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Im Interview: Anja von das Fliegende Klassenzimmer zu “Warum bist Du Blogger?”

Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog
Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog

Auch, wenn es allem SEO Gedöhne etc. widerspricht, mein Blog ist ein Mix aus Unterrichtsbeiträgen, Hinweisen auf solche und Themen rund um das Thema Reisen. Kurz gesagt: Mein Blog ist eben mein Blog. Deshalb wechseln vermutlich auch die Genres. Mal eine nüchterne Tourenbeschreibung, dann wieder ein ausführliches Reisetagebuch oder eine sarkastische Momentaufnahme. Gleiches gilt für die Unterrichtsbeiträge. Hier versuche ich die Waage zwischen kostenlosen Beiträgen, kostenpflichtigen und Werbung für meine Veröffentlichungen zu halten.

WARUM BIST DU BLOGGER?

Du liebst es zu schreiben, deine Gedanken mit Fremden zu teilen, neue Produkte zu testen, Menschen zu inspirieren, deinen Alltag zu teilen. Du bist Blogger! Warum bloggst du und über welche Themen? Was ist dir wichtig und was weniger? Ist es nur Zeitvertreib für dich oder willst du etwas bewegen? Erzähle mir warum du Blogger bist. Travelastic berichtet heute von Anja von dem Blog “Das fliegende Klassenzimmer”

Welche Begriffe treffen auf Dich zu und warum? (Blogger, Digitaler Nomade, Globetrotter, Quer-Denker, Abenteurer)

Uff, das ist schwer. Zum einen, weil ich mich mit so Kategorien immer etwas schwer tue, denn sie haben für mich auch was mit Abgrenzung zu tun. Zum anderen, weil ich die meiste Zeit ja ein fast normales Leben führe. Gut ich bin gerne unterwegs und es gibt im Moment nichts schöneres für mich als nach einem anstrengenden Tag auf dem Rad auf meiner Isomatte zu sitzen und etwas zu kochen. Aber erstens sage ich ganz bewusst „Im Moment“, denn das kann ja in ein paar Jahren schon wieder ganz anders aussehen. Vielleicht gibt es dann nichts schöneres als … keine Ahnung, mit Reisen und Zelt wird es aber in jedem Fall zu tun haben. Und zweitens gibt es ja auch die vielen Tage und Wochen an denen ich morgens aufstehe, damit meine Tochter rechtzeitig zur Schule kommt und ich anschließend auch zur Arbeit gehe oder eben an den Schreibtisch, um Unterrichtsmaterialien zu erstellen, was ja auch Arbeit ist.

In welcher Form bist Du zum aller ersten Mal mit dem Bloggen in Berührung gekommen?

 

Unbewusst immer bei meiner Recherche nach Unterrichtsthemen und Informationen. Bewusst darüber nachgedacht, selber einen Blog zu machen habe ich in einer mehr oder weniger verzweifelten Nacht, als ich mich mal wieder gefragt habe, wie ich meine ganzen Ideen am Besten an die Menschheit bringen kann und im Idealfall auch noch Geld damit verdiene.

An welchen Orten bloggst Du?

 

 

Eigentlich überall. Ich bin ja noch nicht so lange dabei, angefangen habe ich natürlich an meinem Schreibtisch. Nach Weihnachten habe ich mir dann ein Tablet gekauft und nun weite ich meinen Radius immer weiter aus. Im Moment bevorzuge ich den Balkon und der Text über die Zugfahrkarte ist entstanden als ich auf einer Bank im Grünen gesessen habe und meiner Tochter bei der Reitstunde zugeguckt habe, na ja oder eben nicht zugeguckt habe.

Was ist ein No-Go auf einem Blog?

 

 

Ein absolutes NO-GO und das betrifft nicht nur Blogs sind für mich rassistische, fremdenfeindliche und in jedweder Weise diskriminierende Äußerungen.

Was ist ein Must-Do auf einem Blog?

 

 

Oje, da triffst du einen wunden Punkt. Ich finde es total wichtig, dass man weiß, mit wem man es zu tun hat. Sprich eine ordentliche Seite ÜBER MICH. Wunder Punkt deshalb, weil ich mich da selber noch scheue. Fotos von mir sind nicht so mein Ding, ich bin eben keine zwanzig mehr und sehe in Radklamotten auch nicht so prickelnd aus. Na ja mit diesem Interview gebe ich ja immerhin ein Foto preis, In Zeiten von Selfies, Facebook, etc. werden das viele sicher nicht verstehen, aber ich habe mich innerhalb kürzester Zeit entschieden sozusagen die analoge Welt zu verlassen und nun taste ich mich sozusagen Schritt für Schritt vor. Wer weiß, vielleicht gibt es in ein paar Jahren Bikinibilder, wobei ich hoffe, soweit wird es nicht kommen.

Wo findest Du Inspiration für Deinen Blog?

 

 

Das ist eigentlich ganz unterschiedlich. Natürlich gucke ich mir auch andere Blogs an, aber meistens fallen mir einfach Bruchstücke und Formulierungen ein und die versuche ich dann zu einem Text auszubauen.

Ein perfekter Tag als Blogger?

 

 

Ist doch klar oder? Morgens in der Sonne sitzen und einen Artikel schreiben und den Tag über verfolgen, wie die Säule in der Statistik nach oben schnellt. Der krönende Abschluss sind dann noch ein paar nette Kommentare etc.

Wie waren Deine aller ersten Erfahrungen mit Deinem Blog?

 

Super. Ich fand es einfach klasse, dass sich gleich ein paar Leser gefunden haben und hatte das Gefühl, dass die Idee mit dem Blog vielleicht doch nicht so doof war, wie ich am Morgen nach der Erstellung gedacht habe.

Wie viele Stunden pro Woche investierst Du in das Bloggen?

 

Immer wollen alle von mir wissen, wie viele Stunden ich für was brauche. Das ist bei meinen Unterrichtsbeiträgen auch so, zumal sie teilweise auch stundenweise abgerechnet werden. Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht und es hängt auch von meiner Auftragslage ab. Außerdem habe ich einen Job in dem ich oft Leerlauf habe und schon mal die ein oder andere Zeile schreibe. Na ja und dann gibt es natürlich all die Momente in denen einem Ideen durch den Kopf gehen, was man schreiben könnte. Also Hut ab, vor allen, die hier genaue Zeitangaben machen können, ich kann es nicht. Sicher ist allerdings, dass ich gerne noch viel mehr Zeit für meinen Blog hätte.

Erzielst Du Einnahmen mit dem Bloggen und kannst Du davon leben?

 

Nein, ich nehme zwar an verschiedenen Affiliatetprogrammen teil, aber soweit ich das bisher überblicke ohne Erfolg. Aber mein Traum ist natürlich schon mit 65 irgendwo in Hinterpusemuckel zu sitzen und von dem Blog leben zu können.

Wie bist Du auf Deinen Blognamen gekommen?

 

Eigentlich wollte ich meinen Blog Lebenskünstlerin nennen, aber das gab es irgendwie schon. Na ja und da ich mich ja nicht zwischen einem Blog für Unterrichtsmaterial und einem Reiseblog entscheiden konnte habe ich mich dann für eine Kombination entschieden und da fand ich die Geschichte von Erich Kästner ganz passend. Wobei der Titel etwas irreführend ist, denn ich habe irrsinnige Flugangst und fliege grundsätzlich nicht, wenn zwischen Hin- und Rückflug nicht mindestens vier Wochen liegen.

Eine Woche ohne Technik – wie reagierst Du?

 

Ich weiß es noch nicht. Bis zum letzten Sommer hatte ich nicht einmal ein internetfähiges Handy und ehrlich gesagt hab ich mich immer über die Leute aufgeregt, die Abends auf dem Campingplatz über ihren Computern gehockt haben. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich bald genau zu diesen Leuten gehöre, ich hätte ihn ausgelacht. Aber ich hätte auch jeden ausgelacht, der mir in meiner Motorradzeit gesagt hätte, dass ich die Strecke 10 Jahre später mit dem Rad fahre. Solange ich mit meiner Tochter fahre ist Arbeiten und da gehört für sie auch der Blog dazu, TABU, also werde ich mich heimlich, wenn sie duschen ist mit meinen Mails zufrieden geben und wie in all den Jahren all meine Gedanken erst einmal auf Papier bringen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ordentlich in den Fingern jucken wird.

Wie lange brauchst Du im Durchschnitt für einen Beitrag?

 

Da beißen sich sozusagen Frage 9 und Frage 13 in den Schwanz. Bei manchen Texten setze ich mich einfach hin und sie dauern eben so lange, wie ein Text mit einem immerhin flotten Zweifingersystem braucht und mit anderen verbringe ich Tage und Nächte. Dummerweise weiß ich bis heute nicht, welche letztendlich besser sind.

Welche Reaktionen erhältst Du von Familie und Freunden zu Deiner Tätigkeit?

 

Durchweg positive, denn irgendwie haben mir immer alle in den Ohre gelegen, dass ich schreiben soll. Selbst meine Mutter, die den ganzen neuen Medien eher ablehnend gegenüber steht findet es gut.

Herzlichen Dank an Anja für dieses tolle Interview und die spannenden Themen!


Travelastic - Kommentare

Im Interview: Anja von das Fliegende Klassenzimmer zu “Erzähl mir wer Du bist”

Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog
Anja Joest (c) Das fliegende Klassenzimmer Blog

Auch, wenn es allem SEO Gedöhne etc. widerspricht, mein Blog ist ein Mix aus Unterrichtsbeiträgen, Hinweisen auf solche und Themen rund um das Thema Reisen. Kurz gesagt: Mein Blog ist eben mein Blog. Deshalb wechseln vermutlich auch die Genres. Mal eine nüchterne Tourenbeschreibung, dann wieder ein ausführliches Reisetagebuch oder eine sarkastische Momentaufnahme. Gleiches gilt für die Unterrichtsbeiträge. Hier versuche ich die Waage zwischen kostenlosen Beiträgen, kostenpflichtigen und Werbung für meine Veröffentlichungen zu halten.

ERZÄHL MIR WER DU BIST

Travelastic berichtet nicht nur von Reisezielen und Aktivitäten, sondern auch von Menschen. Von Menschen aus aller Welt. Die Geschichte eines jeden ist das, was die Welt und das Reisen so faszinierend macht.

Jeder hat seinen eigenen Lebensstil, eigenen Prioritäten, eigene Vorstellungen vom Leben. Genau das ist es, was dich unter anderem ausmacht. Du zeigst eine von vielen Varianten, ein inspirierendes, glückliches Leben zu leben. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Du glaubst, dein  Leben ist nicht besonders? Dann geh auf reisen und lerne, wie besonders du und dein Leben sind. Lerne, dass jeder eine Geschichte zu erzählen hat. Dein Leben ist für einen Menschen im Urvolk mitten im Dschungel eine unglaubliche Geschichte, ebenso wie du fasziniert vom Leben im Dschungel oder vom Wüstennomaden bist. Travelastic veröffentlicht Geschichten von Menschen. Travelastic berichtet von dir und heute von Anja von dem Blog “Das fliegende Klassenzimmer”

Francesca: Was sind Deine herausstechenden Eigenschaften?

Anja: Ich behalte solange die Ruhe bis ich  innerlich koche und nur noch brüllen kann. Aber davon abgesehen, meint zu mindestens mein Umfeld, dass ich gut erzählen und schreiben kann. Ohne jetzt nazistisch wirken zu wollen, manchmal stimme ich sogar zu.

Francesca: In welchen Städten / Ländern / Kontinenten hast Du gelebt?

Anja: Ich bin in Köln geboren und habe dreizehn Jahre meines Lebens in Tübingen gelebt. Bis ich wieder nach Köln, bzw. nach Bergisch Gladbach gezogen bin. Zuhause fühle ich mich allerdings überall dort, wo ich die Heringe für mein Zelt in den Boden schlagen kann.

Francesca: Welches waren wichtige Ereignisse in Deinem Leben?

Anja: Das hört sich jetzt vielleicht pathetisch an, aber es war tatsächlich die Geburt meiner Tochter.

Francesca: Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

Anja: Mal ehrlich, müssen Reiseblogger immer glücklich sein? Ich  für meinen Teil kenne durchaus Tage an denen mich das Kopfkino nicht in Ruhe lässt und ich mir über Tod und Teufel Sorgen mache. Um dem zu entgehen, versuche ich im Heute zu leben, wenn das nicht hilft gibt es immer noch Gesichtsmasken und Schaumbäder oder ein gutes Buch. Kommt es ganz hart empfehle ich Schokoladeneis mit Schlagsahne im Schaumbad mit Gesichtsmaske.

Francesca: Was entfaltet bei Dir große Emotionen?

Anja: Wenn viele Menschen zusammen etwas Gutes erreichen.

Francesca: Wie sieht Dein persönlicher Lebensentwurf für Deine Zukunft aus?

Anja: Ganz einfach, ich habe gar keinen Lebensentwurf, dass habe ich vor circa sechzehn Jahren bemerkt, als ich mit meiner Tochter schwanger war und ich nicht wusste ob ich das Kind wirklich haben wollte. Damals sagte eine Freundin zu mir:,, Anja du musst wissen, ob das Kind in dein Lebensentwurf passt!“ Da erst ist mir klar geworden, dass ich gar keinen Lebensentwurf hatte und daran hat sich bis heute nichts geändert. Klar gibt es viele Dinge, die ich gerne noch machen möchte, aber ich habe auch gelernt, dass es oft anders kommt als man denkt. Was ich in keinem Fall will, ist eine typische alte Frau werden, aber das sagen sicher alle in einem gewissen Alter und werden es dann doch. Mir schwebt da eher so etwas wie Wagenburg vor. Aber auch das sehe ich realistisch: welche Wagenburg hat schon Bock auf eine alte Rentnerin. Ich lass es einfach mal auf mich zukommen, das hat bisher auch immer ganz gut funktioniert.

Francesca: Welchen Einfluss hat Deine Umgebung auf Deinen Charakter und Dein Handeln?

Anja: Ich denke, dass man sich noch so oft vornehmen kann, sich nicht von seiner Umgebung beeinflussen zulassen, doch gelingen tut es vermutlich in den seltensten Fällen. Dennoch versuche ich immer meinen eigenen Weg zu gehen und meine Meinung und zu vertreten.

Francesca: Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?

Anja: Ich ärger mich, weil meine Tochter um kurz vor 6 aufsteht, obwohl sie erst um 7.30 aus dem Haus geht und ich jedes Mal wach werde. Um kurz vor 7 dröhnt dann ein Mama durch mein Zimmer und ich quäle mich mühsam aus dem Bett und leiste ihr beim Frühstück Gesellschaft. Ich selber bekomme um die Uhrzeit noch nicht runter. Wenn sie weg ist mache ich mich fertig und gehe je nach Wochentag arbeiten oder schreibe an meinen Unterrichtsbeiträgen. Abends essen wir dann gemeinsam und zweimal die Woche gehe ich schwimmen. Wenn ich richtig gut drauf bin schaffe ich es nach der Arbeit auch noch für eine kurze Runde auf’s Rennrad, aber das ist leider viel zu selten.

Francesca: Wie setzt Du das Thema “Nachhaltigkeit” um?

Anja: Ganz einfach: Ich fahre Rad und Zug. Wobei ich ehrlich gesagt dabei auch aus der Not eine Tugend gemacht habe, denn erstens habe ich kein Auto und zweitens habe ich Flugangst. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mit Auto auf mein Rad verzichten würde. Ich finde einfach, dass man nicht jeden Kilometer mit dem Auto zurücklegen muss. Gleiches gilt für den Flieger. Klar gibt es Ziele, die mit der Bahn nicht gehen, aber es gibt auch ganz viele Locations, die man durchaus mit der Bahn erreichen kann und ich kann allen Nichtbahnreisenden nur sagen: „Die DB ist immer für ein Abenteuer gut, zumindest, wenn man ein Rad dabei hat.“

Francesca: Wie engagierst Du Dich sozial?

Im Moment leider gar nicht, da ich zu viel arbeite und das bereitet mir auch immer wieder ein schlechtes Gewissen. Aber ich schaffe es einfach nicht mich regelmäßig irgendwo einzubringen. Dafür versuche ich bei meiner Arbeit so viel zu helfen, wie möglich. Beispielsweise indem ich immer wieder versuche Dolmetscher aus dem nahegelegenen Dönerladen heranzuziehen, wenn es bei mir Verständigungsproblemen kommt. Na ja und wenn dann mal wieder so ein paar rechte Spinner Stimmung machen versuche ich auch bei der Gegendemonstration dabei zu sein.  Und wenn es letztendlich auch nur die Tat einer Schreibtischtäterin ist: Indem meine Unterrichtsbeiträge sensible Themen behandeln hoffe ich natürlich in dem ein oder anderem Schüler eine gewisse Sensibilität zu wecken.

Herzlichen Dank an Anja für dieses tolle Interview und die spannenden Themen!


Travelastic - Kommentare

Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

Travelastic – Fantastic Travel ist auf Reisen. Du gestaltest die Reise mit! Wie? Du stellst Travelastic deine Aufgabe.

Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

Diese Aufgabe ist etwas umfangreicher und nicht leicht zu erfüllen. Ich soll während meiner Reise die Personen die ich treffe fragen, was das Rezept zum Glücklich sein ist. Die Frage zu stellen ist einfach. Die Frage zu beantworten sehr schwer. Ich gebe Unterhaltungen teilweise Wort wörtlich, teilweise sinngemäß wieder. Es handelt sich um die Aussagen der antwortenden Personen. Die Namen wurden teilweise abgeändert. – Was ist dein Rezept zum Glücklich sein?

Corinne & Laurens von Mighty Traveliers

zum Reiseblog

Vier Räder und eine Landkarte. Mehr braucht´s nicht zum Roadtrip. Und mehr braucht´s auch nicht zum glücklich Sein.

Nathalie von Travelastic

zu allen Artikel von Nathalie

Im Hier und Jetzt zu Leben – was sich als sehr schwierig herausstellt! Ich finde es sogar beinahe die größte Herausforderung. Tatsächlich macht mich das Reisen sehr sehr glücklich – doch auch die kleinen Dinge, die das Leben schön machen, sind meine Highlights. An einen kalten Wintertag einfach abends im Bett liegen, eine warme Tasse Kakao und die ganze Nacht Folgen einer Lieblingsserie anschauen – und ich bin glücklich! Ich denke, dass auch das richtige “Mindset” sehr wichtig ist, direkt morgens nach dem Aufwachen. Glücklich sein ist eine Wahl!

Jonas von JourneyBook

zu JourneyBook

Ich versuche oft dankbar zu sein für die guten Dinge die mir passieren und sie nicht als selbstverständlich zu nehmen. Das fängt bei Kleinigkeiten im Alltag an und geht über die Familie bis zum Job und all die Erlebnisse, die darüber hinaus gehen.

Susan aus Adelaide

Susan hat einen typisch deutschen Nachnamen: Schmidt. Ihre Eltern sind vor vielen Jahren nach Australien ausgewandert. Sie ist hier aufgewachsen. Sie hat bereits viel durchgemacht. Sie war Alkoholsüchtig, schafft es seit vielen Jahren jedoch diese Krankheit zu bekämpfen. Alkohol im Haus ist verboten. Sie hat Epilepsie und hat sich im Alltagsleben darauf eingestellt. Susan hat zum zweiten mal Krebs. Die wöchentlichen Chemotherapien setzten Ihr körperlich stark zu. Ihre Mutter ist geistig nicht mehr ganz da und benötigt Hilfe. Der Zustand der Mutter wurde von Susan’s Bruder monetär ausgenutzt. Ihr Bruder hat schon des öfteren Probleme verursacht, welche sich auf die gesamte Familie auswirken. Ihre Cousine ist geistig Behindert und benötigt Unterstützung im Alltag. Viele Probleme und Umstände, die vermuten lassen, dass die Frage nach dem Rezept zum Glücklich sein schwierig wird. Die Antwort zeigt jedoch, dass jeder Glücklich sein kann.

Für Susan ist das Rezept zum Glücklich sein die Liebe zu Familie und Freunden. Sich aufeinander verlassen können. Gegenseitig geben ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Einfach nur geben, weil du es willst, weil du jemanden etwas gutes tun willst. Das macht Susan Glücklich.

Gerhard von GerHeartsWorld

zum Reiseblog

Die richtige Mischung aus kontinuierlichen und verlässlichen Eingebunden seins in ein soziales Beziehungsnetzwerk und dem Raum für Freiheit, Abenteuer und der Entdeckung von immer wieder Neuem.
Das grösste Glück – und auch die grösste Herausforderung – liegt für mich in einer erfüllenden Liebesbeziehung.
Das Erfolgserlebnis Dinge selber gestalten zu können und Neues zu kreieren.

Katy aus Adelaide

Katy ist seit Ihrer Geburt blind. Songs sind für sie wie Bilder für mich – viele Erinnerungen. Sie selbst ist Sängerin und hat bereits Ihre eigenen CDs produziert. Der Tod ihrer Eltern vor einigen Monaten ist noch heute schwer für sie. Sie lebt alleine in ihrem Haus mit Orchid – Katy’s Blindenhund. Sie schaut mir beim Gespräch jedesmal direkt in die Augen. Auch sonst ist sie genauso selbständig wie jeder andere. Beim Uno spielen (mit Braille) kommen wir auf das Thema – Was ist dein Rezept zum Glücklich sein?

Für Katy ist das Rezept zum Glücklich sein, sich selbst so zu akzeptieren wie du bist und damit im positiven Sinne zu Leben.  Das Schöne und Gute in dem, was dich umgibt zu sehen, auch in schlechten Zeiten. Zu realisieren was einem das Umfeld gibt. Generell nicht am negatien festhalten, sondern nach dem positiven suchen und das Leben genießen.

Haley aus Sydney

Haley
Haley (c) Travelastic

Ich habe gerade den Tamarana Beach entdeckt und treffe zufällig Haley, sie ist die erste Person, der ich diese Frage stelle. Haley ist im Rentenalter und ursprünglich aus Deutschland. Sie reist ihr ganzes Leben, auch beruflich bedingt, um die Welt. Sie hat in Deutshland, England, Australien, Indien und anderen Länder für viele Jahre gelebt. Ihre Söhne leben in Kanada und Australien. Ihr Mann ist an einer schweren Krankheit vor vielen Jahren verstorben. Haley treffe ich am Tamarama Beach bei Sydney. Es ist wie so oft eine Zufallsbegegnung. Ich frage sie, ob sie auf meine Tasche am Strand aufpassen würde während ich im Meer schwimme gehe. Kein Problem. Als ich wieder bei ihr bin kommen wir ins Gespräch. Was ist Ihr Rezept zum Glücklich sein?

Das Gestern ist eine Erfahrung.

Die Gegenwart ist ein Genuss.

Die Zukunft bringt Neues.

Für Haley ist das Rezept zum Glücklich sein, nicht immer über vergangenes Nachzudenken – die Vergangenheit kann nicht verändert werden. Wichtig ist im hier und jetzt, in der Gegenwart zu leben. Diese können wir beeinflussen. An die Zukunft zu denken ist gut und wichtig, jedoch nicht zu viel, denn auch diese ist fern, wird aber neues für uns bereithalten. Auch gehört zum Rezept zum Glücklich sein, das wir die kleinen Glücksmoment wahrnehmen. Wenn wir blind nur unser nächstes ToDo abhaken wollen, so werden wir nicht das wahre Glück im Alltag finden können. Das Herz muss offen für Glück sein.

Rikke aus Dänemark

Rikke (links) und Francesca von Travelastic (rechts) (c) Travelastic

In den Blue Mountains treffe ich nach einer langen Wanderung Rikke im Hostel. Rikke ist aus Dänemark und seit Jahren immer wieder für einige Monate auf Reisen. Sie ist beruflich als Physiotherapeutin tätig und hat dies schon als Volontärin in Nepal genutzt. Wir treffen uns beim kochen im Hostel in den Blue Mountains und gehen einige Tage gemeinsam wandern. Was ist ihr Rezept zum Glücklich sein?

Morgens beim Aufstehen überlegen was du heute tun möchtest – und das dann machen. Klar, das muss mit deinem Leben vereinbar sein. Aber jeden Morgen aufstehen,  denken was ich alles tun möchte und es nie machen – das ist deprimierend. Außerdem den Moment genießen, nicht zu viel über vergangenes und zukünftiges nachdenken.

Tine von Träume um die Welt

zum Reiseblog

Wir haben uns über die Nominierung zum Liebster Award kennen gelernt. Sie wurde von Travelastic gefragt: Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

“Sich selbst zu lieben und sich zu akzeptieren. Erst wenn du selbst glücklich bist, kannst du andere glücklich machen und mitreißen. Mein Lebensmotto: Der kürzeste Weg zwischen 2 Menschen ist ein Lächeln.”

Hooshang aus dem Iran

Hooshang ist ursprünglich aus dem Iran. Als junger Erwachsener ist er nach Neuseeland gegangen und hat einige Jahre dort gearbeitet. Mittlerweile ist er mit seinem Auto in Australien unterwegs und arbeitet an unterschiedlichen Orten. Seine Familie lebt weiterhin im Iran.  Wir treffen uns als Zimmernachbarn im Hostel in Katoomba. Was ist sein Rezept zum Glücklich sein?

Meditation! Eine ganz einfache Antwort. Wenn Hooshang meditiert, alles um sich herum ausblendet und sich ganz und gar auf seinen Geist konzentriert ist er glücklich. Oftmals ist die Welt um einen sehr laut, schnell und anstrengend. Man verliert sich selbst. Meditation bringt Körper und Geist wieder in Einklang.

Yvonne aus Deutschland

Wir teilen uns ein Zimmer im YHA Hostel in Canberra. Yvonne ist schon seit mehreren Monaten auf Reisen nachdem Sie Ihren Job als Ingenieurin in der Automobilindustrie in Deutschland gekündigt hat. Sie ist bereits seit einigen Jahren immer wieder auf Reisen, hat schon ein Jahr in China gelebt und ist demnächst in Japan verabredet. Was ist ihr Rezept zum Glücklich sein?

Familie und Freunde, der engste Kreis, und die Liebe zueinander. Die zwischenmenschlichen Beziehungen spenden Kraft. Auch eine erfüllende Aufgabe, ein Job bei dem man fühlt: Das will ich, hier und jetzt, ich mach das richtige, das was ich tun will.

Ihre Mutter hat Yvonne ein kleines Säckchen mit Steinen mitgegeben. Jedes mal, wenn sie einen glücklichen Moment erlebt wird ein Stein von der einen in die andere Tasche gemacht. Eine schöne Idee. Noch schöner ist Yvonnes Aussage: Die Steine reichen gar nicht aus, so viele glückliche Momente habe ich beim reisen.

Milla aus Finnland

Milla aus Finnland treffe ich im Hostel, wir teilen uns das Hochbett. Sie ist seit 1,5 Jahren auf Reisen. In Finnland hat sie Biologie studiert. Sie hat es jedoch in die Ferne gezogen. Über Russland, die Mongolei und viele andere Länder ist sie nach Australien gereist. Bald ist es Zeit für sie zurück zu kehren nach Finnland. Was ist ihr Rezept zum Glücklich sein?

Reisen! Klar und deutlich, kein Zweifel: Reisen! So viele glückliche Momente die das Reisen bietet – das ist das ultimative Rezept.


Ein wundervolles Video von Silbermond zu der Frage “Was ist Glücklich sein?”


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Im Interview: Jonas zu “Entdecke die Welt auf Reisen”

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Jonas von JourneyBook erzählt dir heute wie er sein Leben auf Reisen empfunden hat und verrät dir seine besten Tipps damit auch du eine unvergessliche Zeit erleben kannst.

Francesca: Welche Kontinente / Länder / Städte hast Du bisher bereist? 

Jonas: Australien und Neuseeland, Südamerika (Brasilien), Nordamerika und Asien (Thailand, Kambodia und 1daystop in Hongkong). In Europa hat mir zuletzt Lissabon sehr sehr gut gefallen. Auch Oslo hat bei einem kurzen Stop einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Ansonsten hab ich auch die Klassiker bereist: Paris, Barcelona – nur Rom fehlt tatsächlich noch, aber man braucht ja auch noch neue Ziele…

Francesca: Warum und wie lange gehst Du auf Reisen?

Jonas: Ich würde dabei unterscheiden zwischen Urlaub, der meist 1-2 Wochen geht und sowohl dem Sightseeing als auch der Erholung dient. Reisen selbst ist für mich noch etwas mehr – sowohl von der Zeit länger als auch von den Erfahrungen intensiver. „Reisen“ tue ich aber leider viel zu selten, was jobtechnisch bedingt ist und ich nicht ständig für mehrere Monate verschwinden kann 😉

Francesca: Wie bereitest Du Dich aufs Reisen vor?

Jonas: Für die letzte lange Reise (6 Monate) habe ich ganz unterschiedlich geplant. In Australien stand nur die Richtung, von Süd nach Nord entlang der Ostküste, fest. Der Rest kam spontan durch Empfehlungen anderer Reisender oder aus dem Internet.
In Neuseeland hingegen hatte ich vorher unglaublich viele Ziele aus dem Internet herausgesucht und in GoogleMaps eingetragen. Letztlich haben wir beim Campen noch nicht alle Ziele erreicht aber auch hier ist es nur ein weiterer Grund dieses wunderbare und vielfältige Land nochmal zu besuchen.

Francesca: Wie definierst Du “Reisen”?

Jonas: Reisen sind neue Erfahrungen, die im wahrsten Sinne des Wortes über den eigenen Tellerrand reichen. Reisen sind Menschen denen du begegnest, Situationen die einen (hoffentlich positiv) überraschen und Orte die einen sprachlos machen.

Francesca: Was bedeutet Dir Reisen?

Jonas: Mit Reisen verbinde ich einerseits den Ausbruch aus dem oft ähnlichen oder gleichen Alltag. Andererseits ist es die Chance sich selbst besser kennen zu lernen und seinen Horizont zu erweitern.

Francesca: Was ist Deine bislang schlimmste / schönste Erfahrung auf Reisen?

Jonas: Das wurde ich tatsächlich oft gefragt als ich nach 6,5 Monaten zurück kam. Nach den ersten sechs Monaten war es eigentlich nur eine neue Tupperdose die am gleichen Tag als ich sie gekauft hatte direkt geklaut wurde. Beim letzten Stop der Reise – Sri Lanka – kam dann allerdings eine echte Grenzerfahrung dazu: Nach der Ankunft entschied ich mich blauäugig nachts mit dem Taxi zum Hotel zu fahren – soweitsogut. Erst hielt ich das offene und kaputte Fenster für nicht zu dramatisch. Direkt nach der Abfahrt stellte ich dann den ebenfalls defekten Sicherheitsgurt fest. Aber der nette Taxifahrer versicherte mir aufzupassen. Tat er am Anfang auch – aber es wurde später und er immer müder. Auch ein kurzer Kaffeestop ermunterte ihn nur kurz während der vierstündigen Fahrt. Was ihn durchaus aufwachen ließ, war die Polizeikontrolle in die wir prompt hineingerieten. Spontan ergriff ich kurz bevor der Polizist ins Auto leuchtete den Anschnallgurt und tat so als hätte ich mich gerade für die Kontrolle abgeschnallt. Folglich verlief die Kontrolle ohne Probleme und auch die letzten dreißig Minuten wurden vom dankbaren Taxifahrer im Halbschlaf heile hinter sich gebracht.
Eine Geschichte die du erlebt haben musst, um die Dankbarkeit für ein heiles und gesundes Ankommen zu schätzen zu wissen.
Schöne Erinnerungen gibt es auch massig, wobei mir oft unerwartete Kleinigkeiten in Erinnerung bleiben, die meine Reise so besonders gemacht haben.

Francesca: Wie hat Dich das Reisen verändert und was hast Du gelernt?

Jonas: Ich denke ich kann noch besser auf fremde Menschen zugehen und bin gleichzeitig noch dankbarer dafür, wie gut es mir geht und wie gut es ganz Deutschland geht. Dazu kommt noch die Einsicht dass Deutsche eher nörgeln statt zufrieden zu sein, was mich in meiner Dankbarkeit nur noch bestärkt hat. Positiv bleibt mir auch immer die offene und freundliche Art der Menschen in Erinnerung, denen man auf Reisen begegnet von denen ich und sicher die meisten Deutschen auch eine Scheibe abschneiden können.

Francesca: Was macht heutzutage Reisen schwer / einfach?

Jonas: Das ist sicher der Job und die „Zwänge“ die daran hängen – ohne Job kein Geld – ohne Geld keine Wohnung oder gar Altersvorsorge. Es klingt gut zu sagen das Erinnerungen wertvoller als Geld sind, aber es bleibt auch ein Risiko in das „kalte Wasser zu springen“ und loszulassen. Wenn du es (mal) geschafft hast möchtest du es aber immer wieder.

Befreiend hingegen habe ich das „reduzierte“ Leben empfunden, bei dem du deinen gesamten Besitz bei sich im Rucksack hat und mit dem es sich sehr gut und frei leben lässt!

Francesca: Wie holst Du das meiste aus Deinen Reisen raus?

Jonas: Ich denke dass jeder Reisende für sich selbst entscheiden muss, was er möchte und was gut für ihn ist. Für meine letzte Reise war es grob geschätzt die Kombination aus 90% Sightseeing und 10% Ruhe. Oft liest du ja, dass „weniger mehr ist“ und auch ich würde das bestätigen, wobei ich es für die letzte Reise so entschieden hab und du abwägen musst zwischen der Zeit die man hat und den Dingen, die du sehen und erleben möchtest.

Francesca: Was tust Du für Dein körperliches und geistiges Wohlbefinden auf Reisen?

Jonas: Wenn du die Fotos von mir vor und nach der Reise vergleicht stellt man fest, dass Reisen mir offensichtlich (unbewusst) körperlich gut tut. Das führe ich auch viel Bewegung (zu Fuß laufen, wandern und auch die Arbeit im Weinberg) zurück. Weniger Essen (spart auch Geld) bzw. in Asien auch das gesündere Essen, als ich es mir vor der Reise angewohnt hatte, helfen auch.
Geistig ist das Reisen selbst für mich schon das Beste – eventuell könnte ich mir mehr Zeit für Ruhemomente gönnen, aber das war noch nie so meine Stärke.

Francesca: Wann würdest Du das Reisen für Dich als abgeschlossen sehen?

Jonas: Ja, mit dem letzten Atemzug. Reisen und neue Erfahrungen kann man überall auf der Welt machen. Man sollte aber auch im Alltag hier in Deutschland nicht aufhören neugierig zu sein und offen für neue Erlebnisse und Momente. Klar habe auch ich ein paar Ziele die ich im Leben noch „abhaken“ möchte aber genauso sicher bin ich, dass dann nur noch weitere Ziele hinzukommen anstatt dass es weniger werden.

Francesca: Welche Musik, Bücher, Filme, Blogs, Magazine inspirieren Dich zum Reisen?

Jonas: Spontan fällt mir das Buch JourneyMan und der Film Into the Wild ein. Blogs sind mir vor allem zwei im Gedächtnis geblieben denen ich auch heute noch folge: Conni von Planet Backpack.de und Sebastian von Off The Path . Das überrascht wohl kaum, da die beiden zu den ersten Reise-Bloggern gehören und mich auch die Idee des „digitalen Nomadentums“ sehr anspricht und fasziniert. Darüber hinaus gab es zahlreiche andere Blogs, die mal mehr mal weniger hilfreiche Informationen bereithalten – da wird sicher jeder fündig der ein wenig sucht!
Musik würde ich jetzt nicht direkt als Reise-Inspiration sondern eher als Reise-Begleiter sehen. Dabei hängt es von der jeweiligen Laune und der Stimmung ab, was für Musik das ist.

Francesca: Welcher Song / welches Buch darf auf keiner Reise fehlen und warum?

Jonas: Zum entspannten Autofahren oder einfach den Moment genießen: Dashboard Confessional mit „Hands Down“
Um die Stimmung anzuheizen und Spaß zu haben, oder mal auszurasten: Timmi Trumpet, Savage mit „Freaks“  und wenn gar nichts mehr geht hilft „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Djungelbuch!

Francesca: Welche Reiseblogs sind Deine Favoriten und was macht diese so speziell für Dich?

Jonas: Ich finde Blogs aus zwei Gründen spannend – zum einen sind es die Persönlichkeiten die sich offen und ehrlich „präsentieren“ und zum anderen die Informationen oder Erfahrungsberichte die für mich gerade in der Vorbereitung sehr hilfreich waren.

Francesca: Welche Informationen vermisst Du auf Reiseblogs?

Jonas: Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre das eine Differenzierung zwischen Information und Persönlichkeit. Informationen sollten für meinen Geschmack noch besser und kürzer auf den Punkt gebracht werden. Dies würde sich dann auch von den „Geschichten“ bzw. den Erlebnissen der BloggerInnen abheben. Dabei finde ich aber beides wichtig!

Francesca: Welche Tipps willst Du Reisenden mit auf dem Weg geben?

Jonas: Ich denke dass jeder sein eigenes Ziel, sein eigenes Tempo und seine eigene Art zu Reisen finden sollte. Wenn man dabei offen ist für Veränderungen kann eigentlich auch nichts schief gehen. Das ist eigentlich der beste Tipp: Sich darauf einstellen dass man überrascht wird.

Jonas, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit für dieses Interview mit Travelastic genommen hast und für deine tollen Antworten.


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Im Interview: Jessica von Yummy Travel zu “Nachhaltiges Reisen?!”

Du liebst es zu Reisen, neues zu entdecken, die Schönheit der Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen sowie Sightseeing Touren und das Großstadtleben zu genießen? Das ist großartig! Denn auf Reisen kannst du all das und noch mehr erleben!

Reisen und Tourismus kann allerdings auch negative Folgen haben. Fast überall, wo sich viele Touristen aus aller Welt aufhalten gibt es viel zu viel Müll, die Tier- und Pflanzenwelt wird zerstört und die Einheimischen müssen hinterher räumen und dafür bezahlen – in vielerlei Hinsicht.

Was tust du für nachhaltiges Reisen und welche Tipps willst du anderen Reisenden mit auf den Weg geben? Ist das überhaupt ein Thema für dich oder sagst du, ich zahl für meinen Urlaub, also kann ich machen was ich will? Wie intensiv hast du dich bislang mit dem Thema “Nachhaltiges Reisen?!” beschäftigt?

Bloggerin Jessica von YummyTravel hat viele Erfahrungen gesammelt und hilfreiche Tipps für Dich zum Thema nachhaltiges Reisen.

Francesca: Wie definierst Du “Nachhaltiges Reisen”?

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Jessica (c) YummyTravel.de

Jessica: Reisen ist ein wichtiger und fester Bestandteil meines Lebens. Mein Leben gestalte ich auch sehr nachhaltig und daher liegt es nahe diesen Teil ebenso zu behandeln. Nachhaltiges Reisen bedeutet es für mich vor allem die Natur zu respektieren und mit ihr in einem Einklang zu leben.

Francesca: Wie wichtig ist das Thema für Dich?

Jessica: Absolut wichtig. Wir sind dafür verantwortlich, dass unsere Umwelt unbeschadet und respektvoll behandelt wird. Leider haben wir, mit dem Privileg zu reisen und die Welt auf die jeweils eigene Art zu entdecken dieses Pflichtbewusstsein teilweise verloren. Wir müssen uns bewusst werden, welchen Reichtum wir besitzen, indem wir überhaupt reisen dürfen. Die Welt ändert sich in jeder Sekunde und wir können dazu beitragen, dass diese Veränderung positiv verlaufen kann.

Francesca: Wie viel Zeit und Geld bist Du bereit für nachhaltiges reisen zu investieren?

Jessica: Nachhaltiger Tourismus, muss gar nicht mal so teuer sein. Selbst, wenn das Budget nicht immer passt und reduziert wird, können wir viel für die Umwelt tun. Es fängt schon bei Kleinigkeiten an, wie dem reduzieren von Plastikmüll oder dem Unterstützen von Lokalen Angeboten. Märkte sind unheimlich spannend und offenbaren die Vielfalt die das jeweilige Land zu bieten hat. Deine Cola muss doch nicht um die halbe Welt geflogen sein um dir eine Erfrischung zu schaffen oder? Wie wäre es mit einer leckeren Limonade oder einer frischen Kokosnuss?

Francesca: Wie passt für Dich günstiges und nachhaltiges Reisen zusammen? Geht das?

Jessica: Ein kleiner Geldbeutel bedeutet nicht das Ende der Vision des nachhaltigen Reisens. Es ist vielleicht auch eine Challenge, die du für dich antreten kannst. Nachhaltig ist es zum Beispiel auch, wenn du die Bettenburgen in den Touristenorten meidest und bei Locals übernachtest. Das hat den netten Nebeneffekt, dass du die Menschen und die Kultur viel näher kennenlernst und ein Teil davon wirst. Hotels sind mir mittlerweile viel zu fremd und anonym. Ich bin gerne ein Teil von anderen Familien, das ist für mich ein Genuss den ich nicht kaufen kann. Für Backpacker ist diese Form sehr erschwinglich. Ich denke für meine nächste USA Reise im September auch gar nicht darüber nach, ob Hotel oder Übernachten bei einem Local. Ich freue mich schon die Vielfalt von New York mit den Augen eines Locals zu sehen.

Francesca: Wie versuchst Du möglichst wenig die Tier- und Pflanzenwelt zu beeinflussen?

Jessica: Ich bin immer schockiert, wie viel Müll an den Stränden angeschwemmt wird. Du hast auf deinen Reisen 2 Möglichkeiten. Entweder du ignorierst diesen Fakt oder du tust etwas dagegen. Ich nehme immer etwas Plastikmüll mit, den ich so auf dem Weg finde. Warum auch nicht? Zwar landet auch der recycelte Plastikmüll irgendwann wieder im Meer, aber den Prozess des Anhäufens an den Stränden kann man so vermeiden. Auch Zigarettenstummel haben im Sand nichts verloren und gehören in den Müll. Ich gehe gerne schnorcheln und bin oft schockiert, wie respektlos manche Urlauber mit den Riffen umgehen. Den Höhepunkt den ich in Ägypten erlebt habe, war ein absolut zerstörtes und schon versteinertes Riff in Marsa Alam. Obwohl es einen Einstieg in Wasser gab, war er den meisten Urlaubern zu weit entfernt. Der kürzere Weg führt quer über das Riff. Eine Schande. Wir können so froh sein, dass wir die Umwelt und Natur aus anderen Perspektiven sehen können und sollten alles tun um diese nicht mutwillig zu zerstören.

Francesca: Wie passt Du Dich an die Kultur des bereisten Landes an?

Jessica: Ich meide vor allem ausländische Unternehmen, wie die Burgerbuden von Mc Donalds & Co. Hier hole ich mir höchstens mal ein Getränk, wenn es wirklich nichts anderes in der Nähe gibt. Es ist doch viel schöner bei der Nahrungsbeschaffung auch den Einheimischen Aspekt einzubeziehen. Ich esse mich gerne durch die Küchen dieser Welt und habe noch nie irgendwo deutsches Sauerkraut oder ähnliches vermisst. Mein Highlight war das Scampi grillen in Teneriffa. Frische Fangfrische Meeresfrüchte, dazu ein bisschen Brot vom lokalen Bäcker, eine Flasche Wein und ein Grill. Muss ich mehr sagen?

Francesca: Wie erlebst Du, trotz nachhaltigem Reisen, Deinen Urlaubsort intensiv?

Jessica: Für mich gibt es hier kein “trotz”. Grade durch das nachhaltige Reisen spüre und fühle ich alles viel intensiver. Unabhängigkeit ist für mich ein absolut wichtiges Gefühl und grade dieses kann ich durch das nachhaltige Reisen ausleben. Mein Kopf dreht sich auch nicht um Dinge, die ich hier in Deutschland habe und schätze. Nein, ich will ein Teil der Kultur und des Kreislaufs des Landes sein. Hierbei wird dich das Reisen auch verändern und zwar positiv. Und es muss auch nicht immer die Ferne sein, oder? Deutschland ist als Reiseland sehr attraktiv. Kaum ein Land bietet so viel Abwechselung. Schluchten, Meer, Wälder … Ich bin ein Fan von Urlaub im eigenen Land!

Francesca: Welche Maßnahmen sollten vor Ort durch die Einheimischen ergriffen werden?

Jessica: Natürlich sind viele Orte touristisch sehr geprägt und das auch aus einen guten Grund. Die meisten Einheimischen in Ferienregionen leben von den Touristen. Leider färbt die lässige Mentalität dieser auch auf Einheimische ab. Wenn hier jeder nur ein bisschen mehr auf den Müll achten würde, den er produziert wäre das Verhältnis wahrscheinlich mehr im Gleichgewicht. In Strandregionen finde ich es grandios, dass Künstler aus Treibgut wahre Kunstwerke schaffen. Auch Upcycling wird immer beliebter und so wird Müll manchmal zu einem hübschen Accessoire oder einer praktischen Tasche.

Francesca: Was spricht für/gegen nachhaltiges Reisen?

Jessica: Gegen nachhaltiges Reisen spricht im Prinzip nichts. Bei großen Hotels werden Gütesiegel oder Qualitätsmerkmale auch gerne mal verfälscht, da das nachhaltige Reisen ja auch mehr oder weniger ein Trend ist. Finde über deine Unterkunft so viel wie möglich heraus oder übernachte direkt bei Locals. Es gibt überall schwarze Schafe und so versuchen natürlich auch Firmen auf den Zug aufzuspringen.

Francesca: Welche gemeinnützigen Organisationen, Plattformen, Apps und Anderes kennst Du, die sich mit dem Thema “Nachhaltige Reisen” beschäftigen?

Jessica: Die Organisation RESET informiert über innovative Lösungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und unterstützt Projekte die einen positiven Wandel vorantreiben. Hier findest du Tipps zum nachhaltigem Reisen aber auch anderen relevanten Themen, die mit dem Reisen in einer Hand gehen. Interessante Artikel zum Thema Plastic-Beaches oder auch Projekte zum Beispiel zum Wiederaufbau von Haiti. Das alles sind Dinge mit denen sich Reisende beschäftigen sollten.

Francesca: Welche Tipps für nachhaltiges Reisen willst Du anderen mit auf den Weg geben?

Jessica: Sei dir bitte bewusst, das wir alle auf der Welt eine gemeinsame Umwelt teilen. Nur weil du auf einem anderen Kontinent unterwegs bist, heißt das nicht, dass du automatisch den Freifahrschein zum Verschmutzen oder verwüsten hast. Denk immer an den Satz:”Würdest du das auch Zuhause in deinem Wohnzimmer machen?” Vermeide Verschmutzungen soweit es geht und benutze die Wasserflasche auch gerne 2 Mal. Wenn du doch lieber der Pauschalurlauber bist und es dich in Hotels zieht, dann überlege doch mal ob du das All-Inclusive Angebot denn wirklich brauchst. Mal abgesehen von den Abfällen, die so ein Buffet verursacht, ist es doch viel schöner durch die Straßen zu schlendern und ein schönes Restaurant zu suchen. So unterstützt du nicht nur den Hotelriesen, in dem du gerade wohnst sondern auch Locals, die ebenfalls vom Tourismus Leben. Auf meinem Blog habe ich mich vor einiger Zeit auch schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und einige Tipps zusammengefasst.

Jessica, vielen Dank für deine Zeit, das tolle Interview und die vielen Tipps!


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Im Interview: Steven von funkloch.me zu “Nachhaltiges Reisen?!”

Du liebst es zu Reisen, neues zu entdecken, die Schönheit der Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen sowie Sightseeing Touren und das Großstadtleben zu genießen? Das ist großartig! Denn auf Reisen kannst du all das und noch mehr erleben!

Reisen und Tourismus kann allerdings auch negative Folgen haben. Fast überall, wo sich viele Touristen aus aller Welt aufhalten gibt es viel zu viel Müll, die Tier- und Pflanzenwelt wird zerstört und die Einheimischen müssen hinterher räumen und dafür bezahlen – in vielerlei Hinsicht.

Was tust du für nachhaltiges Reisen und welche Tipps willst du anderen Reisenden mit auf den Weg geben? Ist das überhaupt ein Thema für dich oder sagst du, ich zahl für meinen Urlaub, also kann ich machen was ich will? Wie intensiv hast du dich bislang mit dem Thema “Nachhaltiges Reisen?!” beschäftigt?

Blogger Steven von funkloch.me berichtet wie er nachhaltges Reisen erlebt.

Francesca: Wie definierst Du “Nachhaltiges Reisen”?

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Steven (c) www.funkloch.me

Steven: Das Prinzip der Nachhaltigkeit tauchte bereits vor über 300 Jahren in Deutschland auf. Im Jahr 1713 wurde von einem klugen Bergmann in Freiberg gefordert, dass nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung durch Säen und Pflanzen wieder nachwachsen kann. Die ökologische Nachhaltigkeit war geboren.
Nachhaltiges Reisen ist für mich etwas, dass nur schwer möglich ist. Durch Transport oder Unterkünfte werden beim Reisen immer klimaschädliche Emissionen entstehen. Aber du kannst versuchen diese Emissionen so weit es geht zu reduzieren. Beispielsweise durch Zug- statt Flugreisen, regionale statt Importlebensmittel oder Couchsurfing statt Luxushotels.

Francesca: Wie wichtig ist das Thema für Dich?

Steven: Das Thema ist für mich sehr wichtig. Ich bin stets im Zwispalt. Ich möchte die Welt sehen, aber gleichzeitig auch die Welt retten. Nur durch möglichst nachhaltiges Reisen kann ich einen Kompromiss finden, wobei ich mich in den meisten Fällen auf die ökologische Nachhaltigkeit beschränke.

Francesca: Wie viel Zeit und Geld bist Du bereit für nachhaltiges reisen zu investieren?

Steven: Viel. Innerhalb Europas nutze ich möglichst immer den Zug anstatt mit dem Flugzeug zu reisen. Meine letzte Zugreise nach Südfrankreich dauerte leider 25 statt 14 Stunden. Die Emissionseinsparungen waren es mir wert. Für einen Flug innerhalb Europas zahlst du etwa 10- 20 Euro extra, wenn du deine Emissionen über atmosfair.de kompensiert. Das ist es mir auch finanziell wert! Mit Hilfe von atmosfair werden Projekte in Entwicklungsländern gefördert, woraus Emissionen dort gespart werden, die ich hier in Europa verbraucht habe. Die weltweite Bilanz wird somit im Gleichgewicht gehalten.

Francesca: Wie passt für Dich günstiges und nachhaltiges Reisen zusammen? Geht das?

Steven: Das passt sogar sehr gut zusammen. Wenn ich eine Stadt zu Fuß erkunde, spare ich Geld und schone das Klima. Genauso ist es mit Wanderurlauben oder Fahrradtouren. Nur auf Schnäppchenreiseanbieter solltest du nicht setzen.

Francesca: Wie versuchst Du möglichst wenig die Tier- und Pflanzenwelt zu beeinflussen?

Steven: Das mache ich ganz grundsätzlich, in dem ich Delphinarien oder einen Zirkus meide. Auf Reisen verhalte ich mich entsprechend zurückhaltend in der Tier- und Pflanzenwelt. Beim Schnorcheln beispielsweise breche ich keine Korallen ab, versuche keine Schildkröte zu streicheln oder das Wasser zu verschmutzen. Außerdem nutze ich meine Körperkraft um ein Korallenriff zu erreichen und fahre nicht mit dem Motorboot hin.

Francesca: Wie passt Du Dich an die Kultur des bereisten Landes an?

Steven: Ich zeige den Menschen meinen Respekt für Ihre Kultur, beachte kulturelle Normen und versuche so weit es geht die Sprache des Landes zu besprechen. Selbst in Japan, Thailand oder Uganda beherrschte ich während meiner Reisen den Grundwortschatz zwischen „Hallo!“ und „Wie viel kostet das?“.

Francesca: Wie erlebst Du, trotz nachhaltigem Reisen, Deinen Urlaubsort intensiv?

Steven: Ich denke langsames Reisen ist sehr wichtig. Ich habe anfangs den gleichen Fehler gemacht, wie viele andere. In nur 8 Wochen bin ich durch Japan, Taiwan, Singapur, Malaysia und Thailand gereist. Das war zu krass. Inzwischen mache ich lieber Reisen in ein einziges Land und bleibe dann möglichst lange.

Francesca: Was spricht für/gegen nachhaltiges Reisen?

Steven: Für nachhaltiges Reisen spricht, dass du so Verantwortung zeigst und versuchst die Welt ein Stückchen besser zu machen. Dagegen spricht, dass Reisekomfort oder das Reisebudget in den meisten Fällen verloren gehen.

Francesca: Welche gemeinnützigen Organisationen, Plattformen, Apps und Anderes kennst Du, die sich mit dem Thema “Nachhaltige Reisen” beschäftigen?

Steven: Für das Fliegen hatte ich schon atmosfair.de empfohlen. Außerdem leistet in Deutschland der Verein Forum anders Reisen e.V. erstklassige Arbeit. Weiterhin beschäftigen sich mein Blog www.funkloch.me sowie www.nomadearth.com in der Sparte der Blogs mit dem Thema.

Francesca: Welche Tipps für nachhaltiges Reisen willst Du anderen mit auf den Weg geben?

Steven: Die Mutter aller Tipps: Reise bewusst und reise so, dass auch deine Kindes Kinder deine Reiseziele mindestens genauso oder gar noch besser vorfinden können.

Steven, vielen Dank für deine Zeit und das tolle Interview!


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Travelastic Themenreihe: Nachhaltiges Reisen?!

Du liebst es zu Reisen, neues zu entdecken, die Schönheit der Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen sowie Sightseeing Touren und das Großstadtleben zu genießen? Das ist großartig! Denn auf Reisen kannst du all das und noch mehr erleben!

Nachhaltiges Reisen: Asien - Indonesien - Bali - Canggu - Pererenan Beach (c) Photography by Francesca Bommer
Nachhaltiges Reisen:
Asien – Indonesien – Bali – Canggu – Pererenan Beach (c) Photography by Francesca Bommer

Reisen und Tourismus kann allerdings auch negative Folgen haben. Fast überall, wo sich viele Touristen aus aller Welt aufhalten gibt es viel zu viel Müll, die Tier- und Pflanzenwelt wird zerstört und die Einheimischen müssen hinterher räumen und dafür bezahlen – in vielerlei Hinsicht.

Was tust du für nachhaltiges Reisen und welche Tipps willst du anderen Reisenden mit auf den Weg geben? Ist das überhaupt ein Thema für dich oder sagst du, ich zahl für meinen Urlaub, also kann ich machen was ich will? Wie intensiv hast du dich bislang mit dem Thema “Nachhaltiges Reisen?!” beschäftigt?

JESSICA VON YUMMY TRAVEL

zum Beitrag: Nachhaltiges Reisen?!

Es muss nicht immer die Flugpapaya aus Thailand sein. Der Apfel vom Bauern um die Ecke tut es doch auch. Dieser ist nicht um die halbe Welt geflogen und hat unzählige Food Miles hinter sich. Und genau hier kommen Reisevorsätze zum Tragen.

STEVEN VON FUNKLOCH.ME

zum Interview

Das Thema ist für mich sehr wichtig. Ich bin stets im Zwispalt. Ich möchte die Welt sehen, aber gleichzeitig auch die Welt retten. Nur durch möglichst nachhaltiges Reisen kann ich einen Kompromiss finden, wobei ich mich in den meisten Fällen auf die ökologische Nachhaltigkeit beschränke…mehr

JESSICA VON YUMMY TRAVEL

zum Interview

Reisen ist ein wichtiger und fester Bestandteil meines Lebens. Mein Leben gestalte ich auch sehr nachhaltig und daher liegt es nahe diesen Teil ebenso zu behandeln. Nachhaltiges Reisen bedeutet es…mehr

ZU SPÄT?

Du willst noch an der Interwievreihe “Nachhaltiges Reisen?!” teilnehmen? Zur Teilnahme sende eine E-Mail an info@travelastic.de!


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Travelastic Themenreihe: Erzähl mir wer Du bist!

Travelastic berichtet nicht nur von Reisezielen und Aktivitäten, sondern auch von Menschen. Von Menschen aus aller Welt. Die Geschichte eines jeden ist das, was die Welt und das Reisen so faszinierend macht.

Jeder hat seinen eigenen Lebensstil, eigenen Prioritäten, eigene Vorstellungen vom Leben. Genau das ist es, was dich unter anderem ausmacht. Du zeigst eine von vielen Varianten, ein inspirierendes, glückliches Leben zu leben. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Du glaubst, dein  Leben ist nicht besonders? Dann geh auf reisen und lerne, wie besonders du und dein Leben sind. Lerne, dass jeder eine Geschichte zu erzählen hat. Dein Leben ist für einen Menschen im Urvolk mitten im Dschungel eine unglaubliche Geschichte, ebenso wie du fasziniert vom Leben im Dschungel oder vom Wüstennomaden bist. Travelastic veröffentlicht Geschichten von Menschen. Travelastic berichtet von dir!

LENA VON BOHEMIAN LENA

zum Beitrag: Erzähl mir wer Du bist!

Am Wichtigsten ist Lena natürlich Gesundheit, Ihre Familie, ein Job, der sie erfüllt und auslastet, sich mit Dingen zu beschäftigen, die ihr Spaß machen und zu ihrer persönlichen Entfaltung beitragen.

SONJA VON SONJA’S BESONDERE WELT

zum Beitrag: Erzähl mir wer Du bist!

Sonja träume davon, dass es keinen Krieg gibt und ihre Tochter in einer friedlichen Welt aufwächst.

GERHARD VON GERHEARTSWORLD

zum Interview

Abenteuerlustig, neugierig, Spass an Veränderungen, Langer Atem um Dinge konsequent bis zum Ende auch gegen Widerstände durchziehen können, Starker Wille (wenn ich mir erst mal was in den Kopf gesetzt habe…), Realitätssinn, freiheitsliebend und…mehr

JONAS VON JOURNEYBOOK

zum Interview

Gelebt habe ich die meiste Zeit in Deutschland und wenn ich von Reisen absehe bleibt noch ein 4 monatiger Schüleraustausch in Australien (Hobart, Tasmanien) und ein Monat bei dem ich gemeinsam mit meiner Freundin während der letzten langen…mehr

NATHALIE VON TRAVELASTIC

zum Interview

Was wohl die eigenen Freunde sagen würden? Wenn ich selbst ein Wort dabei haben darf, wähle ich die große Abenteuerlust und meine Weltoffenheit. Ich habe nichts dagegen, die verrücktesten und neusten Sachen aufzuprobieren oder etwas zu essen…mehr

ZU SPÄT?

Du hast erst jetzt die Blog-Parade “Erzähl mir wer Du bist!” entdeckt und willst noch mitmachen? Dann einfach auf die Verlinkte Seite klicken, Teilnahmebedingungen durchlesen und per E-Mail (info@travelastic.de) nach freien Plätzen fragen.

Du willst noch an der Interwievreihe “Erzähl mir wer Du bist!” teilnehmen? Zur Teilnahme sende eine E-Mail an info@travelastic.de!


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Im Interview: Gerhard zu “Erzähl mir wer Du bist”

Travelastic Gastautor Gerhard erzählt über sich im Interview zum Thema “Erzähl mir wer du bist!”. Wenn du mehr über Gerhard erfahren willst, dann lies weiter.

Francesca: Was sind Deine herausstechenden Eigenschaften?

Gastautor Gerhard Gant
Gerhard Gant (c) GerHeartsWorld

Gerhard: Abenteuerlustig, neugierig, Spass an Veränderungen, Langer Atem um Dinge konsequent bis zum Ende auch gegen Widerstände durchziehen können, Starker Wille (wenn ich mir erst mal was in den Kopf gesetzt habe…), Realitätssinn, freiheitsliebend und Nähe bedürftig, eher Generalist als Spezialist, breites Interessengebiet, unkonventionell, Individualist und Gemeinschaftsmensch, Sinnsucher und Meditierender. Tiefgang statt Oberflächlichkeit. Organisationstalent und die Fähigkeiten Menschen zusammen bringen zu können. Mein Sternzeichen ist Skorpion mit Aszendent Steinbock, falls das jemandem was sagt…

Francesca: Ich bin auch Steinbock – das passt ja.

Francesca: In welchen Städten / Ländern / Kontinenten hast Du gelebt?

Gerhard: Da muss ich zuerst mal den Begriff “gelebt” definieren in Abgrenzung zum bloßen Reisen. An einem Ort zu leben charakterisiere ich als einen Aufenthalt von mindestens 3 Monaten mit Eingebunden sein in ein Alltagsleben mit einer regelmäßigen Tätigkeit und dem Aufbau von Beziehungen zu Einheimischen.
Hannover (frühe Kindheit), Darmstadt (Schulzeit), Südschwarzwald (Zivildienst), Stuttgart (Studium und erster Job), Salta in Argentinien (5 Monate Auslandspraktikum), München (meine Wahlheimat), Monterrey in Mexico (7 Monate Expattätigkeit für meinen langjährigen Münchner Arbeitgeber).
Die Liste der Länder, die ich bereist habe umfasst alle Kontinente und mehr als die Hälfte aller Staaten, die auf dem Planeten existieren.
Grob geschätzt habe ich mich in einzelnen Regionen alles zusammen gerechnet etwa so lange aufgehalten:
Europa (außerhalb Deutschlands): 1,5 Jahre
Afrika: 3 Monate
Indien und Sri Lanka: 7 Monate
Südostasien: 6 Monate
Australien und Ozeanien: 6 Monate
USA und Kanada: 6 Monate
Lateinamerika: 2,5 Jahre

Francesca: Für mich passt deine Definition von “an einem Ort leben” sehr gut.

Francesca: Welches waren wichtige Ereignisse in Deinem Leben?

Gerhard: Mein jahrelanges Engagement als Jugendlicher im Kampf gegen die Startbahn West (Hüttendorf am Frankfurter Flughafen) und mein daraus begründetes Misstrauen gegen staatliche Organisationsformen und das Vertrauen Dinge lieber selber in die Hand zu nehmen.
Als ich mit 15 das erste Mal durch Europa getrampt bin, mit 16 das erste Mal in den USA war, mit 21 alleine mit dem Motorrad durch die Sahara gefahren bin und mit Mitte 20 das erste Mal Südamerika und Südostasien bereist habe.
Der erfolgreiche Abschluss meines Maschinenbau-studiums.
Meine 18 jährige Karriere bei einem global aufgestellten Mittelständler aus München, zunächst als Vertriebsingenieur, dann als Pionier einer neuen Unternehmung in Mexiko, als Vertriebs-innendienstleiter mit Personalverantwortung für 25 Mitarbeiter, als Prozessoptimierer, Leiter von großen strategischen Projekten, Personalcoach, Changemanager und Organisationsentwickler.
Mein erstes Selbsterfahrungsseminar im Alter von 17 Jahren und die vielen Jahrzehnte kontinuierlicher Arbeit an der eigenen Persönlichkeit in unzähligen Workshops und Ausbildungen.
Die Entdeckung der neuen Warmwassertherapien (Wassertanzen, Entspannung, Meditation) und deren 20 jährige Erforschung als Teilnehmer und auch als Ko-Leiter von Gruppen und Seminaren.
Mein abwechslungsreiches Liebesleben und meine tiefe Dankbarkeit an die 10 Partnerinnen, die sich auf eine längere Beziehung mit mir eingelassen haben.
Mein Engagement in verschiedenen öko-sozialen Gemeinschaftsprojekten und mit Mitte 40 mein erstes praktisches Erproben neuer Formen des gemeinschaftlichen Wohnens und Teilens als Alternative zur Konsumgesellschaft.
Nach 4 Jahren der Zusammenbruch der Lebensgemeinschaft, die Kündigung meines Jobs und der Aufbruch zu einer Weltreise auf unbestimmte Zeit mit unbestimmtem Ausgang.

Francesca: Was ist Dein Rezept zum Glücklich sein?

Gerhard: Die richtige Mischung aus kontinuierlichen und verlässlichen Eingebunden seins in ein soziales Beziehungsnetzwerk und dem Raum für Freiheit, Abenteuer und der Entdeckung von immer wieder Neuem.
Das grösste Glück – und auch die grösste Herausforderung – liegt für mich in einer erfüllenden Liebesbeziehung.
Das Erfolgserlebnis Dinge selber gestalten zu können und Neues zu kreieren.

Francesca: Was entfaltet bei Dir große Emotionen?

Gerhard: Die meditative Verbundenheit von Sexualität, Liebe und Spiritualität.
No-Mind-Zustände, bei denen die Kontrolle des Denkes Urlaub macht und 100 % Platz für das Fühlen und All-Eins-Sein ist: In der Liebe, beim Tanzen, im Wasser, beim Meditieren, in der Natur, beim Outdoorsport…

Travelastic - Blog Empfehlung - GerHeartsWorld

Francesca: Wie sieht Dein persönlicher Lebensentwurf für Deine Zukunft aus?

Gerhard: Nach zwei Jahren um die Welt ziehen, zwei Jahren Sommer, zwei Jahren ohne festen Wohnsitz und mit ständig neuen Eindrücken wird es 2016 Zeit mich wieder niederzulassen.

Neben dem ganzen Reisen ist es wichtig für mich wieder eine Heimatbasis zu haben. Bis mich der nächste Reisehunger überkommt…

Meine Prio wird nicht mehr die Arbeit sein, sondern der Ort und die Menschen. Ich möchte mich irgendwo auf der Welt einem ökosozialen Gemeinschaftsprojekt anschliessen oder eines mitgründen. Dabei vertraue ich darauf, dass ich die materiellen Notwendigkeiten dann mit der Zeit auch irgendwie gebacken bekomme.

Die Herausforderung unserer Zeit ist der Postmaterialismus und der Ausstieg aus der Ersatzbefriedigung durch Konsum. Der Weg geht hin zu nachhaltigem Lebensstil und funktionierenden Gemeinschaften im Einklang mit der Natur. You may say I am a dreamer, but I am not the only one…

Francesca: Welchen Einfluss hat Deine Umgebung auf Deinen Charakter und Dein Handeln?

Gerhard: Ich bin ein soziales Wesen und meine Umgebung prägt und beeinflusst mich in vielfältiger Art und Weise…und umgekehrt. Ich bin davon überzeugt, dass alles mit allem zusammen hängt. Mir fällt der Refrain eines Songs ein: And I go my way, and I do my things, and I am connected to all beings.

Francesca: Lebensstil – Wie gestaltest Du Dein Leben?

Gerhard: Welche Lebensstil-Schublade darfs denn sein? Der sicherheitsorientierte deutsche Ingenieur? Der Öko-Revoluzzer? Der Möchtegern-Hippie und Freizeit-Anarcho? Der Bewohner einer Designer-Villa mit Garten und Pool? Der ohne festen Wohnsitz vagabundierende und monatelang nur im Zelt lebende? Der Veganer, der nur im Bioladen einkauft? Der Fastfood-Junkie, der sich nachts um halb zwei noch die fetten Burger und Pommes reinhaut? Der Opern-Besucher oder der freakige Openair-Festival-Gast? Ich bin dies alles und ich liebe diese Palette der (scheinbaren) Gegensätze. Was ich jedoch bei allem stets im Blick habe ist eine ausgewogene Risikoanalyse und das Bewusstsein um meine finanziellen Möglichkeiten. Das heisst nicht, dass ich keine Risiken eingehe – im Gegenteil – aber ich weiss in etwa auf was ich mich einlasse und bin vorbereitet, so dass ich nicht blind in existenziell bedrohliche Situationen hinein stolpere.

Gerhard, vielen Dank für deine Zeit und das tolle Interview zum Thema “Erzähl mir wer du bist!”. Ich glaube, unsere Travelastic Leser können gespannt auf deine nächsten Gastbeiträge sein.


Und dann ist da noch die Liebe…

Ich lebe einen meiner Träume – ich bin am reisen! Ich bleibe so lange an einem Ort, der mir gefällt, wie ich will. Ich verbringe meine Zeit mit Menschen, die ich mag und die mir gut tun. Ich rede nicht nur, ich handel auch! Kurz und knapp: Ich weiß, was ich will!

Wo hat da die Liebe ihren Platz? Wie findest du jemanden der deinen Lebensstil als positiv empfindet und dich so liebt wie du bist? Ein paar Antworten auf diese und andere Fragen erhältst du jetzt. Doch bevor es an die Beantwortung geht, müssen wir zunächst klären; wovon wir eigentlich reden.

WAS IST LIEBE?

Diese Frage kann vermutlich niemand so richtig beantworten. Klar ist, es handelt sich um ein sehr starkes Gefühl. Doch für jeden kann dieses Gefühl andere Ausprägungen haben. Laut Duden ist die Definition von Liebe…

  1. …ein “starkes Gefühl des hingezogen seins. Eine starke, im Gefühl begründete Zuneigung zu einem nahestehenden Menschen.
  2. …”auf starker körperlicher, geistiger, seelischer Anziehung beruhende Bindung an einen bestimmten Menschen, verbunden mit dem Wunsch nach Zusammensein, Hingabe o. Ä.
  3. …”sexueller Kontakt”

Kannst du die Definition für dich unterschreiben? Passt die Definition zu dir und deinen Gefühlen? Für mich passt die Kombination der drei Punkte ziemlich gut. Wobei natürlich unterschieden werden muss um welche Art von Liebe es sich handelt.

WELCHE ARTEN VON LIEBE GIBT ES?

Schon in der Antike, und sicherlich viel früher, wurden die Arten der Liebe unterscheidet. Du liebst nicht immer auf die gleiche Art – das ist wichtig!

SELBSTLIEBE

Liebe dich selbst, bevor du andere Lieben schenken kannst! Ich stimme grundsätzlich zu. Die Selbstliebe sollte bei jedem Menschen vorhanden sein, jedoch kommt es auf die Ausprägung an. Ist die Selbstliebe zu stark ausgeprägt, kann diese negative Formen annehmen. Das richtige Maß ist also gefragt. Du sollst mit dir, deinem Körper, deinem Handeln, deinem Leben glücklich und zufrieden sein. Du sollst dich selbst akzeptieren und lieben.

PARTNERLIEBE

Die Partnerliebe bezieht sich auf eine geschlechtliche, in der Regel romantische und monogame Liebe. Ob Frau/Mann, Mann/Mann oder Frau/Frau spielt hierbei absolut gar keine Rolle – jeder wie er/sie will! Die Liebe drückt sich in allen drei Punkten der Definition aus. Ob der Partner für’s Leben ist oder nur für einen Lebensabschnitt spielt keine Rolle. Wir wissen alle wie es ist. Kennenlernen, Schmetterlinge im Bauch, Alltag, und dann kommt die Wegkreuzung. Ob ihr den gleichen oder getrennte Wege geht entscheidet sich immer irgendwann. Manchmal auch mehrfach.

Hinweis: Dies ist keine vollständige Auflistung der Arten von Liebe, aber wie ich denke die für uns wichtigsten.

WO HAT DIE LIEBE IHREN PLATZ?

Wir haben nun geklärt was Liebe ist und über welche Art von Liebe, nämlich der Partnerliebe, wir sprechen. Wo genau hat die Liebe nun ihren Platz im Leben auf Reisen? Ich habe keine feste Wohnung, keinen festen Wohnort, geschweige denn eine tägliche Routine. Bei mir heißt es jeden Tag wieder: Spontan, flexibel und abenteuerlustig sein.

Es gibt zwei Varianten:

FERNBEZIEHUNG

Du entscheidest dich auf eine Langzeitreise zu gehen. Das können ein paar Monate oder gleich Jahre sein. Du hast bereits einen Partner z.B. in Deutschland. Dieser kann bzw. will nicht mit auf reisen gehen. Das kann unterschiedliche Gründe haben.

Der eine Grund ist, dass eure Bindung nicht stark genug ist. Dann ist der Ausgang eurer Beziehung vermutlich vorprogrammiert – eine Trennung. Jeder geht seine eigenen Wege.

Es kann aber auch sein, dass dein Partner aus wichtigen Gründen, die für euch beide nachvollziehbar und vollkommen in Ordnung sind nicht mit kann. Die Lösung: Eine Fernbeziehung.

Ich muss für mich sagen: Eine Fernbeziehung ist gar nichts für mich. Wenn ich meinen Partner nicht regelmäßig bzw. spontan sehen kann funktioniert das nicht.

ZUSAMMEN REISEN

Du hast bereits einen Partner oder lernst jemanden auf deiner Reise kennen? Dann überleg dir zusammen zu reisen. Warum auch nicht? Was soll schon passieren? Mal ganz ehrlich: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wo lernst du einen Menschen besser kennen als auf Reisen? Ok, vielleicht im Alltag – aber den gibt es bei mir nicht. Probier es einfach aus. Wenn ihr realisiert, dass ihr zwei nicht zusammen passt, dann reist jeder alleine weiter – wie zuvor. Es ist kein Weltuntergang, das ist das Leben.

WO FINDEST DU DEINEN PARTNER FÜR’S LEBEN?

Wir haben bereits festgestellt: Das Leben ist kein Zuckerschlecken! Wenn du zum Start deiner Reise noch keinen Partner hast, aber gern zu zweit dein Leben verbringen willst: Nicht reden, handeln! Du bist alleine am reisen – du bist selbstbewusst, spontan, flexibel uvm. – kurz: Du bist toll! Zeig das nach außen.

Rede über deine Träume, deine Interessen, deine Vorhaben. Du lernst automatisch Menschen kennen die ähnliche Interessen wie du haben. Sprich fremde an – egal wo. Natürlich nicht aufdringlich werden, aber oft genug ergeben sich schöne Situationen in denen du einfach nur noch etwas sagen musst. Dann nutze die Chancen, die das Leben dir bietet!

Ich persönlich stelle mir immer eine Frage: Was ist das schlimmste was passieren kann? Die Antwort ist in der Regel immer wieder die gleiche: Ich bekomme ein Nein bzw. eine Abfuhr. Ist nicht schön, aber das Leben geht weiter. Ob das in der Bahn, im Flugzeug, im Hostel, bei einem Event oder am Strand passiert spielt überhaupt keine Rolle. Warum solltest du dich selbst einschränken?

WIE FINDEST DU DEINEN PARTNER?

Sei du selbst! Verstell dich nicht. Spiel keine Rolle, entsprech keinem Rollenbild. Spätestens beim Reisen lernst du, dass viele gesellschaftliche Normen nur in einer begrenzten geografischen Region gelten. Du lernst viele unterschiedliche Lebensarten kennen. Sei also immer du selbst. Erzähl von dir, sei neugierig und vor allem: habe Spaß. genieße jede Minute in vollen Zügen und lass dich vom Leben überraschen. Du kannst nichts planen. Du kannst ein paar Dinge beeinflussen, mehr nicht. Du könntest z.B. nebenbei nach den Kontaktdaten fragen oder die Social Media Konten miteinander verknüpfen 😉

WIE FUNKTIONIERT EURE LIEBE AUF REISEN?

Du hast deinen Partner gefunden. Wie geht es nun weiter? Hier ein paar Punkte für euch:

  1. Sei du selbst.
  2. Genieße jeden gemeinsamen Moment in vollen Zügen.
  3. Hab Spaß.
  4. Schaffe gemeinsame schöne Erinnerungen.
  5. Verbring nicht jede Minute gemeinsam, lasst euch gegenseitig Freiraum. So gibt es mehr zu erzählen und es bleibt spannend.
  6. Kommuniziere mit deinem Partner. Kein Mensch kann Gedanken lesen. Erzähle was dir wichtig ist. Tausche deine Gedanken, Ideen, Probleme, Bedürfnisse mit deinem Partner aus.
  7. Sag was du willst und was du nicht willst.
  8. Lass dich Lieben.
  9. Liebe von ganzem Herzen, jede Minute ohne Pause.

Im Rahmen der Blog-Parade “Und dann ist da noch die Liebe…” habe ich meine Gedanken zum Thema niedergeschrieben. Über dein Feedback und Ergänzung werde ich mich sehr freuen!

Mit dabei sind:


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