Will Travel

Well I might take a boat, or I’ll take a plane. Might hitchhike, or jump a railroad train. Your kind of lovin’ drives a man insane. So look for me a walkin’ just any ol’ way…

19. Modern Lovers – Roadrunner

Roadrunner, roadrunner. Going faster miles an hour. Gonna drive past the Stop ‘n’ Shop. With the radio on. I’m in love with Massachusetts. And the neon when it’s cold outside. And the highway when it’s late at night. Got the radio on. I’m like the roadrunner…

20. Roger Miller – King Of The Road

Trailer for sale or rent, rooms to let, fifty cents. No phone, no pool, no pets, I ain’t got no cigarettes. Ah, but, two hours of pushin’ broom. Buys an eight by twelve four-bit room. I’m a man of means by no means, king of the road…


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Gastautorin Christina Dann stellt sich vor…

„DER WEG IST DAS ZIEL“

Christina Dann (c) Personal Fitness Kassel
Christina Dann (c) Personal Fitness Kassel

Hallo du sporfreudiger Reisender! Wenn es dir wichtig ist, auf deinen Reisen fit und gesund zu bleiben und auch lange anstrengende Fußmärsche ohne größere Blessuren zu überstehen, darfst du gerne hier weiterlesen. Wenn Fitness kein großes Fremdwort für dich ist, du offen für Sport bist und du dich gerne bewegst, dann bist du hier genau richtig.

Mein Name ist Christina Dann und ich freue mich, dass Francesca mich noch vor ihrer großen Reise gefragt hat, ob ich für Travelastic schreiben möchte. Da gab es für mich nichts lange zu überlegen, selbstverständlich bin ich gerne dabei.

Ich bin abenteuerlustig, aber auch sicherheitsbedürftig. Ich bin kreativ, lustig und ideenreich, aber auch zielorientiert, konsequent und innerlich ausgeglichen. Schon von Kindesbeinen an bin ich immer in Bewegung, habe schon viele Sportarten ausprobiert, so auch Laufen, Speed-Skaten, Bouldern, Klettern, Schwimmen, Krafttraining mit Hantel, mit Geräten, funktionelles Training, Training mit Kleingeräten und dem eigenen Körpergewicht und vieles mehr.

Sport begeistert mich, das Gefühl nach dem Sport begeistert mich noch mehr: Es ist das Gefühl der Unbesiegtheit, das Gefühl der  Freiheit, das Gefühl, etwas wichtiges Gewonnen zu haben: Lebensqualität!

Was begeistert dich in deinem Leben?

CHRISTINA GANZ PRIVAT…

Ich reise sehr gerne, auch wenn sich mein ‚reisen‘ auf kurze Zeiträume beschränkt, nämlich wenn Ferien sind und mein Mann Urlaub hat. Ja, ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Meine Familie ist der Mittelpunkt meines Lebens, um sie dreht sich alles. Direkt nach meiner Familie kommt mein Job. Ich liebe meinen Job, lebe meinen Traum. Ich arbeite selbstständig als Vitalcoach und Personal Fitness Trainerin, leite mein eigenes kleines Studio und biete Outdoor-Kurse (buggyFit) bei uns in Kassel an. (Vielleicht kommen eines Tages auch Fitnessreisen in mein Angebot, aber das ist bisher noch eine Vision ohne nähere Planung.)

Ich bin Vitalcoach, Personal Fitness Trainerin mit TÜV-Rheinland geprüfter Qualifikation, Gehirnfitnesstrainerin, Trainerin zahlreicher VIPs, Bloggerin, Ebook-Autorin und Youtuberin.

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Christina Dann (c) Personal Fitness Kassel

Meine Selbstständigkeit erlaubt es mir, Termine so zu legen, wie es mir passt. Ich kann mir Zeit für meine Kinder nehmen, wann immer ich möchte. Die Arbeit wird dann eben später erledigt. Niemand macht mir Vorschriften, ich bin mein eigener Herr, ich bin flexibel, ich fühle mich frei.

Die Entscheidung, den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, habe ich Anfang 2013 getroffen. Ich war – nachdem ich kurz vor einem Burnout stand – auf Sylt. Es war eine meiner schönsten Reisen bisher, 4 Wochen Nordseeinselfeeling im Winter, eine Auszeit vom Alltag, zu mir finden, mir mein Leben bewusst machen und die Frage stellen, wie mein Leben in Zukunft aussehen soll. Es hat gut getan darüber nachzudenken und innerlich zur Ruhe zu kommen. So war es nachher keine Frage mehr, ob ich diesen Weg gehe, sondern wie ich ihn gehe.

Travelastic - Blog Empfehlung - Peresonal Fitness Kassel

Ich habe Visionen und Ziele, wie ich meine Tätigkeitsfelder noch ausbauen kann und wo ich in einem und in fünf Jahren stehen will, denn ohne diese Visionen würde ich den Weg nicht gehen können:  Der Weg, der einst klein anfing und der Erfolg, der diesen Weg immer größer werden lässt. Mein Weg, gepflastert von Erfahrungen, neuen Ideen, neuen  Partnern, und hin und wieder auch Rückschritte – aus denen ich dann versuche etwas Positives zu machen.

WAS ICH BISHER SCHON ALLES VON DER WELT GESEHEN HABE…

…beschränkt sich dann doch eher auf Fotos…

Geboren bin ich 1982 in Kassel. Dort bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen, habe meine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau absolviert, meinen Mann kennengelernt und lebe auch immer noch dort. Kassel ist eine weltoffene Stadt, sehr kulturell und seit Juni 2013 ist unser traumhafter Bergpark Wilhelmshöhe Weltkulturerbe. Kassel hat viele schöne Ecken und ist immer eine Reise wert. Früher war das nicht so, den Kasselanern  und Kasselänern fehlte viel Selbstbewusstsein, welches durch die Zerstörung im zweiten Weltkrieg und den hässlichen Wiederaufbau der Innenstadt danach zunichte gemacht wurde. Selbstbewusstsein, welches die Kasselaner und Kasseläner erst seit einigen Jahren wiederfinden, nachdem sie viel an ihrer Stadt veränderten und nun auch stolz sind auf ihre Stadt, die sich nicht mehr verstecken braucht. Ich bin übrigens Kasselaner, sprich: Ich wurde in Kassel geboren, aber meine Vorfahren stammen nicht aus Kassel. Kasseläner sind alle Personen, die mindestens in der zweiten Generation in Kassel geboren wurden und dann gibt es  da noch die Kassler: Die zugezogenen Personen. Aber das nur am Rande 😉

Und was kenne ich noch, außer Kassel? In meinen Urlauben zieht es mich meistens ans Meer. Geheiratet habe ich auf Pellworm, viele Urlaube habe ich auf Amrum verbracht, Sylt ist mir sehr ans Herz gewachsen, Teile Dänemarks habe ich bereits kennengelernt und im Süden habe ich es bis Spanien und Süditalien gebracht. Meistens reisen wir innerhalb Deutschlands, gerade wegen der Kinder wollten wir nicht allzu weit weg, da sie noch sehr jung sind. Aber auch Deutschland hat schöne Ecken, sowohl am Meer als auch im Gebirge und so suchen wir uns immer neue Orte, dir wir gemeinsam erkunden. Ein All-Inclusive-Urlaub, in dem es nichts außer Hotel und Strand gibt, ist nicht mein Ding. Auch im Urlaub brauche ich Bewegung und möchte die Regionen, die Menschen und Kulturen kennenlernen. Meistens übernachten wir in Jugendherbergen, auf großen Schnickschnack verzichten wir gerne.

MEINE MOTIVATION

Meine Motivation ist es, Menschen dabei zu helfen, sich fit, gesund und stark zu fühlen. Wie sagte bereits Juvenal, ein römischer Dichter und Satiriker? „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“. Einen gesunden Körper hat meiner Meinung nach der Mensch, der sich bewegt, der auf seine Ernährung achtet und der mit sich selbst im Reinen ist. Als Vitalcoach helfe ich den Menschen, ihren persönlichen Weg zu gehen, gesund zu werden oder gesund zu bleiben.

Laufbild Christina Dann
Christina Dann (c) Personal Fitness Kassel

Besonders die Reisenden liegen mir sehr am Herzen, wenn ich für Travelastic schreibe, denn:  Wusstest du, dass der Körper sich bereits ab einer Strecke von 300 Kilometern auf die Entfernung hin umstellen muss? Es macht sich oft bemerkbar durch Magen- und Darmprobleme die auftreten, weil der Körper Schwierigkeiten mit der Umstellung hat. Je fitter und leistungsfähiger der Reisende ist, umso weniger wird er von diesen Problemen spüren und umso mehr kann er seine Reise genießen. Ich möchte dir, lieber Reisende, lieber Leser, lieber Sportsfreund, Tipps geben, wie du selbst fit und gesund bleibst und somit deine Reise noch viel besser erleben und genießen kannst!

Ich freue mich, dass ich dir hier auf Travelastic viel mit auf deine Reise geben kann. Wenn du noch mehr von mir lesen möchtest, dann freue ich mich, wenn du mir auf meinem Blog folgst.

Deine Christina Dann


Die beste Musik für Reisende! – Teil V

…music was my first love…

Musik kann jede  Situation optimal untermalen – was wäre ein Film ohne gute Musik, schon bei Stummfilmen wurde die Musik als Ergänzung zum Schauspiel gewählt um die richtige Stimmung im Publikum zu erzeugen. Im realen Leben wählen wir die Musik. Backpacker aus aller Welt wurden gefragt:

WELCHE LIEDER VERBINDEST DU MIT DEINEN ABENTEUERN, MIT DEM REISEN?

Jedes Quartal gibt es 20 neue Songs für dich! Lass dich inspirieren und nimm die besten Lieder mit auf deine Reise!


1. The Black Eyed Peas – I Gotta Feeling

I know that we’ll have a ball. If we get down and go out and just lose it all. I feel stressed out, I wanna let it go. Let’s go way out spaced out and losing all control…

2. Klangkarussell – Sonnentanz

3. Cro – Traum

Ich hab alles schon gepackt. Komm wir beide gehen weg von hier. Sieh der Jet ist getankt. Ich hab Geld auf der Bank…

4. Max Mutzke – Sommerregen

Sonnenschein, der Tag ist wie neu. Keinen Augenblick, den ich bereu’. Das Gewitter ist weg und es war wichtig für jeden. Die Luft ist noch feucht und es riecht noch nach Rege…

5. Blank & Jones – Entspannt

6. Wolfmother – Joker And The Thief

All the people that you see in the night. Hold their dreams up to the light. The wilderbeast is searching for sight. And we are not going home…

7. Janis Joplin – Mercedes Benz

Worked hard all my lifetime, no help from my friends, So Lord, won’t you buy me a Mercedes Benz?…

8. Olson – Meer

Sag’ nur ein Wort und ich buch’ uns einen Flug, Baby, kündige noch heute und fahr’ los. Sag’ nur ein Wort. Ich verschenk’ mein Hab und Gut. Sage Tschüss zu meinen Leuten. Und fahr’ los, los, los, los. Ich fahr’ mit dir ans Meer…

9. Galantis – Runaway

I wanna run. Chase the morning sun when I’m with You. Give it all away. Catching fire as the wind blows…

10. Yelawolf – Have A Great Flight

So have a great flight. Have a great flight outta here, I suppose. I know you raised me right, but you must go, I suppose. So have a great flight. Have a great flight outta here, I suppose. I know you raised me right, but you must go, I suppose…


Anzeige: Die Beste Musik für Reisende kannst du direkt hier bei Amazon als MP3 Download kaufen:


11. Simple Plan ft. Sean Paul – Summer Paradise

My heart is sinking. As I’m lifting up. Above the clouds away from you. And I can’t believe I’m leaving. Oh I don’t kno-kno-know what I’m gonna do. But someday. I will find my way back. To where your name. Is written in the sand…

12. Status Quo – Rock Around The World

I’m gonna tell your mama what you’re gonna do. Come on out with your dancing shoes. Here we go, rockin’ all over the world…

13. Kelvin Jones – Call You Home

I just wanna let you know. In my mind I call you home. The only thing I ever knew is that I never know. I’ve had my time in the sun and now I gotta go…

14. Anders Osborne – Louisiana Gold

He never really had a dream no. To love the thought of drifting. To live by no man’s plan. Solitude is freedom. The road made him a man. Coast to coast to cross that state. All pacific … you saw every town he ever dreamed about…

15. Jay Z ft. Alicia Keys – Empire State Of Mind

Even if it ain’t all it seems, I got a pocketful of dreams. Baby I’m from New York! Concrete jungle where dreams are made of. There’s nothing you can’t do. Now you’re in New York! These streets will make you feel brand new. Big lights will inspire you. Hear it for New York, New York, New Yooork!…

16. Coldplay – Adventure

If we’ve only got this life. This adventure oh then I. And if we’ve only got this life. You get me through. And if we’ve only got this life. In this adventure oh then I. Want to share it with you…

17. Everything Everything – Distant Past

Drag my tongue across the sand. So happy just to crawl across the land. Soon I’ll be the best around. I’m gonna keep my plunder underground. Hard flesh cold against the rain. Dust billowing around my brazen brain…

18. Adele – Hello

They say that time’s supposed to heal ya. But I ain’t done much healing. Hello, can you hear me? I’m in California dreaming about who we used to be. When we were younger and free…

19. Ohrbooten – Autobahn

Einmal um den Globus. 2 oder 3 oder 5 mal um die Welt. Und wenn einer auf Klo muss. Dann gibts n Klo im Bus, kein Grund dass man anhält…

20. Ray Charles – Hit The Road Jack

Hit the road Jack and don’t you come back no more, no more, no more, no more…


Du hast weitere tolle Lieder die perfekt für deine nächste reise passen? Hinterlasse deine Tipps in den Kommentaren!


Travelastic - Kommentare

The Art of Travelling – 8 Arten zu Reisen

REISEINSTINKTE

Fühlst du eine Sehnsucht aus einer gewohnten, aber unbequemen Lebenssituation auszubrechen? Fühlst du dich von etwas magisch angezogen ohne recht zu wissen warum? Dann könnte es etwas mit Instinkten zu tun haben. Neben den Instinkten des persönlichen Rück-zugsraums, der Entspannung und des Nestbaus gibt es auch den Migrationsinstinkt. Reisen ist für mich Migration auf Zeit, ein Ausprobieren von Neuem, der Zauber Orte zu entdecken an denen du noch nie  zuvor warst und inspirierende Menschen zu treffen. Dein eigenes Leben zu hinterfragen indem du erlebst, dass es 1001 verschiedene Alternativen gibt: Bist du mutig genug dir diese anzuschauen? Welche Bereiche deines Lebens stehen zur Disposition, welche nicht?

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Hollywood, Los Angeles (c) GerHeartsWorld.com

Wann hast du das letzte Mal innegehalten in deiner Routine, hast die Stille gesucht, das Nichtstun und das Alleinesein ausgehalten und dich überraschen lassen, welche instinktiven Impulse tief aus deinem Inneren kamen? Vielleicht sind sie förmlich aus dir heraus gesprudelt oder es war eine ganz leise zaghafte Stimme….

WELCHE REISEART IST FÜR DICH DIE RICHTIGE?

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Rishikesh, Indien (c) GerHeartsWorld.com

Nehmen wir mal an, du hast in dir den Migrationsinstinkt auf Zeit entdeckt und auch dein Verstand liefert dir gute Gründe, warum es mal wieder Zeit für einen Tapetenwechsel ist. Dann stellt sich die Frage nach der passenden Reiseart. Ich bin als Jugendlicher und als Student ausgiebig und mit wenig Geld gereist, als Angestellter war es dann umgekehrt und als ich meinen Job gekündigt hatte, begann ich die bisher längste Reise meines Lebens und stellte alle Bereiche zur Disposition:

Wo leben?

Mit wem?

Was arbeiten?

Im Folgenden will ich aus eigener Erfahrung Anregungen geben, was es alles für Möglichkeiten des Reisens gibt.

1) PAUSCHALPAKETE – RUNDUM SORGLOS?

Die Reiseindustrie verspricht dir in bunten Rundum-Sorglos-Paketen das Blaue vom strahlenden Himmel herunter. Ich habe das nur ein einziges Mal in meinem Leben gemacht: Nach einer individuellen Indienreise wollte ich noch eine Woche auf den Malediven dran hängen. Und das ging nicht anders als pauschal: Eine Insel mit 500 m Durchmesser, wo man zwischen Sonnenaufgang und -untergang keine 5 Minuten zu laufen hatte. Gutes Essen, schöne bunte Korallenriffe, aber dennoch eine künstliche Welt aus der Retorte, die sorgsam bestrebt ist die lokale Kultur von der international austauschbaren Tourismuskultur abzuschirmen. Diese Resorts sehen überall auf der Welt gleich aus. Aber wenn du einfach ein paar Tage Sonne und Faulenzen möchtest, dann bist du hier richtig.

2) SO TUN, ALS OB DU DAZU GEHÖRST

Ein Häuschen in einem Dorf mieten: Einige Male habe ich das auf den Kanaren, Sardinien oder in Griechenland praktiziert. Ein jahrhundertealtes Haus in einem Dorf, das ansonsten nicht touristisch ist – ein bisschen suchen im Internet und schnell wird man fündig. Einkaufen im Tante-Emma-Laden, Abende in der Dorfkneipe, mit den Nachbarn ins Gespräch kommen. Hier kannst du ein Stückchen in die andere Kultur hinein schnuppern und hast doch deinen eigenen Space.

3) AFTER-WORK-TRAVEL

Messen, Kundenbesuche, Projektarbeit – weltweit fast ebenso austauschbar wie eine Pauschalreise. Und meist voll gepackt bis zum Anschlag. Geschäftsreisen lassen sich jedoch oft gut mit individuellen Entdeckertouren kombinieren, wenn man das Wochenende integriert. Nach einer Tagung in Chicago konnte ich z.B. ein Wochenende in New York City dranhängen, hatte meine Inline-Skates dabei und fühlte mich mindestens so frei wie die berühmte Statue im Hafen, als ich mit Full-Speed die 5. Avenue am Empire-State-Building Richtung Central Park herunter düste.

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4) GASTARBEITER

Die einzige Möglichkeit wirklich in die Alltagskultur eines Landes einzutauchen. Ich lebte während meines Studiums 6 Monate in Argentinien und machte dort ein Praktikum – 22 Jahre später habe ich immer noch Freunde dort. Die dort erworbenen Kenntnisse von Sprache und Kultur haben mir beruflich enorm geholfen und ich fungierte lange Jahre als Bindeglied zwischen Deutschland und Lateinamerika. In vielen Ländern gibt es sogenannte work&travel-Programme, wo man sehr einfach ein Jahresvisum mit Arbeitserlaubnis erhalten kann. Eine tolle Möglichkeit z.B. Kanada, Australien oder Neuseeland ausgiebiger kennen zu lernen. Der Haken an der Sache: Meist gibt es ein Alterslimit, das so um die 30 liegt. Aber auch ohne Arbeitsvisum kann man über Plattformen wie workaway, helpx oder wwoofing interessante Möglichkeiten finden für ein paar Stunden Arbeit am Tag kostenlos wohnen und ggf. auch essen zu können.

5) WHEN IN ROME DO AS THE  ROMANS DO

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Travelastic Gastautor Gerhard im peruanischen Dschungel (c) GerHeartsWorld.com

Dort essen, wo die Angestellten ihre Mittagspause verbringen,  auf Märkten einkaufen, wo die Hausfrauen ihr Gemüse fürs Abendessen holen, in Cafés sitzen, wo die Alten des Ortes Karten spielen, die gleichen Verkehrsmittel benutzen. Kannst du das Freiheitsgefühl nachempfinden auf einem Motorrad im Slalom durch das indische Verkehrschaos zu “tanzen” – wie alle ohne Helm, mit T-shirt und Sandalen? Was für ein geiles Gefühl das deutsche Sicherheitsdenken hinter sich lassen und einzutauchen in den Flow, Teil des Schwarms zu sein. Oder oben auf einem LKW sitzend durch das bolivianische Dschungel-Bergland zu schaukeln? Die Welt lacht sich schlapp, dass Deutsche nachts um eins an einer roten Ampel anhalten, sogar als Fußgänger. Kannst du mitlachen?

6) DANCE LIKE NOBODY IS WATCHING YOU

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Autorenfüße in Neuseeland (c) GerHeartsWorld.com

Ein Salsakurs auf Kuba, eine neue Sportart lernen, eine verrückte Frisur oder abgefahrene Klamotten, Kochkurse, Sprachen lernen, ein Meditations-Retreat…. oder darf es ein Tantrakurs sein? Wenn du alleine unterwegs bist und dich niemand kennt, dann kannst du spielerisch neue Verhaltensweisen ausprobieren, Risiken eingehen. Niemand versucht dich in alte Verhaltensweisen zurück zu drängen, und alle Menschen denen du begegnest, sehen dich zum ersten Mal. Und wenn es allzu peinlich wird, dann vielleicht auch zum letzten Mal – du hast ja jederzeit die Freiheit einfach weiter zu ziehen. Ich habe zum Beispiel immer lackierte Fußnägel der Ladies bewundert. Auf Reisen habe ich mir dann irgendwann selber Nagellack gekauft, ein wunderbares Dunkelblau und es einfach ausprobiert. Was für ein Herzklopfen hatte ich als ich mich in der Drogerie beraten ließ und vor allem als ich das erste Mal mit blauen Nägeln draußen herum lief. Denken die jetzt alle ich bin schwul? Eingetreten ist das Gegenteil: Ich bekam nette Komplimente von Frauen und hatte einige anregende Flirts 😉

7) GLEICHGESINNTE SUCHEN

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Gesehen in Neuseeland (c) GerHeartsWorld.com

Spielst du gerne Volleyball, fährst Inline-Skates, tanzt gerne? Hast vielleicht auch du richtig ausgefallene Hobbies (Hinterlasse deine Hobby in den Kommentaren – Inspiration ist immer gut)? Kein Problem über social media auch in der Ferne Menschen zu finden, die die gleichen Leidenschaften und Interessen teilen. Das hat den Vorteil, dass du Dinge machst, die dir vertraut sind und dir Spaß machen und du lernst darüber Einheimische kennen. Egal wo ich war: Ich bin immer freundlich aufgenommen worden und konnte interessante Kontakte knüpfen.

8) INNERE REISE

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spirituelle Zeremonie in Pushkar, Indien (c) GerHeartsWorld.com

Eine Möglichkeit zu reisen ohne den Heimatort zu verlassen, weil dir vielleicht der Job oder soziale Verpflichtungen nur wenig zeitlichen Freiraum lassen. Mach dich auf Selbstendeckungsreise, besuche Seminare, meditiere, probiere ob an esoterischen Methoden nicht vielleicht doch was dran ist! Ich habe das viel gemacht, nachdem mein Job mich auf nur noch 6 Wochen Reisezeit reduziert hat und es hat mich enorm weiter gebracht. Es muss ja nicht gleich die Reise durch veränderte Bewusstseinszustände mit Schamanen im Amazonasgebiet sein, auch wenn ich persönlich auch damit gute Erfahrungen gemacht habe….

Welche Erfahrungen ich persönlich mit den verschiedenen Arten des Reisens gemacht habe, kannst du in meinem Blog lesen.

Wohin ziehen dich deine Instinkte?


Gastautorin Laura stellt sich vor…

FERNWEH SYMPTOME: HERZRASEN, SCHWERER ATEM, LANGEWEILE

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Laura Link (c) Placeless

„Wenn wir etwas kaufen, bezahlen wir nicht mit Geld. Wir bezahlen mit unserer Lebenszeit, die wir aufwenden mussten um dieses Geld zu verdienen“, sagte José Mujica, der ehemalige Präsident Uruguays und er hat damit so verdammt recht. Ich brauchte 26 Jahre um zu erkennen wie wertvoll Lebenszeit für mich ist und wie wenig Wert Geld letztendlich für mich hat. Ich brauche Geld zum Reisen und zum Überleben. Was ich nicht brauche: Konsum im Überfluss. Wie ich das raus gefunden habe? Ich bin gereist. Ich habe Menschen gesehen, die trotz wenig Hab und Gut ein Lächeln auf den Lippen haben. Ich habe mir Hilfiger Pullis und Diesel Jeans ohne Ende gekauft und war kurz glücklich. Aber nur kurz, denn

dann kam sie wieder, die Unzufriedenheit. Kein Shirt der Welt ersetzt das Gefühl frei zu sein, frei zu Reisen, Menschen zu treffen und Geschichten auszutauschen. Kein Geld der Welt kann dieses Gefühl ersetzen. Also arbeite ich nicht mehr um zu konsumieren. Ich verdiene Geld, um das Nötigste zum Leben zu haben, aber vor allem, um die wundervolle weite Welt zu erkunden. Genau das ist es, was mich zufrieden macht. Und glücklich.

Hast Du schon mal überlegt was Dich glücklich macht und welchen Wert Geld für dich eigentlich hat?

WAS BISHER GESCHAH…NICHT QUATSCHEN – MACHEN!

1988 wurde ich in meinem geliebten Ruhgebiet geboren. Zwischenstationen gab es im Laufe der Zeit in Osnabrück, Erfurt und Bochum und führten zu einer erfolgreichen, aber kurzen beruflichen Karriere.

Abitur: Check, Bachelorstudium: Check, Masterstudium: Check. Projektleiterin in einer jungen Agentur, toll und abwechslungsreich. Aber nicht erfüllend: gekündigt. Über zwei Jahre Referentin im Bereich Human Resources in einem internationalen Konzern. Karrieretechnisch optimal, kohletechnisch der Knaller. Aber für mich nicht erfüllend. Da kam der Stein ins Rollen. Auch wenn es gedauert hat. Er rollte und rollte. Ich habe meine Wohnung testweise untervermietet – eine alternative Einnahmequelle muss ja mittelfristig her.

Ich habe jeden Urlaubstag genutzt und parallel zum Job die Welt bereist. Kuba, Australien, Wien, Philippinen, New York waren einige meiner Destinationen der letzten zwei Jahre. Mein Rucksack und ich sind inzwischen Best Friends, auch wenn mein Koffer ein wenig traurig ist. Jahrelang bin ich mit meinem Koffer gereist und habe auch diese Reisen genossen. Teure Hotels gibt es  auf meinen Reisen auch noch, aber eher selten und wenn, dann als genussvolles Highlight. Off- Track & individuell ist einfach mehr mein Ding. Es ist intensiver, authentischer und ich liebe es. Mein letzter Trip ging auf die Philippinen oder liebevoll auch Philis genannt. I´m still in love with the philis. Es war eine atemberaubende Reise, Baden im Wasserfall, intensiver Austausch mit Einheimischen, Rollerpannen im strömenden Regen und herzerwärmende und gastfreundliche Treffen mit grandiosen Menschen.

Was Du davon hast?

Auf meinem Blog und natürlich exklusiv hier auf Travelastic werde ich darüber berichten. Insider Tipps für die Philis und inspirierende Geschichten. Aber du kannst auch nachlesen wo die Knete dafür herkam und natürlich was diese Reise in mir ausgelöst hat und wie Du davon profitieren kannst.

Travelastic - Blog Empfehlung - Placeless

DER STEIN ROLLTE IMMER SCHNELLER

Und dann hatte mein Reisedämon mich so weit: Ich habe es getan. Ich habe die Kündigung eingereicht. That´s it. Hier bin ich. Mitte 2016 soll es losgehen. Auf Weltreise. Keine Ahnung wie lange, keine Ahnung wohin. Und ich finde es super. Keine Richtlinien, keine vorgeschriebenen Wege. Offen für alles. Aus Liebe zur Welt. Erfahrungen aufsaugen, Menschen treffen, lachen, weinen & erleben. Und das alles will ich teilen. Seit Anfang 2015 gibt es meinen Blog Placeless. Ich habe ihn zunächst als Ventil für meine Gedanken und als eine Art Plattform zum Festhalten meiner Reiseerfahrungen genutzt. Es kamen immer mehr Leser dazu und auch auf Twitter folgen mir immer mehr reiseverrückte Menschen. Wundervoll. Mein Herz ist inzwischen fest mit Placeless verankert. Ich habe lange nach dem richtigen Flow gesucht, oft an dem Blog rumgebastelt. Ende 2015 wird es nun einen vorerst letzten Relaunch geben. Ich bin angekommen. Ich habe mich gefunden. Endlich bald ohne Job, endlich mit alternativen Einnahmequellen, endlich frei.

PLACELESS! SO FÜHLE ICH MICH: IMMER UND ÜBERALL.

Der Plan steht also. Let´s go. Begleite mich auf meinen Reisen. Ich nehme Dich mit. Aber nicht nur das. Ohne Hamsterrad-Job lebe ich natürlich trotzdem nicht nur von Luft und Liebe. Selbstbestimmt Leben ist hier das Stichwort. Begleite mich und hole Dir Tipps, wie auch Du selbstbestimmt(er) leben kannst. Von Anleitungen zum Blog Aufbau, richtigen Bewerbungen, den Möglichkeiten Online zu arbeiten, mit Deiner Wohnung effektiv Geld zu verdienen und natürlich mit Geschichten über den Reisedämon mit seinem enormen Freiheitsdrang, den wir doch irgendwie alle in uns tragen. Placeless motiviert Dich, Du kannst von meinen Erfahrungen auf dem Weg zum Freiheitsbusiness profitieren und überhaupt, ich freue mich, wenn wir uns connecten!

I LOVE CONNECTIONS

Mit Travelastic bin ich bereits connected. Grandioser Blog! Was uns genau verbindet? Punkt 5 in Francescas Artikel „Die Top 9 Gründe auf Reisen zu gehen!“.  Verbindet uns das nicht alle? Du wärst nicht hier, wenn du nicht reise begeistert wärst. Ich berichte hier über Reiseerfahrungen, fernab von ausgelatschten Pfaden, meinem Weg zur Weltreise und wie ich den ganzen Spaß finanziere. Sei dabei, tausche dich mit mir aus. Du hast Tipps und Tricks zum Thema Weltreise? Immer her damit in die Kommentare. Wünsche, Anregungen, Tipps, Kritik, ich nehme alles was konstruktiv ist mit Kusshand! Weltenbummler müssen zusammen halten, früher oder später treffen wir uns ja eh. Auf den Fidschis, in Bangkok oder in Helsinki.

Ich freu mich drauf 😉