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Im Interview: Anja von das Fliegende Klassenzimmer zu “Warum bist Du Blogger?”

Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog
Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog

Auch, wenn es allem SEO Gedöhne etc. widerspricht, mein Blog ist ein Mix aus Unterrichtsbeiträgen, Hinweisen auf solche und Themen rund um das Thema Reisen. Kurz gesagt: Mein Blog ist eben mein Blog. Deshalb wechseln vermutlich auch die Genres. Mal eine nüchterne Tourenbeschreibung, dann wieder ein ausführliches Reisetagebuch oder eine sarkastische Momentaufnahme. Gleiches gilt für die Unterrichtsbeiträge. Hier versuche ich die Waage zwischen kostenlosen Beiträgen, kostenpflichtigen und Werbung für meine Veröffentlichungen zu halten.

WARUM BIST DU BLOGGER?

Du liebst es zu schreiben, deine Gedanken mit Fremden zu teilen, neue Produkte zu testen, Menschen zu inspirieren, deinen Alltag zu teilen. Du bist Blogger! Warum bloggst du und über welche Themen? Was ist dir wichtig und was weniger? Ist es nur Zeitvertreib für dich oder willst du etwas bewegen? Erzähle mir warum du Blogger bist. Travelastic berichtet heute von Anja von dem Blog “Das fliegende Klassenzimmer”

Welche Begriffe treffen auf Dich zu und warum? (Blogger, Digitaler Nomade, Globetrotter, Quer-Denker, Abenteurer)

Uff, das ist schwer. Zum einen, weil ich mich mit so Kategorien immer etwas schwer tue, denn sie haben für mich auch was mit Abgrenzung zu tun. Zum anderen, weil ich die meiste Zeit ja ein fast normales Leben führe. Gut ich bin gerne unterwegs und es gibt im Moment nichts schöneres für mich als nach einem anstrengenden Tag auf dem Rad auf meiner Isomatte zu sitzen und etwas zu kochen. Aber erstens sage ich ganz bewusst „Im Moment“, denn das kann ja in ein paar Jahren schon wieder ganz anders aussehen. Vielleicht gibt es dann nichts schöneres als … keine Ahnung, mit Reisen und Zelt wird es aber in jedem Fall zu tun haben. Und zweitens gibt es ja auch die vielen Tage und Wochen an denen ich morgens aufstehe, damit meine Tochter rechtzeitig zur Schule kommt und ich anschließend auch zur Arbeit gehe oder eben an den Schreibtisch, um Unterrichtsmaterialien zu erstellen, was ja auch Arbeit ist.

In welcher Form bist Du zum aller ersten Mal mit dem Bloggen in Berührung gekommen?

 

Unbewusst immer bei meiner Recherche nach Unterrichtsthemen und Informationen. Bewusst darüber nachgedacht, selber einen Blog zu machen habe ich in einer mehr oder weniger verzweifelten Nacht, als ich mich mal wieder gefragt habe, wie ich meine ganzen Ideen am Besten an die Menschheit bringen kann und im Idealfall auch noch Geld damit verdiene.

An welchen Orten bloggst Du?

 

 

Eigentlich überall. Ich bin ja noch nicht so lange dabei, angefangen habe ich natürlich an meinem Schreibtisch. Nach Weihnachten habe ich mir dann ein Tablet gekauft und nun weite ich meinen Radius immer weiter aus. Im Moment bevorzuge ich den Balkon und der Text über die Zugfahrkarte ist entstanden als ich auf einer Bank im Grünen gesessen habe und meiner Tochter bei der Reitstunde zugeguckt habe, na ja oder eben nicht zugeguckt habe.

Was ist ein No-Go auf einem Blog?

 

 

Ein absolutes NO-GO und das betrifft nicht nur Blogs sind für mich rassistische, fremdenfeindliche und in jedweder Weise diskriminierende Äußerungen.

Was ist ein Must-Do auf einem Blog?

 

 

Oje, da triffst du einen wunden Punkt. Ich finde es total wichtig, dass man weiß, mit wem man es zu tun hat. Sprich eine ordentliche Seite ÜBER MICH. Wunder Punkt deshalb, weil ich mich da selber noch scheue. Fotos von mir sind nicht so mein Ding, ich bin eben keine zwanzig mehr und sehe in Radklamotten auch nicht so prickelnd aus. Na ja mit diesem Interview gebe ich ja immerhin ein Foto preis, In Zeiten von Selfies, Facebook, etc. werden das viele sicher nicht verstehen, aber ich habe mich innerhalb kürzester Zeit entschieden sozusagen die analoge Welt zu verlassen und nun taste ich mich sozusagen Schritt für Schritt vor. Wer weiß, vielleicht gibt es in ein paar Jahren Bikinibilder, wobei ich hoffe, soweit wird es nicht kommen.

Wo findest Du Inspiration für Deinen Blog?

 

 

Das ist eigentlich ganz unterschiedlich. Natürlich gucke ich mir auch andere Blogs an, aber meistens fallen mir einfach Bruchstücke und Formulierungen ein und die versuche ich dann zu einem Text auszubauen.

Ein perfekter Tag als Blogger?

 

 

Ist doch klar oder? Morgens in der Sonne sitzen und einen Artikel schreiben und den Tag über verfolgen, wie die Säule in der Statistik nach oben schnellt. Der krönende Abschluss sind dann noch ein paar nette Kommentare etc.

Wie waren Deine aller ersten Erfahrungen mit Deinem Blog?

 

Super. Ich fand es einfach klasse, dass sich gleich ein paar Leser gefunden haben und hatte das Gefühl, dass die Idee mit dem Blog vielleicht doch nicht so doof war, wie ich am Morgen nach der Erstellung gedacht habe.

Wie viele Stunden pro Woche investierst Du in das Bloggen?

 

Immer wollen alle von mir wissen, wie viele Stunden ich für was brauche. Das ist bei meinen Unterrichtsbeiträgen auch so, zumal sie teilweise auch stundenweise abgerechnet werden. Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht und es hängt auch von meiner Auftragslage ab. Außerdem habe ich einen Job in dem ich oft Leerlauf habe und schon mal die ein oder andere Zeile schreibe. Na ja und dann gibt es natürlich all die Momente in denen einem Ideen durch den Kopf gehen, was man schreiben könnte. Also Hut ab, vor allen, die hier genaue Zeitangaben machen können, ich kann es nicht. Sicher ist allerdings, dass ich gerne noch viel mehr Zeit für meinen Blog hätte.

Erzielst Du Einnahmen mit dem Bloggen und kannst Du davon leben?

 

Nein, ich nehme zwar an verschiedenen Affiliatetprogrammen teil, aber soweit ich das bisher überblicke ohne Erfolg. Aber mein Traum ist natürlich schon mit 65 irgendwo in Hinterpusemuckel zu sitzen und von dem Blog leben zu können.

Wie bist Du auf Deinen Blognamen gekommen?

 

Eigentlich wollte ich meinen Blog Lebenskünstlerin nennen, aber das gab es irgendwie schon. Na ja und da ich mich ja nicht zwischen einem Blog für Unterrichtsmaterial und einem Reiseblog entscheiden konnte habe ich mich dann für eine Kombination entschieden und da fand ich die Geschichte von Erich Kästner ganz passend. Wobei der Titel etwas irreführend ist, denn ich habe irrsinnige Flugangst und fliege grundsätzlich nicht, wenn zwischen Hin- und Rückflug nicht mindestens vier Wochen liegen.

Eine Woche ohne Technik – wie reagierst Du?

 

Ich weiß es noch nicht. Bis zum letzten Sommer hatte ich nicht einmal ein internetfähiges Handy und ehrlich gesagt hab ich mich immer über die Leute aufgeregt, die Abends auf dem Campingplatz über ihren Computern gehockt haben. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich bald genau zu diesen Leuten gehöre, ich hätte ihn ausgelacht. Aber ich hätte auch jeden ausgelacht, der mir in meiner Motorradzeit gesagt hätte, dass ich die Strecke 10 Jahre später mit dem Rad fahre. Solange ich mit meiner Tochter fahre ist Arbeiten und da gehört für sie auch der Blog dazu, TABU, also werde ich mich heimlich, wenn sie duschen ist mit meinen Mails zufrieden geben und wie in all den Jahren all meine Gedanken erst einmal auf Papier bringen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ordentlich in den Fingern jucken wird.

Wie lange brauchst Du im Durchschnitt für einen Beitrag?

 

Da beißen sich sozusagen Frage 9 und Frage 13 in den Schwanz. Bei manchen Texten setze ich mich einfach hin und sie dauern eben so lange, wie ein Text mit einem immerhin flotten Zweifingersystem braucht und mit anderen verbringe ich Tage und Nächte. Dummerweise weiß ich bis heute nicht, welche letztendlich besser sind.

Welche Reaktionen erhältst Du von Familie und Freunden zu Deiner Tätigkeit?

 

Durchweg positive, denn irgendwie haben mir immer alle in den Ohre gelegen, dass ich schreiben soll. Selbst meine Mutter, die den ganzen neuen Medien eher ablehnend gegenüber steht findet es gut.

Herzlichen Dank an Anja für dieses tolle Interview und die spannenden Themen!


Travelastic - Kommentare

Im Interview: Anja von das Fliegende Klassenzimmer zu “Erzähl mir wer Du bist”

Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog
Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog

Auch, wenn es allem SEO Gedöhne etc. widerspricht, mein Blog ist ein Mix aus Unterrichtsbeiträgen, Hinweisen auf solche und Themen rund um das Thema Reisen. Kurz gesagt: Mein Blog ist eben mein Blog. Deshalb wechseln vermutlich auch die Genres. Mal eine nüchterne Tourenbeschreibung, dann wieder ein ausführliches Reisetagebuch oder eine sarkastische Momentaufnahme. Gleiches gilt für die Unterrichtsbeiträge. Hier versuche ich die Waage zwischen kostenlosen Beiträgen, kostenpflichtigen und Werbung für meine Veröffentlichungen zu halten.

ERZÄHL MIR WER DU BIST

Travelastic berichtet nicht nur von Reisezielen und Aktivitäten, sondern auch von Menschen. Von Menschen aus aller Welt. Die Geschichte eines jeden ist das, was die Welt und das Reisen so faszinierend macht.

Jeder hat seinen eigenen Lebensstil, eigenen Prioritäten, eigene Vorstellungen vom Leben. Genau das ist es, was dich unter anderem ausmacht. Du zeigst eine von vielen Varianten, ein inspirierendes, glückliches Leben zu leben. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Du glaubst, dein  Leben ist nicht besonders? Dann geh auf reisen und lerne, wie besonders du und dein Leben sind. Lerne, dass jeder eine Geschichte zu erzählen hat. Dein Leben ist für einen Menschen im Urvolk mitten im Dschungel eine unglaubliche Geschichte, ebenso wie du fasziniert vom Leben im Dschungel oder vom Wüstennomaden bist. Travelastic veröffentlicht Geschichten von Menschen. Travelastic berichtet von dir und heute von Anja von dem Blog “Das fliegende Klassenzimmer”

Francesca: Was sind Deine herausstechenden Eigenschaften?

Anja: Ich behalte solange die Ruhe bis ich  innerlich koche und nur noch brüllen kann. Aber davon abgesehen, meint zu mindestens mein Umfeld, dass ich gut erzählen und schreiben kann. Ohne jetzt nazistisch wirken zu wollen, manchmal stimme ich sogar zu.

Francesca: In welchen Städten / Ländern / Kontinenten hast Du gelebt?

Anja: Ich bin in Köln geboren und habe dreizehn Jahre meines Lebens in Tübingen gelebt. Bis ich wieder nach Köln, bzw. nach Bergisch Gladbach gezogen bin. Zuhause fühle ich mich allerdings überall dort, wo ich die Heringe für mein Zelt in den Boden schlagen kann.

Francesca: Welches waren wichtige Ereignisse in Deinem Leben?

Anja: Das hört sich jetzt vielleicht pathetisch an, aber es war tatsächlich die Geburt meiner Tochter.

Francesca: Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

Anja: Mal ehrlich, müssen Reiseblogger immer glücklich sein? Ich  für meinen Teil kenne durchaus Tage an denen mich das Kopfkino nicht in Ruhe lässt und ich mir über Tod und Teufel Sorgen mache. Um dem zu entgehen, versuche ich im Heute zu leben, wenn das nicht hilft gibt es immer noch Gesichtsmasken und Schaumbäder oder ein gutes Buch. Kommt es ganz hart empfehle ich Schokoladeneis mit Schlagsahne im Schaumbad mit Gesichtsmaske.

Francesca: Was entfaltet bei Dir große Emotionen?

Anja: Wenn viele Menschen zusammen etwas Gutes erreichen.

Francesca: Wie sieht Dein persönlicher Lebensentwurf für Deine Zukunft aus?

Anja: Ganz einfach, ich habe gar keinen Lebensentwurf, dass habe ich vor circa sechzehn Jahren bemerkt, als ich mit meiner Tochter schwanger war und ich nicht wusste ob ich das Kind wirklich haben wollte. Damals sagte eine Freundin zu mir:,, Anja du musst wissen, ob das Kind in dein Lebensentwurf passt!“ Da erst ist mir klar geworden, dass ich gar keinen Lebensentwurf hatte und daran hat sich bis heute nichts geändert. Klar gibt es viele Dinge, die ich gerne noch machen möchte, aber ich habe auch gelernt, dass es oft anders kommt als man denkt. Was ich in keinem Fall will, ist eine typische alte Frau werden, aber das sagen sicher alle in einem gewissen Alter und werden es dann doch. Mir schwebt da eher so etwas wie Wagenburg vor. Aber auch das sehe ich realistisch: welche Wagenburg hat schon Bock auf eine alte Rentnerin. Ich lass es einfach mal auf mich zukommen, das hat bisher auch immer ganz gut funktioniert.

Francesca: Welchen Einfluss hat Deine Umgebung auf Deinen Charakter und Dein Handeln?

Anja: Ich denke, dass man sich noch so oft vornehmen kann, sich nicht von seiner Umgebung beeinflussen zulassen, doch gelingen tut es vermutlich in den seltensten Fällen. Dennoch versuche ich immer meinen eigenen Weg zu gehen und meine Meinung und zu vertreten.

Francesca: Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?

Anja: Ich ärger mich, weil meine Tochter um kurz vor 6 aufsteht, obwohl sie erst um 7.30 aus dem Haus geht und ich jedes Mal wach werde. Um kurz vor 7 dröhnt dann ein Mama durch mein Zimmer und ich quäle mich mühsam aus dem Bett und leiste ihr beim Frühstück Gesellschaft. Ich selber bekomme um die Uhrzeit noch nicht runter. Wenn sie weg ist mache ich mich fertig und gehe je nach Wochentag arbeiten oder schreibe an meinen Unterrichtsbeiträgen. Abends essen wir dann gemeinsam und zweimal die Woche gehe ich schwimmen. Wenn ich richtig gut drauf bin schaffe ich es nach der Arbeit auch noch für eine kurze Runde auf’s Rennrad, aber das ist leider viel zu selten.

Francesca: Wie setzt Du das Thema “Nachhaltigkeit” um?

Anja: Ganz einfach: Ich fahre Rad und Zug. Wobei ich ehrlich gesagt dabei auch aus der Not eine Tugend gemacht habe, denn erstens habe ich kein Auto und zweitens habe ich Flugangst. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mit Auto auf mein Rad verzichten würde. Ich finde einfach, dass man nicht jeden Kilometer mit dem Auto zurücklegen muss. Gleiches gilt für den Flieger. Klar gibt es Ziele, die mit der Bahn nicht gehen, aber es gibt auch ganz viele Locations, die man durchaus mit der Bahn erreichen kann und ich kann allen Nichtbahnreisenden nur sagen: „Die DB ist immer für ein Abenteuer gut, zumindest, wenn man ein Rad dabei hat.“

Francesca: Wie engagierst Du Dich sozial?

Im Moment leider gar nicht, da ich zu viel arbeite und das bereitet mir auch immer wieder ein schlechtes Gewissen. Aber ich schaffe es einfach nicht mich regelmäßig irgendwo einzubringen. Dafür versuche ich bei meiner Arbeit so viel zu helfen, wie möglich. Beispielsweise indem ich immer wieder versuche Dolmetscher aus dem nahegelegenen Dönerladen heranzuziehen, wenn es bei mir Verständigungsproblemen kommt. Na ja und wenn dann mal wieder so ein paar rechte Spinner Stimmung machen versuche ich auch bei der Gegendemonstration dabei zu sein.  Und wenn es letztendlich auch nur die Tat einer Schreibtischtäterin ist: Indem meine Unterrichtsbeiträge sensible Themen behandeln hoffe ich natürlich in dem ein oder anderem Schüler eine gewisse Sensibilität zu wecken.

Herzlichen Dank an Anja für dieses tolle Interview und die spannenden Themen!


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Im Interview: Jonas von JourneyBook zu “Deine Stadt”

Jonas von JourneyBook berichtet heute von seiner Stadt – Hannover in Niedersachen.

DEINE STADT

Travelastic berichtet nicht nur von Menschen und Aktivitäten, sondern natürlich auch von Reisezielen aus aller Welt. Jede Stadt ist einzigartig durch die Menschen, die Infrastruktur, die Architektur, Restaurants und Bars, Events und Festivals, Sightseeing-Points uvm.

Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte, geheime Lieblingsplätze, must do’s und no go’s. Was macht deine Stadt zu deiner Stadt? Was macht deine Stadt so besonders? Was gibt es nur in deiner Stadt?

Francesca: In welcher Stadt lebst Du?

Jonas: Hannover / Niedersachsen / Deutschland

Francesca: Was ist für Dich das besondere an Hannover?

Jonas: Hannover ist „grüner“ als viele denken und oft erlebt man, wenn Leute von Außerhalb her ziehen, dass diese dann positiv überrascht sind, wenn du Hannover kennen lernst. Sicher gibt es einige weniger schöne Ecken, aber die Kunst besteht ja darin das Schöne zu sehen und an schöne Orte zu gehen anstatt sich über Macken zu beschweren!

Francesca: Wer sollte Hannover besuchen/nicht besuchen?

Jonas: Wer ein Faible für Feuerwerke hat, ist in Hannover genau richtig – gefühlt vergehen keine zwei Wochen ohne Feuerwerk (zumindest im Sommer).

Francesca: Welche speziellen Tipps hast Du um die Geheimnisse von Hannover zu entdecken?

Jonas: Das gilt nicht nur für Hannover, aber wenn du die Bewohner der Stadt nach ihren Lieblingsecken fragst, bekommst du viele Empfehlungen. Das passt vom Restaurant bis zur Disco oder einem Event.

Francesca: Mit welchen Problemen und Herausforderungen muss ein Reisender in Hannover rechnen?

Jonas: Man sagt Hannoveraner seien nicht herzlich oder freundlich, aber das hält sich meiner Meinung nach in Grenzen.

Francesca: Wie lernt ein Reisender Hannover am Besten kennen?

Jonas: Ein super Start ist das Neue Rathaus (Wichtig: Auch wenn es alt aussieht – es ist neuer als das „Alte Rathaus“) – dort kannst du mit einem schrägen Lift auf die Kuppel hinauffahren und hast von dort einen super Ausblick. Man ist auch in der Nähe vom Maschteich und Maschsee und kann zu Fuß in die Altstadt und zur Innenstadt.

Francesca: Wann ist die Beste Reisezeit für Hannover?

Jonas: Juni, Juli, August

Francesca: Warum ist das die Beste Reisezeit?

Jonas: Weil du im Sommer Parks, Seen und Teiche am besten genießen kann und draußen picknicken oder etwas unternehmen kann.

Francesca: Wie lange sollte ein Reisender für Hannover mindestens/maximal einplanen?

Jonas: Mindesten einen Tag, maximal 6-8 Tage für die Highlights, ansonsten hälst du es auch ein Leben lang hier aus.

Francesca: Warum ist Hannover nicht “perfekt”?

Jonas: „perfekt“ halte ich für subjektiv. Für mich hat sie die richtige Größe und genug zu bieten. Andere sehen vielleicht nur die weniger schönen Stadtteile oder die wenigen Möglichkeiten für Aktivitäten. Da muss Jeder für sich entscheiden was er braucht, was ihm wichtig ist und was vielleicht auch nicht so wichtig.

Francesca: Was hat keine andere Stadt?

Jonas: Abgesehen von den Unmengen an Feuerwerken, gibt es den Maschsee mit dem Maschseefest.

Francesca: Wie hat sich Hannover seit Deiner Ankunft verändert und was denkst Du wie sich diese Stadt zukünftig verändern wird?

Jonas: Hannover selbst hat mich vermutlich nicht sehr verändert. Dafür haben es die vielen Menschen die ich hier kennengelernt habe und die Freundschaften, die sich entwickelt haben.
Für die Zukunft schätze ich, dass Hannover touristisch langsam aber sicher immer attraktiver wird.

Vielen Dank an Jonas von JourneyBook. Erzähl mir von deinem Besuch in Hannover und was du zuletzt in dein JourneyBook geschrieben hast.


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Im Interview: Nathalie von Travelastic zu “Deine Stadt”

TRAVELASTIC GASTAUTORIN NATHALIE

Nathalie Richter (c) N.R.
Nathalie Richter (c) N.R.

Nathalie Richter ist 23 Jahre alt und kommt aus Frankfurt. Sie schreibt für Travelastic aus purer Freude am Schreiben und Geschichten erzählen. Neben Ihrer Vollzeit Tätigkeit beginnt Sie nun als Travel Blogger. Dafür war Sie letztes Jahr für 9 Monate in Südafrika und hat währenddessen Ihre Liebe zum Reisen entdeckt, die Sie gerne mit Dir teilen möchte! Erfahre mehr über Nathalie…hier

DEINE STADT

Travelastic berichtet nicht nur von Menschen und Aktivitäten, sondern natürlich auch von Reisezielen aus aller Welt. Jede Stadt ist einzigartig durch die Menschen, die Infrastruktur, die Architektur, Restaurants und Bars, Events und Festivals, Sightseeing-Points uvm.

Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte, geheime Lieblingsplätze, must do’s und no go’s. Was macht deine Stadt zu deiner Stadt? Was macht deine Stadt so besonders? Was gibt es nur in deiner Stadt?

Francesca: In welcher Stadt lebst Du?

Nathalie: Frankfurt am Main/ Hessen / Deutschland

Francesca: Was ist für Dich das besondere an Frankfurt am Main?

Nathalie: Ich wohne schon seit ich klein bin in Frankfurt, leider bin ich nicht der größte Fan davon. Was ich jedoch an Frankfurt schätze, ist das Internationale und dass du einfach alles, was du brauchst oder toll findest, um die Ecke hast – du musst nicht weit fahren.

Francesca: Wer sollte Frankfurt am Main besuchen/nicht besuchen?

Nathalie: Goethefans sollten auf jeden Fall im Goethehaus vorbeischauen – und allgemein sind Kulturfans in Frankfurt richtig, denn wir haben das Museumsufer!!! Für jeden Fan ist sicher was dabei, denn die Auswahl ist riesig. Auch unser berühmter Weihnachtsmarkt und im Dezember und die “Nacht der Museen” oder das “Museumsuferfest” in Mai/August sind einen Besuch wert.

Francesca: Mit welchen Problemen und Herausforderungen muss ein Reisender in Frankfurt am Main rechnen?

Nathalie: Es ist immer sehr voll und laut und die Menschen sind oft im Stress d.h. die Freundlichkeit lässt oft etwas zu wünschen übrig. Frankfurt ist sehr international – wenn jemand damit nicht umgehen kann, könnte es Probleme geben. Außerdem gibt es leider viele Obdachlose und Drogenabhängige am Frankfurter Bahnhof.

Francesca: Wie lernt ein Reisender Frankfurt am Main am Besten kennen?

Nathalie: Ich würde sagen durch “Coachsurfing” – denn jeder hat seinen Lieblingsspot in der Stadt und so lernst du oft Ecken kennen, die du sonst auf “Standarttouren” nicht sehen würdest! Das ist der beste Weg, um neue Lieblingsrestaurants oder Bars kennenzulernen.

Francesca: Wann ist die Beste Reisezeit für Frankfurt am Main?

Nathalie: Juni, Juli, August

Francesca: Warum ist das die Beste Reisezeit?

Nathalie: Es ist super schöner Sonnenschein und es gibt jede Woche ein neues Fest! Z.b. das Fressgastfest, die italienische Woche, Mainfest…..und viele mehr!

Francesca: Wie lange sollte ein Reisender für Frankfurt am Main mindestens/maximal einplanen?

Nathalie: 1 Woche

Francesca: Warum ist Frankfurt am Main nicht “perfekt”?

Nathalie: Frankfurt ist groß, international und viele Kulturen prallen aufeinander – außerdem gibt es Obdachlosigkeit und viele Menschen mit Drogenproblemen.

Francesca: Was hat keine andere Stadt?

Nathalie: Museumsufer, Goethehaus, das Shoppingcenter “MyZeil”.

Vielen Dank an Gastautorin Nathalie. Wie gefällt dir Frankfurt am Main und welche Tipps hast du für uns?


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Im Interview: Robert von Flug-Verspätet.de zu “Deine Stadt” – Dublin

ROBERT VON FLUG-VERSPAETET.DE

(c) Robert Sander
(c) Robert Sander

Zurzeit bin ich noch Master-Student der Informations-wissenschaft in Darmstadt. Ich habe bereits 2 Erasmus-Semester gemacht und bin ziemlich reisefreudig. Neben dem Bloggen ist die Fotografie eines meiner Hobbys.

Ich mache ein Praktikum bei Flug-Verspaetet.de im Bereich Online-Marketing und SEO. Dort bin ich u.a. auch für den Firmenblog zuständig, der sich viel mit dem Thema Reisen beschäftigt.

Seit April 2016 bin ich für den Blog tätig. Interessant finde ich vor allem, dass es sich um ein junges Start-Up handelt und man daher viele Freiheiten hat und verschiedene Dinge ausprobieren kann.

Flug-Verspaetet ist ein Verfechter von Passagierrechten. Wir setzen uns dafür ein, dass Reisende, deren Flüge verspätet oder annulliert wurden, tatsächlich ihre gesetzlich geregelte Entschädigung erhalten. Laut einer EU Verordnung aus dem Jahr 2004 haben Fluggäste in diesem Fall nämlich umfangreiche Rechte, etwas, das die Fluggesellschaften stets unter den Tisch kehren und somit viele Passagiere um ihren Entschädigungsanspruch bringen. Konkret hat man z.B. bei einem verspäteten Flug (ab 3 Stunden), einer Flugannullierung oder wenn ein Flug überbucht wurde ein Recht auf finanzielle Entschädigung. Diese beträgt bis zu 600 € pro Passagier und ist nicht abhängig vom Ticketpreis. Allerdings wissen sehr viele Passagiere nicht um ihre Rechte – und falls doch werden sie wie gesagt von den Airlines oft ignoriert oder abgewimmelt.

Unser Unternehmen setzt die Rechte der Passagiere, notfalls auch vor Gericht, durch. Diesen entstehen dabei keine Kosten, auch wenn ein Fall einmal verloren gehen sollte. Lediglich im Erfolgsfall erhalten wir eine Provision auf die Entschädigung.

DEINE STADT

Travelastic berichtet nicht nur von Menschen und Aktivitäten, sondern natürlich auch von Reisezielen aus aller Welt. Jede Stadt ist einzigartig durch die Menschen, die Infrastruktur, die Architektur, Restaurants und Bars, Events und Festivals, Sightseeing-Points uvm.

Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte, geheime Lieblingsplätze, must do’s und no go’s. Was macht deine Stadt zu deiner Stadt? Was macht deine Stadt so besonders? Was gibt es nur in deiner Stadt?

Francesca: In welcher Stadt lebst Du?

Robert: Zurzeit lebe ich in Darmstadt (nähe Frankfurt am Main), aber in meinem Beitrag zu „Deine Stadt“ geht es um Dublin. Dort habe ich ein halbes Jahr gelebt und studiert.

Francesca: Was ist für Dich das Besondere an Dublin?

Robert: Mir hat gefallen, dass Dublin zwar einerseits einer europäische Großstadt ist, aber andererseits auch klein und familiär wirkt. Außerdem ist es dort wunderbar grün – ok, aber das ist es überall in Irland.

Francesca: Wer sollte Dublin besuchen/nicht besuchen?

Robert: Eigentlich würde ich sagen, jeder wird einen Platz in Irland finden, der ihm gefällt. Selbst für Menschen, die nicht sehr gesellig sind und keine Lust auf die vielen Pubs haben, werden ihre ruhige „Ecke“ finden. Auch als Ausgangspunkt für eine Inselrundreise oder Wanderungen ist Dublin gut geeignet. In der Nähe befinden sich z.B. Howth oder die Wicklow Mountains, wo man schöne Wandermöglichkeiten hat. Zu erster kommt man sogar mit dem Bus!

Wer allerdings eine Metropole erwartet, ist in Dublin an der falschen Adresse.

Francesca: Welche speziellen Tipps hast Du um die Geheimnisse von Dublin zu entdecken?

Robert: Mir hat es gefallen, sich einfach treiben zu lassen. Viele interessante Sachen siehst du, wenn du dich zu Fuß auf den Weg machst. Besonders, wenn du die (bekannten) Sehenswürdigkeiten als Ausgangs- oder Zielpunkt nimmst und (sofern die Distanzen nicht zu weit sind) zu diesen hinläufst, kannst du viel entdecken. Zum Beispiel gibt es kleine Parks oder gute Kneipen, die nicht im Stadtkern liegen.

Francesca: Mit welchen Problemen und Herausforderungen muss ein Reisender in Dublin rechnen?

Robert: Der Verkehr kann definitiv ein Problem sein – auch wenn du mal vom Linksverkehr absiehst. Im Vergleich zu Deutschland geht es auf den Straßen wesentlich hektischer zu. Auch die Fußgänger halten sich eher selten an Verkehrsregeln wie rote Ampeln. Allerdings ist dies echt Gewöhnungssache, im Endeffekt bin ich die ganze Zeit jeden Tag einmal quer durch die Stadt zur Uni und zurück geradelt – Wenn du deinen Weg kennst und furchtlos bist, geht das 😉

Nicht sehr gelungen ist der öffentliche Nahverkehr. Der Weg zum Flughafen in die Stadt ist noch ok. Allerdings werden in vielen Bussen die Haltestellen nicht angesagt oder angezeigt, sodass es schwer ist, den richtigen Stop zu finden. Auch sind die Preise recht hoch und eine gescheite Verbindungsauskunft gibt es auch nicht. Dafür gibt es aber oft W-LAN in den Bussen!

Francesca: Wie lernt ein Reisender Dublin am Besten kennen?

Robert: Am besten bei einem leckeren Pint mit den Einheimischen quatschen. Viele Iren wirken zwar auf den ersten Blick recht unfreundlich, aber das ist meist nur Fassade.

Francesca: Wann ist die Beste Reisezeit für Dublin?

Robert: Im Winter ist es natürlich am ungemütlichsten – allerdings wird es nur sehr selten wirklich kälter als 0 Grad. Im Spätsommer ist es dagegen sehr schön, und es gibt durchaus noch warme, sonnige Tage. Bei gutem Wetter solltest du auf jeden Fall einen Ausflug an den Strand machen!

Grundsätzlich wechselt das Wetter sehr schnell. Selbst wenn morgens der ganze Himmel bewölkt ist und es regnet, kann nach ein bis zwei Stunden bereits wieder die Sonne am strahlend blauen Himmel scheinen. Generell regnet es zwar (gefühlt) wirklich häufiger als bei uns in Deutschland, allerdings nicht so lange.

Francesca: Wie lange sollte ein Reisender für Dublin mindestens/maximal einplanen?

Robert: Mindestens zwei volle Tage solltest du schon einplanen, drei sind auf jeden Fall besser. Und wenn du länger bleibst, bekommst du die Zeit auch gut „rum“. Spätestens nach einer Woche hast du aber alles Wichtige gesehen und hatte auch genug Zeit um entspannten Aktivitäten nachzugehen.

Allerdings eignet sich Dublin, wie bereits erwähnt, prima als Start- und Endpunkt einer Irland Rundreise. Die gesamte Insel ist wunderschön und deshalb sollte ein solcher Roadtrip auf jeden Fall in Erwägung gezogen werden.

Francesca: Warum ist Dublin nicht “perfekt”?

Robert: Besonders im nördlichen Teil fällt auf, dass es (wie in fast allen Städten) eine starke Kluft zwischen armer und reicher Bevölkerung gibt. Durch die Wirtschaftskrise wurden viele Menschen arbeitslos. Außerdem sind die Preise ziemlich hoch – das gilt zwar auch für Lebensmittel, aber grade auf dem Wohnungsmarkt werden richtig krasse Mieten verlangt.

Francesca: Was hat keine andere Stadt?

Robert: Das gute Bier 😉 Nein, Spaß beiseite: Der Mix zwischen Großstadt und den vielen ruhigen Ecken macht Dublin einzigartig. Dazu kommen die Leute, die oft einen einzigartigen Charakter haben.

Francesca: Wie hat sich Dublin seit Deiner Ankunft verändert und was denkst Du wie sich diese Stadt zukünftig verändern wird?

Robert: Aus der Ferne ist dies schwer zu beurteilen. Ich hoffe, jetzt wo die Wirtschaftskrise in Irland wieder einigermaßen vorbei ist, dass die sozialen Gegensätze wieder schrumpfen. Leider bin ich da etwas pessimistisch, da grade in boomenden Städten Gentrifizierung eine große Rolle spielt. Immerhin muss man auch sehen, dass fast 1/3 aller Iren in oder um Dublin herum lebt. Es ist davon auszugehen, dass die Stadt immer weiter wächst – hoffentlich ohne ihren Charme zu verlieren.

Vielen Dank Robert für die tollen Einblicke in das Leben in Dublin. Ich freue mcih schon auf meinen ersten Besuch in Dublin.


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Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

Travelastic – Fantastic Travel ist auf Reisen. Du gestaltest die Reise mit! Wie? Du stellst Travelastic deine Aufgabe.

Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

Diese Aufgabe ist etwas umfangreicher und nicht leicht zu erfüllen. Ich soll während meiner Reise die Personen die ich treffe fragen, was das Rezept zum Glücklich sein ist. Die Frage zu stellen ist einfach. Die Frage zu beantworten sehr schwer. Ich gebe Unterhaltungen teilweise Wort wörtlich, teilweise sinngemäß wieder. Es handelt sich um die Aussagen der antwortenden Personen. Die Namen wurden teilweise abgeändert. – Was ist dein Rezept zum Glücklich sein?

Corinne & Laurens von Mighty Traveliers

zum Reiseblog

Vier Räder und eine Landkarte. Mehr braucht´s nicht zum Roadtrip. Und mehr braucht´s auch nicht zum glücklich Sein.

Nathalie von Travelastic

zu allen Artikel von Nathalie

Im Hier und Jetzt zu Leben – was sich als sehr schwierig herausstellt! Ich finde es sogar beinahe die größte Herausforderung. Tatsächlich macht mich das Reisen sehr sehr glücklich – doch auch die kleinen Dinge, die das Leben schön machen, sind meine Highlights. An einen kalten Wintertag einfach abends im Bett liegen, eine warme Tasse Kakao und die ganze Nacht Folgen einer Lieblingsserie anschauen – und ich bin glücklich! Ich denke, dass auch das richtige “Mindset” sehr wichtig ist, direkt morgens nach dem Aufwachen. Glücklich sein ist eine Wahl!

Jonas von JourneyBook

zu JourneyBook

Ich versuche oft dankbar zu sein für die guten Dinge die mir passieren und sie nicht als selbstverständlich zu nehmen. Das fängt bei Kleinigkeiten im Alltag an und geht über die Familie bis zum Job und all die Erlebnisse, die darüber hinaus gehen.

Susan aus Adelaide

Susan hat einen typisch deutschen Nachnamen: Schmidt. Ihre Eltern sind vor vielen Jahren nach Australien ausgewandert. Sie ist hier aufgewachsen. Sie hat bereits viel durchgemacht. Sie war Alkoholsüchtig, schafft es seit vielen Jahren jedoch diese Krankheit zu bekämpfen. Alkohol im Haus ist verboten. Sie hat Epilepsie und hat sich im Alltagsleben darauf eingestellt. Susan hat zum zweiten mal Krebs. Die wöchentlichen Chemotherapien setzten Ihr körperlich stark zu. Ihre Mutter ist geistig nicht mehr ganz da und benötigt Hilfe. Der Zustand der Mutter wurde von Susan’s Bruder monetär ausgenutzt. Ihr Bruder hat schon des öfteren Probleme verursacht, welche sich auf die gesamte Familie auswirken. Ihre Cousine ist geistig Behindert und benötigt Unterstützung im Alltag. Viele Probleme und Umstände, die vermuten lassen, dass die Frage nach dem Rezept zum Glücklich sein schwierig wird. Die Antwort zeigt jedoch, dass jeder Glücklich sein kann.

Für Susan ist das Rezept zum Glücklich sein die Liebe zu Familie und Freunden. Sich aufeinander verlassen können. Gegenseitig geben ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Einfach nur geben, weil du es willst, weil du jemanden etwas gutes tun willst. Das macht Susan Glücklich.

Gerhard von GerHeartsWorld

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Die richtige Mischung aus kontinuierlichen und verlässlichen Eingebunden seins in ein soziales Beziehungsnetzwerk und dem Raum für Freiheit, Abenteuer und der Entdeckung von immer wieder Neuem.
Das grösste Glück – und auch die grösste Herausforderung – liegt für mich in einer erfüllenden Liebesbeziehung.
Das Erfolgserlebnis Dinge selber gestalten zu können und Neues zu kreieren.

Katy aus Adelaide

Katy ist seit Ihrer Geburt blind. Songs sind für sie wie Bilder für mich – viele Erinnerungen. Sie selbst ist Sängerin und hat bereits Ihre eigenen CDs produziert. Der Tod ihrer Eltern vor einigen Monaten ist noch heute schwer für sie. Sie lebt alleine in ihrem Haus mit Orchid – Katy’s Blindenhund. Sie schaut mir beim Gespräch jedesmal direkt in die Augen. Auch sonst ist sie genauso selbständig wie jeder andere. Beim Uno spielen (mit Braille) kommen wir auf das Thema – Was ist dein Rezept zum Glücklich sein?

Für Katy ist das Rezept zum Glücklich sein, sich selbst so zu akzeptieren wie du bist und damit im positiven Sinne zu Leben.  Das Schöne und Gute in dem, was dich umgibt zu sehen, auch in schlechten Zeiten. Zu realisieren was einem das Umfeld gibt. Generell nicht am negatien festhalten, sondern nach dem positiven suchen und das Leben genießen.

Haley aus Sydney

Haley
Haley (c) Travelastic

Ich habe gerade den Tamarana Beach entdeckt und treffe zufällig Haley, sie ist die erste Person, der ich diese Frage stelle. Haley ist im Rentenalter und ursprünglich aus Deutschland. Sie reist ihr ganzes Leben, auch beruflich bedingt, um die Welt. Sie hat in Deutshland, England, Australien, Indien und anderen Länder für viele Jahre gelebt. Ihre Söhne leben in Kanada und Australien. Ihr Mann ist an einer schweren Krankheit vor vielen Jahren verstorben. Haley treffe ich am Tamarama Beach bei Sydney. Es ist wie so oft eine Zufallsbegegnung. Ich frage sie, ob sie auf meine Tasche am Strand aufpassen würde während ich im Meer schwimme gehe. Kein Problem. Als ich wieder bei ihr bin kommen wir ins Gespräch. Was ist Ihr Rezept zum Glücklich sein?

Das Gestern ist eine Erfahrung.

Die Gegenwart ist ein Genuss.

Die Zukunft bringt Neues.

Für Haley ist das Rezept zum Glücklich sein, nicht immer über vergangenes Nachzudenken – die Vergangenheit kann nicht verändert werden. Wichtig ist im hier und jetzt, in der Gegenwart zu leben. Diese können wir beeinflussen. An die Zukunft zu denken ist gut und wichtig, jedoch nicht zu viel, denn auch diese ist fern, wird aber neues für uns bereithalten. Auch gehört zum Rezept zum Glücklich sein, das wir die kleinen Glücksmoment wahrnehmen. Wenn wir blind nur unser nächstes ToDo abhaken wollen, so werden wir nicht das wahre Glück im Alltag finden können. Das Herz muss offen für Glück sein.

Rikke aus Dänemark

Rikke (links) und Francesca von Travelastic (rechts) (c) Travelastic

In den Blue Mountains treffe ich nach einer langen Wanderung Rikke im Hostel. Rikke ist aus Dänemark und seit Jahren immer wieder für einige Monate auf Reisen. Sie ist beruflich als Physiotherapeutin tätig und hat dies schon als Volontärin in Nepal genutzt. Wir treffen uns beim kochen im Hostel in den Blue Mountains und gehen einige Tage gemeinsam wandern. Was ist ihr Rezept zum Glücklich sein?

Morgens beim Aufstehen überlegen was du heute tun möchtest – und das dann machen. Klar, das muss mit deinem Leben vereinbar sein. Aber jeden Morgen aufstehen,  denken was ich alles tun möchte und es nie machen – das ist deprimierend. Außerdem den Moment genießen, nicht zu viel über vergangenes und zukünftiges nachdenken.

Tine von Träume um die Welt

zum Reiseblog

Wir haben uns über die Nominierung zum Liebster Award kennen gelernt. Sie wurde von Travelastic gefragt: Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

“Sich selbst zu lieben und sich zu akzeptieren. Erst wenn du selbst glücklich bist, kannst du andere glücklich machen und mitreißen. Mein Lebensmotto: Der kürzeste Weg zwischen 2 Menschen ist ein Lächeln.”

Hooshang aus dem Iran

Hooshang ist ursprünglich aus dem Iran. Als junger Erwachsener ist er nach Neuseeland gegangen und hat einige Jahre dort gearbeitet. Mittlerweile ist er mit seinem Auto in Australien unterwegs und arbeitet an unterschiedlichen Orten. Seine Familie lebt weiterhin im Iran.  Wir treffen uns als Zimmernachbarn im Hostel in Katoomba. Was ist sein Rezept zum Glücklich sein?

Meditation! Eine ganz einfache Antwort. Wenn Hooshang meditiert, alles um sich herum ausblendet und sich ganz und gar auf seinen Geist konzentriert ist er glücklich. Oftmals ist die Welt um einen sehr laut, schnell und anstrengend. Man verliert sich selbst. Meditation bringt Körper und Geist wieder in Einklang.

Yvonne aus Deutschland

Wir teilen uns ein Zimmer im YHA Hostel in Canberra. Yvonne ist schon seit mehreren Monaten auf Reisen nachdem Sie Ihren Job als Ingenieurin in der Automobilindustrie in Deutschland gekündigt hat. Sie ist bereits seit einigen Jahren immer wieder auf Reisen, hat schon ein Jahr in China gelebt und ist demnächst in Japan verabredet. Was ist ihr Rezept zum Glücklich sein?

Familie und Freunde, der engste Kreis, und die Liebe zueinander. Die zwischenmenschlichen Beziehungen spenden Kraft. Auch eine erfüllende Aufgabe, ein Job bei dem man fühlt: Das will ich, hier und jetzt, ich mach das richtige, das was ich tun will.

Ihre Mutter hat Yvonne ein kleines Säckchen mit Steinen mitgegeben. Jedes mal, wenn sie einen glücklichen Moment erlebt wird ein Stein von der einen in die andere Tasche gemacht. Eine schöne Idee. Noch schöner ist Yvonnes Aussage: Die Steine reichen gar nicht aus, so viele glückliche Momente habe ich beim reisen.

Milla aus Finnland

Milla aus Finnland treffe ich im Hostel, wir teilen uns das Hochbett. Sie ist seit 1,5 Jahren auf Reisen. In Finnland hat sie Biologie studiert. Sie hat es jedoch in die Ferne gezogen. Über Russland, die Mongolei und viele andere Länder ist sie nach Australien gereist. Bald ist es Zeit für sie zurück zu kehren nach Finnland. Was ist ihr Rezept zum Glücklich sein?

Reisen! Klar und deutlich, kein Zweifel: Reisen! So viele glückliche Momente die das Reisen bietet – das ist das ultimative Rezept.


Ein wundervolles Video von Silbermond zu der Frage “Was ist Glücklich sein?”


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Im Interview: Jonas zu “Entdecke die Welt auf Reisen”

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Jonas von JourneyBook erzählt dir heute wie er sein Leben auf Reisen empfunden hat und verrät dir seine besten Tipps damit auch du eine unvergessliche Zeit erleben kannst.

Francesca: Welche Kontinente / Länder / Städte hast Du bisher bereist? 

Jonas: Australien und Neuseeland, Südamerika (Brasilien), Nordamerika und Asien (Thailand, Kambodia und 1daystop in Hongkong). In Europa hat mir zuletzt Lissabon sehr sehr gut gefallen. Auch Oslo hat bei einem kurzen Stop einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Ansonsten hab ich auch die Klassiker bereist: Paris, Barcelona – nur Rom fehlt tatsächlich noch, aber man braucht ja auch noch neue Ziele…

Francesca: Warum und wie lange gehst Du auf Reisen?

Jonas: Ich würde dabei unterscheiden zwischen Urlaub, der meist 1-2 Wochen geht und sowohl dem Sightseeing als auch der Erholung dient. Reisen selbst ist für mich noch etwas mehr – sowohl von der Zeit länger als auch von den Erfahrungen intensiver. „Reisen“ tue ich aber leider viel zu selten, was jobtechnisch bedingt ist und ich nicht ständig für mehrere Monate verschwinden kann 😉

Francesca: Wie bereitest Du Dich aufs Reisen vor?

Jonas: Für die letzte lange Reise (6 Monate) habe ich ganz unterschiedlich geplant. In Australien stand nur die Richtung, von Süd nach Nord entlang der Ostküste, fest. Der Rest kam spontan durch Empfehlungen anderer Reisender oder aus dem Internet.
In Neuseeland hingegen hatte ich vorher unglaublich viele Ziele aus dem Internet herausgesucht und in GoogleMaps eingetragen. Letztlich haben wir beim Campen noch nicht alle Ziele erreicht aber auch hier ist es nur ein weiterer Grund dieses wunderbare und vielfältige Land nochmal zu besuchen.

Francesca: Wie definierst Du “Reisen”?

Jonas: Reisen sind neue Erfahrungen, die im wahrsten Sinne des Wortes über den eigenen Tellerrand reichen. Reisen sind Menschen denen du begegnest, Situationen die einen (hoffentlich positiv) überraschen und Orte die einen sprachlos machen.

Francesca: Was bedeutet Dir Reisen?

Jonas: Mit Reisen verbinde ich einerseits den Ausbruch aus dem oft ähnlichen oder gleichen Alltag. Andererseits ist es die Chance sich selbst besser kennen zu lernen und seinen Horizont zu erweitern.

Francesca: Was ist Deine bislang schlimmste / schönste Erfahrung auf Reisen?

Jonas: Das wurde ich tatsächlich oft gefragt als ich nach 6,5 Monaten zurück kam. Nach den ersten sechs Monaten war es eigentlich nur eine neue Tupperdose die am gleichen Tag als ich sie gekauft hatte direkt geklaut wurde. Beim letzten Stop der Reise – Sri Lanka – kam dann allerdings eine echte Grenzerfahrung dazu: Nach der Ankunft entschied ich mich blauäugig nachts mit dem Taxi zum Hotel zu fahren – soweitsogut. Erst hielt ich das offene und kaputte Fenster für nicht zu dramatisch. Direkt nach der Abfahrt stellte ich dann den ebenfalls defekten Sicherheitsgurt fest. Aber der nette Taxifahrer versicherte mir aufzupassen. Tat er am Anfang auch – aber es wurde später und er immer müder. Auch ein kurzer Kaffeestop ermunterte ihn nur kurz während der vierstündigen Fahrt. Was ihn durchaus aufwachen ließ, war die Polizeikontrolle in die wir prompt hineingerieten. Spontan ergriff ich kurz bevor der Polizist ins Auto leuchtete den Anschnallgurt und tat so als hätte ich mich gerade für die Kontrolle abgeschnallt. Folglich verlief die Kontrolle ohne Probleme und auch die letzten dreißig Minuten wurden vom dankbaren Taxifahrer im Halbschlaf heile hinter sich gebracht.
Eine Geschichte die du erlebt haben musst, um die Dankbarkeit für ein heiles und gesundes Ankommen zu schätzen zu wissen.
Schöne Erinnerungen gibt es auch massig, wobei mir oft unerwartete Kleinigkeiten in Erinnerung bleiben, die meine Reise so besonders gemacht haben.

Francesca: Wie hat Dich das Reisen verändert und was hast Du gelernt?

Jonas: Ich denke ich kann noch besser auf fremde Menschen zugehen und bin gleichzeitig noch dankbarer dafür, wie gut es mir geht und wie gut es ganz Deutschland geht. Dazu kommt noch die Einsicht dass Deutsche eher nörgeln statt zufrieden zu sein, was mich in meiner Dankbarkeit nur noch bestärkt hat. Positiv bleibt mir auch immer die offene und freundliche Art der Menschen in Erinnerung, denen man auf Reisen begegnet von denen ich und sicher die meisten Deutschen auch eine Scheibe abschneiden können.

Francesca: Was macht heutzutage Reisen schwer / einfach?

Jonas: Das ist sicher der Job und die „Zwänge“ die daran hängen – ohne Job kein Geld – ohne Geld keine Wohnung oder gar Altersvorsorge. Es klingt gut zu sagen das Erinnerungen wertvoller als Geld sind, aber es bleibt auch ein Risiko in das „kalte Wasser zu springen“ und loszulassen. Wenn du es (mal) geschafft hast möchtest du es aber immer wieder.

Befreiend hingegen habe ich das „reduzierte“ Leben empfunden, bei dem du deinen gesamten Besitz bei sich im Rucksack hat und mit dem es sich sehr gut und frei leben lässt!

Francesca: Wie holst Du das meiste aus Deinen Reisen raus?

Jonas: Ich denke dass jeder Reisende für sich selbst entscheiden muss, was er möchte und was gut für ihn ist. Für meine letzte Reise war es grob geschätzt die Kombination aus 90% Sightseeing und 10% Ruhe. Oft liest du ja, dass „weniger mehr ist“ und auch ich würde das bestätigen, wobei ich es für die letzte Reise so entschieden hab und du abwägen musst zwischen der Zeit die man hat und den Dingen, die du sehen und erleben möchtest.

Francesca: Was tust Du für Dein körperliches und geistiges Wohlbefinden auf Reisen?

Jonas: Wenn du die Fotos von mir vor und nach der Reise vergleicht stellt man fest, dass Reisen mir offensichtlich (unbewusst) körperlich gut tut. Das führe ich auch viel Bewegung (zu Fuß laufen, wandern und auch die Arbeit im Weinberg) zurück. Weniger Essen (spart auch Geld) bzw. in Asien auch das gesündere Essen, als ich es mir vor der Reise angewohnt hatte, helfen auch.
Geistig ist das Reisen selbst für mich schon das Beste – eventuell könnte ich mir mehr Zeit für Ruhemomente gönnen, aber das war noch nie so meine Stärke.

Francesca: Wann würdest Du das Reisen für Dich als abgeschlossen sehen?

Jonas: Ja, mit dem letzten Atemzug. Reisen und neue Erfahrungen kann man überall auf der Welt machen. Man sollte aber auch im Alltag hier in Deutschland nicht aufhören neugierig zu sein und offen für neue Erlebnisse und Momente. Klar habe auch ich ein paar Ziele die ich im Leben noch „abhaken“ möchte aber genauso sicher bin ich, dass dann nur noch weitere Ziele hinzukommen anstatt dass es weniger werden.

Francesca: Welche Musik, Bücher, Filme, Blogs, Magazine inspirieren Dich zum Reisen?

Jonas: Spontan fällt mir das Buch JourneyMan und der Film Into the Wild ein. Blogs sind mir vor allem zwei im Gedächtnis geblieben denen ich auch heute noch folge: Conni von Planet Backpack.de und Sebastian von Off The Path . Das überrascht wohl kaum, da die beiden zu den ersten Reise-Bloggern gehören und mich auch die Idee des „digitalen Nomadentums“ sehr anspricht und fasziniert. Darüber hinaus gab es zahlreiche andere Blogs, die mal mehr mal weniger hilfreiche Informationen bereithalten – da wird sicher jeder fündig der ein wenig sucht!
Musik würde ich jetzt nicht direkt als Reise-Inspiration sondern eher als Reise-Begleiter sehen. Dabei hängt es von der jeweiligen Laune und der Stimmung ab, was für Musik das ist.

Francesca: Welcher Song / welches Buch darf auf keiner Reise fehlen und warum?

Jonas: Zum entspannten Autofahren oder einfach den Moment genießen: Dashboard Confessional mit „Hands Down“
Um die Stimmung anzuheizen und Spaß zu haben, oder mal auszurasten: Timmi Trumpet, Savage mit „Freaks“  und wenn gar nichts mehr geht hilft „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Djungelbuch!

Francesca: Welche Reiseblogs sind Deine Favoriten und was macht diese so speziell für Dich?

Jonas: Ich finde Blogs aus zwei Gründen spannend – zum einen sind es die Persönlichkeiten die sich offen und ehrlich „präsentieren“ und zum anderen die Informationen oder Erfahrungsberichte die für mich gerade in der Vorbereitung sehr hilfreich waren.

Francesca: Welche Informationen vermisst Du auf Reiseblogs?

Jonas: Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre das eine Differenzierung zwischen Information und Persönlichkeit. Informationen sollten für meinen Geschmack noch besser und kürzer auf den Punkt gebracht werden. Dies würde sich dann auch von den „Geschichten“ bzw. den Erlebnissen der BloggerInnen abheben. Dabei finde ich aber beides wichtig!

Francesca: Welche Tipps willst Du Reisenden mit auf dem Weg geben?

Jonas: Ich denke dass jeder sein eigenes Ziel, sein eigenes Tempo und seine eigene Art zu Reisen finden sollte. Wenn man dabei offen ist für Veränderungen kann eigentlich auch nichts schief gehen. Das ist eigentlich der beste Tipp: Sich darauf einstellen dass man überrascht wird.

Jonas, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit für dieses Interview mit Travelastic genommen hast und für deine tollen Antworten.


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Im Interview: Jessica von Yummy Travel zu “Nachhaltiges Reisen?!”

Du liebst es zu Reisen, neues zu entdecken, die Schönheit der Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen sowie Sightseeing Touren und das Großstadtleben zu genießen? Das ist großartig! Denn auf Reisen kannst du all das und noch mehr erleben!

Reisen und Tourismus kann allerdings auch negative Folgen haben. Fast überall, wo sich viele Touristen aus aller Welt aufhalten gibt es viel zu viel Müll, die Tier- und Pflanzenwelt wird zerstört und die Einheimischen müssen hinterher räumen und dafür bezahlen – in vielerlei Hinsicht.

Was tust du für nachhaltiges Reisen und welche Tipps willst du anderen Reisenden mit auf den Weg geben? Ist das überhaupt ein Thema für dich oder sagst du, ich zahl für meinen Urlaub, also kann ich machen was ich will? Wie intensiv hast du dich bislang mit dem Thema “Nachhaltiges Reisen?!” beschäftigt?

Bloggerin Jessica von YummyTravel hat viele Erfahrungen gesammelt und hilfreiche Tipps für Dich zum Thema nachhaltiges Reisen.

Francesca: Wie definierst Du “Nachhaltiges Reisen”?

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Jessica (c) YummyTravel.de

Jessica: Reisen ist ein wichtiger und fester Bestandteil meines Lebens. Mein Leben gestalte ich auch sehr nachhaltig und daher liegt es nahe diesen Teil ebenso zu behandeln. Nachhaltiges Reisen bedeutet es für mich vor allem die Natur zu respektieren und mit ihr in einem Einklang zu leben.

Francesca: Wie wichtig ist das Thema für Dich?

Jessica: Absolut wichtig. Wir sind dafür verantwortlich, dass unsere Umwelt unbeschadet und respektvoll behandelt wird. Leider haben wir, mit dem Privileg zu reisen und die Welt auf die jeweils eigene Art zu entdecken dieses Pflichtbewusstsein teilweise verloren. Wir müssen uns bewusst werden, welchen Reichtum wir besitzen, indem wir überhaupt reisen dürfen. Die Welt ändert sich in jeder Sekunde und wir können dazu beitragen, dass diese Veränderung positiv verlaufen kann.

Francesca: Wie viel Zeit und Geld bist Du bereit für nachhaltiges reisen zu investieren?

Jessica: Nachhaltiger Tourismus, muss gar nicht mal so teuer sein. Selbst, wenn das Budget nicht immer passt und reduziert wird, können wir viel für die Umwelt tun. Es fängt schon bei Kleinigkeiten an, wie dem reduzieren von Plastikmüll oder dem Unterstützen von Lokalen Angeboten. Märkte sind unheimlich spannend und offenbaren die Vielfalt die das jeweilige Land zu bieten hat. Deine Cola muss doch nicht um die halbe Welt geflogen sein um dir eine Erfrischung zu schaffen oder? Wie wäre es mit einer leckeren Limonade oder einer frischen Kokosnuss?

Francesca: Wie passt für Dich günstiges und nachhaltiges Reisen zusammen? Geht das?

Jessica: Ein kleiner Geldbeutel bedeutet nicht das Ende der Vision des nachhaltigen Reisens. Es ist vielleicht auch eine Challenge, die du für dich antreten kannst. Nachhaltig ist es zum Beispiel auch, wenn du die Bettenburgen in den Touristenorten meidest und bei Locals übernachtest. Das hat den netten Nebeneffekt, dass du die Menschen und die Kultur viel näher kennenlernst und ein Teil davon wirst. Hotels sind mir mittlerweile viel zu fremd und anonym. Ich bin gerne ein Teil von anderen Familien, das ist für mich ein Genuss den ich nicht kaufen kann. Für Backpacker ist diese Form sehr erschwinglich. Ich denke für meine nächste USA Reise im September auch gar nicht darüber nach, ob Hotel oder Übernachten bei einem Local. Ich freue mich schon die Vielfalt von New York mit den Augen eines Locals zu sehen.

Francesca: Wie versuchst Du möglichst wenig die Tier- und Pflanzenwelt zu beeinflussen?

Jessica: Ich bin immer schockiert, wie viel Müll an den Stränden angeschwemmt wird. Du hast auf deinen Reisen 2 Möglichkeiten. Entweder du ignorierst diesen Fakt oder du tust etwas dagegen. Ich nehme immer etwas Plastikmüll mit, den ich so auf dem Weg finde. Warum auch nicht? Zwar landet auch der recycelte Plastikmüll irgendwann wieder im Meer, aber den Prozess des Anhäufens an den Stränden kann man so vermeiden. Auch Zigarettenstummel haben im Sand nichts verloren und gehören in den Müll. Ich gehe gerne schnorcheln und bin oft schockiert, wie respektlos manche Urlauber mit den Riffen umgehen. Den Höhepunkt den ich in Ägypten erlebt habe, war ein absolut zerstörtes und schon versteinertes Riff in Marsa Alam. Obwohl es einen Einstieg in Wasser gab, war er den meisten Urlaubern zu weit entfernt. Der kürzere Weg führt quer über das Riff. Eine Schande. Wir können so froh sein, dass wir die Umwelt und Natur aus anderen Perspektiven sehen können und sollten alles tun um diese nicht mutwillig zu zerstören.

Francesca: Wie passt Du Dich an die Kultur des bereisten Landes an?

Jessica: Ich meide vor allem ausländische Unternehmen, wie die Burgerbuden von Mc Donalds & Co. Hier hole ich mir höchstens mal ein Getränk, wenn es wirklich nichts anderes in der Nähe gibt. Es ist doch viel schöner bei der Nahrungsbeschaffung auch den Einheimischen Aspekt einzubeziehen. Ich esse mich gerne durch die Küchen dieser Welt und habe noch nie irgendwo deutsches Sauerkraut oder ähnliches vermisst. Mein Highlight war das Scampi grillen in Teneriffa. Frische Fangfrische Meeresfrüchte, dazu ein bisschen Brot vom lokalen Bäcker, eine Flasche Wein und ein Grill. Muss ich mehr sagen?

Francesca: Wie erlebst Du, trotz nachhaltigem Reisen, Deinen Urlaubsort intensiv?

Jessica: Für mich gibt es hier kein “trotz”. Grade durch das nachhaltige Reisen spüre und fühle ich alles viel intensiver. Unabhängigkeit ist für mich ein absolut wichtiges Gefühl und grade dieses kann ich durch das nachhaltige Reisen ausleben. Mein Kopf dreht sich auch nicht um Dinge, die ich hier in Deutschland habe und schätze. Nein, ich will ein Teil der Kultur und des Kreislaufs des Landes sein. Hierbei wird dich das Reisen auch verändern und zwar positiv. Und es muss auch nicht immer die Ferne sein, oder? Deutschland ist als Reiseland sehr attraktiv. Kaum ein Land bietet so viel Abwechselung. Schluchten, Meer, Wälder … Ich bin ein Fan von Urlaub im eigenen Land!

Francesca: Welche Maßnahmen sollten vor Ort durch die Einheimischen ergriffen werden?

Jessica: Natürlich sind viele Orte touristisch sehr geprägt und das auch aus einen guten Grund. Die meisten Einheimischen in Ferienregionen leben von den Touristen. Leider färbt die lässige Mentalität dieser auch auf Einheimische ab. Wenn hier jeder nur ein bisschen mehr auf den Müll achten würde, den er produziert wäre das Verhältnis wahrscheinlich mehr im Gleichgewicht. In Strandregionen finde ich es grandios, dass Künstler aus Treibgut wahre Kunstwerke schaffen. Auch Upcycling wird immer beliebter und so wird Müll manchmal zu einem hübschen Accessoire oder einer praktischen Tasche.

Francesca: Was spricht für/gegen nachhaltiges Reisen?

Jessica: Gegen nachhaltiges Reisen spricht im Prinzip nichts. Bei großen Hotels werden Gütesiegel oder Qualitätsmerkmale auch gerne mal verfälscht, da das nachhaltige Reisen ja auch mehr oder weniger ein Trend ist. Finde über deine Unterkunft so viel wie möglich heraus oder übernachte direkt bei Locals. Es gibt überall schwarze Schafe und so versuchen natürlich auch Firmen auf den Zug aufzuspringen.

Francesca: Welche gemeinnützigen Organisationen, Plattformen, Apps und Anderes kennst Du, die sich mit dem Thema “Nachhaltige Reisen” beschäftigen?

Jessica: Die Organisation RESET informiert über innovative Lösungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und unterstützt Projekte die einen positiven Wandel vorantreiben. Hier findest du Tipps zum nachhaltigem Reisen aber auch anderen relevanten Themen, die mit dem Reisen in einer Hand gehen. Interessante Artikel zum Thema Plastic-Beaches oder auch Projekte zum Beispiel zum Wiederaufbau von Haiti. Das alles sind Dinge mit denen sich Reisende beschäftigen sollten.

Francesca: Welche Tipps für nachhaltiges Reisen willst Du anderen mit auf den Weg geben?

Jessica: Sei dir bitte bewusst, das wir alle auf der Welt eine gemeinsame Umwelt teilen. Nur weil du auf einem anderen Kontinent unterwegs bist, heißt das nicht, dass du automatisch den Freifahrschein zum Verschmutzen oder verwüsten hast. Denk immer an den Satz:”Würdest du das auch Zuhause in deinem Wohnzimmer machen?” Vermeide Verschmutzungen soweit es geht und benutze die Wasserflasche auch gerne 2 Mal. Wenn du doch lieber der Pauschalurlauber bist und es dich in Hotels zieht, dann überlege doch mal ob du das All-Inclusive Angebot denn wirklich brauchst. Mal abgesehen von den Abfällen, die so ein Buffet verursacht, ist es doch viel schöner durch die Straßen zu schlendern und ein schönes Restaurant zu suchen. So unterstützt du nicht nur den Hotelriesen, in dem du gerade wohnst sondern auch Locals, die ebenfalls vom Tourismus Leben. Auf meinem Blog habe ich mich vor einiger Zeit auch schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und einige Tipps zusammengefasst.

Jessica, vielen Dank für deine Zeit, das tolle Interview und die vielen Tipps!


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Im Interview: Steven von funkloch.me zu “Nachhaltiges Reisen?!”

Du liebst es zu Reisen, neues zu entdecken, die Schönheit der Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen sowie Sightseeing Touren und das Großstadtleben zu genießen? Das ist großartig! Denn auf Reisen kannst du all das und noch mehr erleben!

Reisen und Tourismus kann allerdings auch negative Folgen haben. Fast überall, wo sich viele Touristen aus aller Welt aufhalten gibt es viel zu viel Müll, die Tier- und Pflanzenwelt wird zerstört und die Einheimischen müssen hinterher räumen und dafür bezahlen – in vielerlei Hinsicht.

Was tust du für nachhaltiges Reisen und welche Tipps willst du anderen Reisenden mit auf den Weg geben? Ist das überhaupt ein Thema für dich oder sagst du, ich zahl für meinen Urlaub, also kann ich machen was ich will? Wie intensiv hast du dich bislang mit dem Thema “Nachhaltiges Reisen?!” beschäftigt?

Blogger Steven von funkloch.me berichtet wie er nachhaltges Reisen erlebt.

Francesca: Wie definierst Du “Nachhaltiges Reisen”?

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Steven (c) www.funkloch.me

Steven: Das Prinzip der Nachhaltigkeit tauchte bereits vor über 300 Jahren in Deutschland auf. Im Jahr 1713 wurde von einem klugen Bergmann in Freiberg gefordert, dass nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung durch Säen und Pflanzen wieder nachwachsen kann. Die ökologische Nachhaltigkeit war geboren.
Nachhaltiges Reisen ist für mich etwas, dass nur schwer möglich ist. Durch Transport oder Unterkünfte werden beim Reisen immer klimaschädliche Emissionen entstehen. Aber du kannst versuchen diese Emissionen so weit es geht zu reduzieren. Beispielsweise durch Zug- statt Flugreisen, regionale statt Importlebensmittel oder Couchsurfing statt Luxushotels.

Francesca: Wie wichtig ist das Thema für Dich?

Steven: Das Thema ist für mich sehr wichtig. Ich bin stets im Zwispalt. Ich möchte die Welt sehen, aber gleichzeitig auch die Welt retten. Nur durch möglichst nachhaltiges Reisen kann ich einen Kompromiss finden, wobei ich mich in den meisten Fällen auf die ökologische Nachhaltigkeit beschränke.

Francesca: Wie viel Zeit und Geld bist Du bereit für nachhaltiges reisen zu investieren?

Steven: Viel. Innerhalb Europas nutze ich möglichst immer den Zug anstatt mit dem Flugzeug zu reisen. Meine letzte Zugreise nach Südfrankreich dauerte leider 25 statt 14 Stunden. Die Emissionseinsparungen waren es mir wert. Für einen Flug innerhalb Europas zahlst du etwa 10- 20 Euro extra, wenn du deine Emissionen über atmosfair.de kompensiert. Das ist es mir auch finanziell wert! Mit Hilfe von atmosfair werden Projekte in Entwicklungsländern gefördert, woraus Emissionen dort gespart werden, die ich hier in Europa verbraucht habe. Die weltweite Bilanz wird somit im Gleichgewicht gehalten.

Francesca: Wie passt für Dich günstiges und nachhaltiges Reisen zusammen? Geht das?

Steven: Das passt sogar sehr gut zusammen. Wenn ich eine Stadt zu Fuß erkunde, spare ich Geld und schone das Klima. Genauso ist es mit Wanderurlauben oder Fahrradtouren. Nur auf Schnäppchenreiseanbieter solltest du nicht setzen.

Francesca: Wie versuchst Du möglichst wenig die Tier- und Pflanzenwelt zu beeinflussen?

Steven: Das mache ich ganz grundsätzlich, in dem ich Delphinarien oder einen Zirkus meide. Auf Reisen verhalte ich mich entsprechend zurückhaltend in der Tier- und Pflanzenwelt. Beim Schnorcheln beispielsweise breche ich keine Korallen ab, versuche keine Schildkröte zu streicheln oder das Wasser zu verschmutzen. Außerdem nutze ich meine Körperkraft um ein Korallenriff zu erreichen und fahre nicht mit dem Motorboot hin.

Francesca: Wie passt Du Dich an die Kultur des bereisten Landes an?

Steven: Ich zeige den Menschen meinen Respekt für Ihre Kultur, beachte kulturelle Normen und versuche so weit es geht die Sprache des Landes zu besprechen. Selbst in Japan, Thailand oder Uganda beherrschte ich während meiner Reisen den Grundwortschatz zwischen „Hallo!“ und „Wie viel kostet das?“.

Francesca: Wie erlebst Du, trotz nachhaltigem Reisen, Deinen Urlaubsort intensiv?

Steven: Ich denke langsames Reisen ist sehr wichtig. Ich habe anfangs den gleichen Fehler gemacht, wie viele andere. In nur 8 Wochen bin ich durch Japan, Taiwan, Singapur, Malaysia und Thailand gereist. Das war zu krass. Inzwischen mache ich lieber Reisen in ein einziges Land und bleibe dann möglichst lange.

Francesca: Was spricht für/gegen nachhaltiges Reisen?

Steven: Für nachhaltiges Reisen spricht, dass du so Verantwortung zeigst und versuchst die Welt ein Stückchen besser zu machen. Dagegen spricht, dass Reisekomfort oder das Reisebudget in den meisten Fällen verloren gehen.

Francesca: Welche gemeinnützigen Organisationen, Plattformen, Apps und Anderes kennst Du, die sich mit dem Thema “Nachhaltige Reisen” beschäftigen?

Steven: Für das Fliegen hatte ich schon atmosfair.de empfohlen. Außerdem leistet in Deutschland der Verein Forum anders Reisen e.V. erstklassige Arbeit. Weiterhin beschäftigen sich mein Blog www.funkloch.me sowie www.nomadearth.com in der Sparte der Blogs mit dem Thema.

Francesca: Welche Tipps für nachhaltiges Reisen willst Du anderen mit auf den Weg geben?

Steven: Die Mutter aller Tipps: Reise bewusst und reise so, dass auch deine Kindes Kinder deine Reiseziele mindestens genauso oder gar noch besser vorfinden können.

Steven, vielen Dank für deine Zeit und das tolle Interview!


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Travelastic Themenreihe: Nachhaltiges Reisen?!

Du liebst es zu Reisen, neues zu entdecken, die Schönheit der Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen sowie Sightseeing Touren und das Großstadtleben zu genießen? Das ist großartig! Denn auf Reisen kannst du all das und noch mehr erleben!

Nachhaltiges Reisen: Asien - Indonesien - Bali - Canggu - Pererenan Beach (c) Photography by Francesca Bommer
Nachhaltiges Reisen:
Asien – Indonesien – Bali – Canggu – Pererenan Beach (c) Photography by Francesca Bommer

Reisen und Tourismus kann allerdings auch negative Folgen haben. Fast überall, wo sich viele Touristen aus aller Welt aufhalten gibt es viel zu viel Müll, die Tier- und Pflanzenwelt wird zerstört und die Einheimischen müssen hinterher räumen und dafür bezahlen – in vielerlei Hinsicht.

Was tust du für nachhaltiges Reisen und welche Tipps willst du anderen Reisenden mit auf den Weg geben? Ist das überhaupt ein Thema für dich oder sagst du, ich zahl für meinen Urlaub, also kann ich machen was ich will? Wie intensiv hast du dich bislang mit dem Thema “Nachhaltiges Reisen?!” beschäftigt?

JESSICA VON YUMMY TRAVEL

zum Beitrag: Nachhaltiges Reisen?!

Es muss nicht immer die Flugpapaya aus Thailand sein. Der Apfel vom Bauern um die Ecke tut es doch auch. Dieser ist nicht um die halbe Welt geflogen und hat unzählige Food Miles hinter sich. Und genau hier kommen Reisevorsätze zum Tragen.

STEVEN VON FUNKLOCH.ME

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Das Thema ist für mich sehr wichtig. Ich bin stets im Zwispalt. Ich möchte die Welt sehen, aber gleichzeitig auch die Welt retten. Nur durch möglichst nachhaltiges Reisen kann ich einen Kompromiss finden, wobei ich mich in den meisten Fällen auf die ökologische Nachhaltigkeit beschränke…mehr

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