Die Besten Tipps rund um die Küche – Teil I

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Das Kochen

Kochen kann schwierig sein und dich vor große Herausforderungen stellen. Aber je mehr Übung und Erfahrung du hast um so einfacher wird es. Wenn ein gelernter Koch wie ich etwas neues ausprobiert, kann das komplett in die Hose gehen.  Der Profi ist sich dessen bewusst, versucht den Fehler zu  finden und probiert es gleich wieder.

Lebensmittel, insbesondere frische, sind natürlichen Schwankungen ausgesetzt, das wirkt sich immer auf die Zubereitung und Garzeit aus. Industriell verarbeitet Lebensmittel sind immer so produziert, dass diese die gleiche Garzeit, den gleichen Geschmack, das gleiche Aussehen und den gleichen Geruch haben. Das ganze geht immer zu lasten von Frische und Qualität. Es werden Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und eine Menge andere künstlicher Stoffe hinzugefügt um immer das gleiche Ergebnis zu erhalten. Das löst immer mehr Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten aus.

Wenn du frisch kochst musst du dich auf das oder die Lebensmittel mit denen du arbeitest einstellen. Ein bekanntes Beispiel sind Kartoffeln, es gibt sie in mehlig kochend (Stärkegehalt ca. 16,5% für Suppen, Knödel und Püree),  vorwiegend fest kochend (Stärkegehalt ca. 15 % für Salz- oder Bratkartoffel, Pommes Frites, Eintöpfe und Aufläufe) und die fest kochenden (Stärkegehalt ca. 14% für Brat- oder Pellkartoffel, Kartoffelsalat und Gratins). Das heißt, jede Kartoffel sieht anders aus, schmeckt anders, riecht anders und gart anders. Mit der einen machst du die tollsten Bratkartoffel und mit der nächsten hast du nur Matsch. Die Kunst des Kochen besteht immer aus dem Wissen (Rezept), den Möglichkeiten (die Austattung und Geräte in einer Küche) und der Kreativität (sich auf Abweichungen beim Produkt einzustellen und Notfalls etwas anderes daraus zu Zaubern). Mein Beispiel die Kartoffel: Du hast für Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln eingekauft, nur hast du die falsche Sorte erwischt und stellst beim Vorkochen fest, dass die Kartoffeln zerfallen. Nun improvisiere und mache mit ein bisschen Butter, Milch und Muskat daraus ein Kartoffelpüree mit gebratenem Speck und Zwiebeln.

Das Rezept

Ein Rezept ist immer als Anleitung zu verstehen. Es ist der mögliche Weg. Du kannst und manchmal musst du abweichen. Sei es in der Garzeit oder in der Menge der Gewürze. Versuche ein Rezept als circa Angaben zu sehen. Es weist dir die Richtung und ist nicht zwingend genau einzuhalten. Die Ausnahme bilden Rezepte zum Backen. Da solltest du dich genau an die Mengenangaben halten. Erst wenn du Übung hast, kannst du anfangen zu experimentieren.


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Rezepte sind wunderbar. Sie geben Anregungen etwas neues auszuprobieren und sich an neue Dinge heranzuwagen. Sie fordern dich heraus und können dich in den Wahnsinn treiben. Du suchst im Internet ein Rezept für Spaghetti Bolognese und erhälst tausend verschiedene Vorschläge, jetzt musst du entscheiden welches gut ist, nur wie.

  1. Schau dir die Zutatenliste genau an. Sind die Lebensmittel die, welche du dir für dieses Essen vorstellst. Und wie viele Zutaten brauchst du, je mehr Zutaten um so mehr arbeit und meist schwieriger und länger in der Zubereitung.
  2. Finde heraus für wie viele Portionen das Rezept gedacht ist. Die meisten Rezepte sind für 4 Personen gedacht. Bei guten Rezepten steht es immer dabei. Denn wenn du nur für zwei kochen möchtest, musst du immer umrechnen.
  3. Hast du die Geräte und Möglichkeiten dieses Rezept nachzukochen. Was bringt dir das leckere Kuchen Rezept, wenn dein Backofen kaputt ist.
  4. Schau dir die Mengenangaben genau an, wenn in dem Rezept z.B. 200 g Gehacktes, 500 g Gemüse und 500 g Tomaten für die Soße stehen, dann hast du eine Gemüsesoße mit etwas Gehacktem und keine Bolognese.
  5. Achte auf die Zeit. Ist es die Zeit, die du in das kochen investieren willst? Du kannst eine tolle Bolognese in einer halben Stunde kochen und eine schlechte in 1 1/2 Stunden. Wenn du aber viel Vorbereitungszeit für schneiden und andere Dinge brauchst, dann sind 1 1/2 Stunden vollkommen gerechtfertigt.
  6. Lese dir die Zubereitung genau durch. Verstehst du was da erklärt ist, die Reihenfolge der Arbeitsschritte und die auszuführende Arbeit im allgemeinen. Ich habe es schon erlebt, dass in einem Rezept der Arbeitsschritt für eine komplette Zutat gefehlt hat.
  7. Das Probieren und Abschmecken ist wohl der wichtigste Arbeitsschritt beim Kochen. Probiere gegen Ende der Garzeit immer wieder wie weich dein Gargut ist. Bist du dir bei Fleisch nicht sicher schneide es an und schau hinein, ob es so ist wie es sein soll. Schmecke dein Essen immer und immer wieder ab. Taste dich langsam mit den Gewürzen heran. Mit der Zeit entwickelst du ein Gespür für die richtigen Mengen.

Nachfolgend gebe ich dir ein Liste zur Hand mit der du abmessen kannst ohne Wage und Messbecher. Das sind immer circa Angaben und können je nach Löffel schwanken. Meine Empfehlung: Mach dir Zuhause einmal die Mühe die wichtigsten Zutaten mit deinem Reiselöffel abzuwiegen und eine eigene Liste zu erstellen. So kannst du unterwegs einfach Abmessen.

Ernährungstabelle
(c) Travelastic

Milliliter: 1 Deziliter (dl) = 100 Milliliter (ml), 1 Zentiliter (cl) = 10 Milliliter (ml), 1/4 L (l) = 250 ml, 1/8 l (l) = 125 ml das entspricht 8 EL (Esslöffel)

In eine kleine Tasse passen ca. 150 ml. in einen Becher/ Pott ca. 250 ml. Eine kleine Tasse fast ca. 100 g Mehl, 150 g Zucher, 100 g Haferflocken, 150 g Reis.

Messerspitze (Msp): eine Messerspitze ist oft eine Maßeinheit für pulverähnliche Zutaten wie Salz oder Backpulver und beschreibt die Menge an Zutaten, die auf der spitzen Seite eines spitzen Messers stehen bleibt, wenn du das Messer durch das Pulver ziehst.

Prise: Geh mit dem Daumen und Zeigefinger in die Zutat und nimm ein wenig heraus. die Menge, die zwischen zusammengedrücktem Daumen und Zeigefinger hängen bleibt, ist eine Prise.

Schuss: Kipp die Flasche mit der entsprechenden Flüssigkeit einmal kurz. Die Menge, die der geöffneten Flasche so entweicht, ist ein Schuss.


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